Das große Krabbeln…

Ihr Lieben,

brrrrrhhhhh…. Wenn ich daran denke, dass am Sonntag die Freibad-Saison losgeht, bibber ich am ganzen Körper… Was für ein April! Launisch ohne Ende zeigt er doch alles, was geht. Da hab ich für die Motte doch nochmal was Warmes gezaubert.

Ants heißt das neue Stöffchen aus Sweat von Andrea Lauren, welches es seit gestern Abend bei Alles für Selbermacher gibt. Ich fand die Krabbeltierchen beim ersten Anblick ganz süß.

Beim Vernähen fiel mir dann mein besonderer Bezug zu den kleinen 6-Beinern wieder ein. Wir wohnen in einem Haus aus dem Jahre 1928 und wie es hier in der Gegend oft üblich ist, hat das Haus einen Sockel aus Buntsandstein. Ich hab nichts gegen Ameisen, aber die kleinen Tierchen finden in den Fugen des Buntsandsteins immer wieder Wege, um ins Haus zu gelangen. Grrrrrhhhhh! Wenn sie dann auch noch meinen, sich im Spielzimmer häuslich niederzulassen, ist der Spaß bei mir vorbei! Die letzten Jahre hatten wir echt viele Probleme mit den kleinen Krabblern. Des einen Leid ist des anderen Freud und so hat sich im Laufe der Zeit ein bestimmter Dienstleister bei uns ein nettes Sümmchen in seinen Geldbeutel stecken können… Eigentlich bin ich ganz froh, dass der Frühling mit angezogener Handbremse unterwegs ist und die Ameisen sich noch sehr träge durch die Welt bewegen.

Nun denn – da lob ich mir doch die Ameisen, die keine Probleme machen, höchstens im Stoffregal, da dort kein Platz mehr ist. Lach! Aber dort liegen sie eh nicht lange, denn die wollen auf jeden Fall schnell getragen werden!

Seid Ihr bereit für Ameisen? Dann los!

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Und wenn wir jetzt wirklich alle alle zusammen fest dran glauben, kommt der Frühling! Bestimmt!!!

Ganz liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

 

Stoff: Ants s.o.; der Rest aus dem eigenen Fundus

Mütze: Tullelue von TULLEBUNT UND LILLE SNO – coming soon!

Pullunder: Freya von Finleys

Hose: Jox von KNUTSCH(B)ENGEL – coming soon!

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Cherry Cherry Lady… Ein Ausflug in die 80er!

Hallo Ihr Lieben,

ich würde sagen, es läuft. Schon wieder bei RUMS dabei. Lach! So langsam sieht mein Kleiderschrank auch so aus, wie der des Räubermädchens. Er füllt sich – langsam aber sicher – zwar nicht zwingend so farbenfroh wie beim Kind, aber dafür zumeist mit Stöffchen, bei denen man kein schlechtes Gewissen haben muss, diese zu vernähen.

Sorry, wenn ich Euch jetzt mit dem Titel einen Ohrwurm der 80er eingepflanzt habe. Das war mein erster Gedanke, als ich die schönen Cherry Dots von Alles-für-Selbermacher zum ersten Mal gesehen habe. Und seither spukt das Lied in meinem Kopf herum.

Dazu hab ich Euch eine kleine Anekdote mitgebracht. In den 80ern war Modern Talking ja sowas von immer mit dabei in den Charts. Nur wer hat die ganzen Platten damals gekauft? Also in meinem Freundeskreis gab es niemanden, der sich dazu öffentlich bekannt hätte. Lach! Als Teenie der 80er habe ich montags abends vorm Radio mit Kassettendeck geklebt, um die Charts bei Mel Sondocks Hitparade mitzuschneiden. Das war Kult – zumindest in NRW. Damals waren Radio und Fernsehen ja noch nicht so grenzübergreifend und international wie heute. Da wurden stümperhaft Titel aufs Tape gebracht. Mein erster Radiorecorder konnte damals nur mono und war mit seiner Qualität eigentlich disqualifiziert. Wenn man Glück hatte, gab es im Freundeskreis jemanden, der eine LP, eine Maxi-Single oder auch nur die Single der Lieblingsgruppe, des Sängers oder der Sängerin hatte und das nötige Gerät – nämlich eine Stereoanlage, um von der Platte aufs Tape zu überspielen. Ich rede hier übrigens von Vinyl und Chromdioxid-Kassetten. Bei  letzteren kam häufiger ein Bleistift zum Einsatz, wenn es mal wieder Bandsalat gab. Nur so für die jüngeren Leser unter Euch. Grins!

