Cherry Cherry Lady… Ein Ausflug in die 80er!

Hallo Ihr Lieben,

ich würde sagen, es läuft. Schon wieder bei RUMS dabei. Lach! So langsam sieht mein Kleiderschrank auch so aus, wie der des Räubermädchens. Er füllt sich – langsam aber sicher – zwar nicht zwingend so farbenfroh wie beim Kind, aber dafür zumeist mit Stöffchen, bei denen man kein schlechtes Gewissen haben muss, diese zu vernähen.

Sorry, wenn ich Euch jetzt mit dem Titel einen Ohrwurm der 80er eingepflanzt habe. Das war mein erster Gedanke, als ich die schönen Cherry Dots von Alles-für-Selbermacher zum ersten Mal gesehen habe. Und seither spukt das Lied in meinem Kopf herum.

Dazu hab ich Euch eine kleine Anekdote mitgebracht. In den 80ern war Modern Talking ja sowas von immer mit dabei in den Charts. Nur wer hat die ganzen Platten damals gekauft? Also in meinem Freundeskreis gab es niemanden, der sich dazu öffentlich bekannt hätte. Lach! Als Teenie der 80er habe ich montags abends vorm Radio mit Kassettendeck geklebt, um die Charts bei Mel Sondocks Hitparade mitzuschneiden. Das war Kult – zumindest in NRW. Damals waren Radio und Fernsehen ja noch nicht so grenzübergreifend und international wie heute. Da wurden stümperhaft Titel aufs Tape gebracht. Mein erster Radiorecorder konnte damals nur mono und war mit seiner Qualität eigentlich disqualifiziert. Wenn man Glück hatte, gab es im Freundeskreis jemanden, der eine LP, eine Maxi-Single oder auch nur die Single der Lieblingsgruppe, des Sängers oder der Sängerin hatte und das nötige Gerät – nämlich eine Stereoanlage, um von der Platte aufs Tape zu überspielen. Ich rede hier übrigens von Vinyl und Chromdioxid-Kassetten. Bei  letzteren kam häufiger ein Bleistift zum Einsatz, wenn es mal wieder Bandsalat gab. Nur so für die jüngeren Leser unter Euch. Grins!

Eine liebe Freundin von mir hat gerne mal noch kleine Zugaben auf die Kassetten gespielt. Da folgte dann nach einem U2-Album kurzerhand ein überraschendes Ende mit einem krassen Stilbruch von Modern Talking oder später von der Kelly Family! Ich muss mal gucken, ob ich diese Überraschungs-Tapes noch habe. Eigentlich habe ich noch alle meine Kassetten. Da sind nämlich richtig gute Mischungen – vorzugsweise von meinem Bruder – dabei, der mir damals in den 80er und 90er Jahren ein bisschen Gespür für gute Musik mit auf den Weg gegeben hat – vielfach jenseits des Mainstreams. Die Überraschungs-Tapes meiner Freundin sollte ich vielleicht beim nächsten Besuch mal mitnehmen, um sie ihren Kindern vorzuspielen. GRINS!

Soviel zum Ausflug in die gute alte Zeit!

Also, mit dem Ohrwurm im Ohr war eigentlich klar, dass die Kirschen für mich verarbeitet werden. Glücklicherweise habe ich bei der lieben Katja von Schönstebastelzeit auf Instagram das neue Schnittmuster Edda von Hedi näht gewonnen. Das wollte ich eh haben und so wurden aus den Kirschen flott ein Edda-Shirt.

Ein Plott mit “Cherry cherry lady” wäre dann doch zu viel des Guten gewesen. Lach!

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Die süßen Früchtchen gehen also auch für uns große Mädels. Allerdings muss ich mich an pink bei mir erst noch gewöhnen.

Jetzt aber flott zu RUMS und dann ins Bett!

Habt einen wunderbaren Donnerstag!

Eure Oktoberkind-Mama

Beitrag enthält Werbung.

Stoff: Cherry Dots von AfS – gibt es in vier Farbstellungen und natürlich wieder in GOTS-Qualität.

2 thoughts on “Cherry Cherry Lady… Ein Ausflug in die 80er!

  1. Wir haben eine Menge gemeinsam, unter anderem eine Emma, und eine ähnliche musikalische Sozialisation *gg*. Du bist jetzt jedenfalls Schuld, wenn ich gleich nicht schlafen kann, weil ich so einen sackdoofen Ohrwurm habe.
    Zur Sache: das Shirt ist superklasse und steht dir (trotz pink, und ich habe eine amtliche Pinksperre!) ganz hervorragend. Wenn der Frühling sich davon nicht locken lassen mag, dann fällt er wohl einfach aus dieses Jahr.

    Liebe Grüße
    Paula

  2. Liebe Barbara,
    Edda passt ganz hervorragend zu dir und zu den Kirschen – ganz toll! Ich hätte mir jedoch einen anderen Ohrwurm gewünscht, denn einmal eingepflanzt, geht er bei mir ganz schnlecht wieder weg, haha.
    Ich habe übrigens auch immer Charts mit dem Kassettenrekorder meiner Eltern aufgenommen, im Norden allerdings am Wochenende. Ich höre bei vielen Liedern auch heute noch die reingequatschten Kommentare der Moderatoren oder weiß, wo die Kassetten plötzlich Zuende waren. Hach, das waren noch Zeiten!
    Liebe Grüße,
    Maarika

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