Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Hallo Ihr Lieben,

wo bei vielen von uns heute das dritte Türchen, Säckchen, Kläppchen oder ähnliches für Freude gesorgt haben, wir uns gedanklich mit der Beschaffung von Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenken beschäftigen, den Absatz von Naschwerk und Backzutaten in die Höhe treiben, wissen nur die Wenigsten, welche Bedeutung dieses Datum noch hat.

Am 03. Dezember 1993 wurde von den Vereinten Nationen erstmals der Interationale Tag der Behinderten gefeiert. Vorangegangen sind das Jahr der Behinderten (1981) und das Jahrzehnt der Behinderten (1983-1993). 2007 wurde der Name nochmal abgeändert in Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung.

20 Jahre später wird vielerorts das Thema Inklusion als Leitthema begangen. Allerdings scheint es mir nur ein Thema für die “Betroffenen” – nämlich die Behinderten und deren Familien zu sein und natürlich der Behindertenvertretungen.

Was ist in den letzten 20 Jahren geschehen? Gibt es in unserer Gesellschaft Platz für Menschen mit Behinderungen? Wer bestimmt, wann ein Mensch behindert ist oder sogar zu behindert für die Gesellschaft? Werden behinderte Menschen unter Ihresgleichen “weggesperrt”? Oder ist es doch mittlerweile eher Alltag, dass Nichtbehinderte und Behinderte gemeinsam aufwachsen, lernen, leben?!?

Kostet uns eine bunte Gesellschaft so viel mehr, als das Separieren der Randgruppen?

Nehmen wir uns doch alle mal ein wenig Zeit, über solch grundsätzliche Fragen nachzudenken, während wir die Vorweihnachtszeit genießen. Ein freundliches Lächeln statt ein Weggucken oder Anstarren wären schon ein guter Anfang in Richtung gelebter Inklusion!

Liebe Grüße von der Oktoberkind-Mama

PS: Die Geschichte zum Internationalen Tag der Behinderung ist von hier. Das Bild ist von der Aktion Mensch. Und hier könnt Ihr was zur Inklusion lesen.

2 thoughts on “Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

  1. Inklusion ist für mich in dem Zusammenhang tatsächlich ein neuer Begriff…
    Lächeln verschenke ich generell an möglichst viele Menschen, denn das macht mich selbst auch glücklich… (naja, manchmal – ganz selten natürlich – bin ich selbst zickig, dann gehts mit dem Lächeln nicht *zwinker*)

    Ich werden selbst mehr auf Inklusion achten und danach leben! Danke für den Beitrag zum Thema!

  2. Ich lasse Dir viele Grüsse hier.
    Es ist ein Thema, über das ich viele Seiten schreiben könnte. Leider nicht die die erfolgreichen Berichte …. wir haben kaum Inklusion kennengelernt bisher für unser Kind.
    habt eine schönes 3.Adventwochenende
    Elisabeth

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