Eine liebe Freundin von mir hat gerne mal noch kleine Zugaben auf die Kassetten gespielt. Da folgte dann nach einem U2-Album kurzerhand ein überraschendes Ende mit einem krassen Stilbruch von Modern Talking oder später von der Kelly Family! Ich muss mal gucken, ob ich diese Überraschungs-Tapes noch habe. Eigentlich habe ich noch alle meine Kassetten. Da sind nämlich richtig gute Mischungen – vorzugsweise von meinem Bruder – dabei, der mir damals in den 80er und 90er Jahren ein bisschen Gespür für gute Musik mit auf den Weg gegeben hat – vielfach jenseits des Mainstreams. Die Überraschungs-Tapes meiner Freundin sollte ich vielleicht beim nächsten Besuch mal mitnehmen, um sie ihren Kindern vorzuspielen. GRINS!

Soviel zum Ausflug in die gute alte Zeit!

Also, mit dem Ohrwurm im Ohr war eigentlich klar, dass die Kirschen für mich verarbeitet werden. Glücklicherweise habe ich bei der lieben Katja von Schönstebastelzeit auf Instagram das neue Schnittmuster Edda von Hedi näht gewonnen. Das wollte ich eh haben und so wurden aus den Kirschen flott ein Edda-Shirt.

Ein Plott mit “Cherry cherry lady” wäre dann doch zu viel des Guten gewesen. Lach!

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Die süßen Früchtchen gehen also auch für uns große Mädels. Allerdings muss ich mich an pink bei mir erst noch gewöhnen.

Jetzt aber flott zu RUMS und dann ins Bett!

Habt einen wunderbaren Donnerstag!

Eure Oktoberkind-Mama

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Stoff: Cherry Dots von AfS – gibt es in vier Farbstellungen und natürlich wieder in GOTS-Qualität.

Schwarze Fingernägel, Kletten im Haar!

Ihr Lieben,

heute gibt es endlich mal wieder einen kleinen Einblick in das Leben und die Entwicklung vom Räubermädchen.

Das letzte Vierteljahr im Kindergarten ist angebrochen. Waaaas? Wirklich nur noch so wenig Zeit in dieser tollen Einrichtung, in der wir uns dann vier Jahre Zuhause fühlten? Wenn ich daran denke, wird mir schon ganz flau im Magen…

Eigentlich möchte ich Euch an dieser Stelle gerne schon ein wenig Ausblick auf den nächsten spannenden Lebensabschnitt des Räubermädchens geben, aber da muss ich Euch leider noch ein wenig vertrösten. Wir haben uns einige Schulen angesehen, haben gute, aber leider auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht. In Kürze erwarten wir das Fördergutachten und dann kann ich Euch hoffentlich bald einen ausführlichen Bericht über die Schulwahl präsentieren.

Motorik steht gerade hoch im Kurs. Überall wird geklettert und balanciert. Es wird versucht, auf einem Bein zu hüpfen. Das Trampolin ist gerade das Highlight schlechthin, seit es wieder nutzbar ist. Ist das Wetter schlecht, werden Sofa und Bett kurzerhand zum Trampolin umfunktioniert. Zu meinem Leidwesen, da ich echt Schiss hab, dass die Maus sich mal heftigst weh tut… Aber Augen zu und durch. Nur so kann man sich entwickeln… Auch feinmotorisch geht es voran. Sie schreibt gerne Buchstaben, beim Malen werden die Bilder gegenständlicher. Papier mit der Schere zerschnipseln macht ihr einen Riesen-Spaß.

Seit Januar ist das Räubermädchen ja ein richtiges Waldkind. Sie fährt gern mit in den Wald, obwohl sie mit den kurzen Beinen und der nach wie vor fehlenden 100% Sicherheit in unwegsamem Gelände schwer zu kämpfen hat. Der liebste Platz ist somit – gerade in der kalten Winterzeit – ein Plätzchen am Lagerfeuer. Feuer im Wald, werdet Ihr Euch jetzt sicherlich fragen. Geht das denn überhaupt? Ja – es darf an einer dafür eingerichteten Feuerstelle offenes Feuer im Wald gemacht werden und das ist jede Woche ein großes Erlebnis, wenn auf der Feuerstelle das Mittagessen gekocht wird.

Die Kinder machen tolle Erfahrungen im Wald – sie haben schon in einem großen Wasserloch nach Haien geangelt, sie sind Dinosauriern auf der Spur gewesen, sie bauen sich Brücken und erleben Abenteuer in einer Schlucht. Sie schnitzen, sie suchen nach Tieren – da reichen durchaus Regenwurm, Käfer, Spinne und co – und beobachten diese. Woher ich das weiß? Netterweise wird jede Woche ein Waldtagebuch geführt, welches dann öffentlich in der Kita ausliegt und wir Eltern somit bestens darüber informiert sind, was da so im Wald alles passiert.

Was ich von den ganzen Erlebnissen als einziges mitbekomme, zeige ich Euch auf den nächsten Bildern. Lach!

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Die Wanderschuhe hatten jetzt ihren ersten Waldeinsatz, ich würde sagen, sie haben den Test bestanden. Der Schneeanzug hätte sicherlich vor der Waschmaschine ohne Hilfe gestanden. Jetzt ist alles wieder sauber, die Schuhe warten gut abgebürstet auf ihren nächsten Einsatz, der Schneeanzug hat jetzt hoffentlich mal ausgedient.

Und das Lied der Waldkinder wird hier fleißig rauf und runter gesungen!

Schwarze Fingernägel, Kletten im Haar, 

die Klamotten, die stinken nach Ofen, 

Nasse Hosenbeine,

rat´ mal, wo ich heute war.

Haut riecht nach Erde und Sand.

Ritzen und schnitzen, 

im Baumhaus sitzen,

Hier ist was los. 

Äste zerhacken, 

Chapatis backen mit Apfelmus. 

 

Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Tochter diese intensiven Walderfahrungen machen darf. Klar gehen wir auch im Wald spazieren, aber das ist einfach was anderes! Und je dreckiger die Klamotten donnerstags nachmittags sind, um so glücklicher die Kinder! Da wasche ich doch gerne und bürste nach dem Antrocknen dicke Lehmschichten von den Stiefeln!

Und wie seht Ihr das? Dürfen sich Eure Kinder nach Herzenslust einsauen?

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama.

 

 

Gestatten? Columbo – Columbo Mops!

Da bin ich wieder, Ihr Lieben!

Die Ferien sind nun um und die ganze Feierei auch. Ostern fettes Gelage mit der Family, dann die Woche drauf das Wochenende die Kommunion vom jüngsten Patenkind. Eine leckere Völlerei war das – jetzt ist aber mal langsam Schluss mit dem ständigen Kuchen und so! Die Festtagsröllchen lassen sich auch nicht mehr wirklich gut verstecken. Ich werde die Tage endlich meine Laufschuhe entstauben und ein wenig gegen den Stau am mittleren Ring arbeiten…

Heute habe ich es schon wieder zu RUMS geschafft. Dieses Mal zeige ich Euch den tollen Basic-Raglanschnitt Billund von Pech & Schwefel. Ausgelegt ist der Schnitt auf dünnen Sweat, geht aber auch hervorragend dünner aus Jersey. Er ist wirklich ganz easy flott zu nähen und sogar für die ganze Familie zu haben: Für Räubermädchen und Rabauken, aber genauso für die großen Mädchen und Jungs – also für uns Erwachsenen. Dazu noch für wirklich kleines Geld.

Mein Schrank schreit gerade nach Basics – so hab ich – völlig ungewohnt – einen unifarbenen Pulli aus Sommersweat genäht. War mir dann auch echt zu langweilig. Also habe ich länger online nach einem schönen Plott zum pimpen gesucht, als zu nähen. In der Zeit hätte ich wahrscheinlich 3 – 5 von den Shirts genäht. Lach!

Eigentlich stehe ich nicht auf Tiermotive. Ob das am Einfluss meiner sich sehnlichst einen Hund – nicht irgendeinen Hund, sondern einen Mops – wünschenden Freundin Katharina liegt, ober einfach an der coolen Umsetzung des Motivs, kann ich Euch nicht sagen. Ich war sofort verliebt in den Inspektor Columbo Mops!

Heute war ich ganz allein zum Bilder machen unterwegs. Der Selbstauslöser ist also auf vielen Bildern mit von der Partie – aber bei so genialem Wetter musste ich einfach raus. In der Sonne Bilder machen ist dann auch wieder eine Herausforderung. Und an die Blicke der vorbeilaufenden Leute muss ich mich wohl auch erst gewöhnen. Sicherlich habe ich bei einigen Leutchen für Belustigung gesorgt. Lach!

Das nächste Mal suche ich mir allerdings eine Location, die etwas weniger Wind hat. Der Turm Luxemburg ist echt cool, aber leider ist es dort immer verdammt windig.

Jetzt hab ich aber genug um den Mops herum geredet! Zuerst zeige ich Euch die zuletzt entstandenen Bilder im Schatten und fast ohne Wind:

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Und jetzt noch ein paar Sonnenbilder und Outtakes – Ihr sollt ja schließlich auch was zu Lachen haben. Grins!

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Hier noch ein Detail-Bild von meiner Bündchenvariante: die Bündchen sind alle mit der linken Seite nach außen angenäht, quasi als kleiner Hingucker. Einen ungewollten Hingucker hab ich beim Halsbündchen eingebaut. Wer findet den Fehler?

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Und jetzt damit flott zum RUMS! Und schnell mal schauen, was die anderen Mädels heute so zeigen.

Genießt den nun hoffentlich bleibenden Frühling!

Eure Oktoberkind-Mama

Beitrag enthält Werbung.

Schnitt: Billund von hier oder hier.

Stoff: Sommersweat in der Farbe taupe von AfS.