Wenn ich einmal reich wär…

Hallo Ihr Lieben,

heute schreibt die Mama. Trotz des feuchtfröhlichen Frühlings geht hier das bunte Treiben weiter. Um die täglichen Wassermassen und Kälteeinbrüche zu überstehen, benötige ich meine Energie, um durch den Tag zu kommen und das Oktoberkind bei Laune zu halten. Daher gibt es im Augenblick auch nicht so viel von uns. Der Körper ist auf jeden Fall nicht auf Sommer, Sonne, Sonnenschein eingestellt, er singt eher den Winterblues… Die Sommerklamottis warten auf ihren Einsatz, ich würde Euch gern tolle Bilder vom glücklichen Okoberkind im Garten präsentieren… Leider habe ich heute kein Bild für Euch!

Jetzt aber zum eigentlichen Thema. Vor ein paar Tagen bin ich auf eine Petition aufmerksam geworden: Recht auf Sparen für Schwerstbehinderte.

Der 20-jährige Jura-Student Constantin Grosch aus Hameln wehrt sich dagegen, dass er niemals mehr als 2.600,- Euro auf dem Konto haben darf. Constantin hat Muskeldystrophie. Das heißt, seine Muskeln werden immer schwächer. Während er als 11-jähriger noch auf dem Fußballplatz stehen konnte, ist er nun auf einen Rollstuhl angewiesen.

Constantins Erkrankung wird nach deutschem Recht nicht als gesundheitliche Einschränkung, sondern als Sozialfall eingestuft. Behinderte Menschen wie er werden behandelt wie Hartz IV-Empfänger. Das bedeutet konkret: Wenn er eines Tages als Jurist arbeitet, wird er niemals auf einen Urlaub oder eine eigene Wohnung sparen können.

Constantin hat in seiner Petition die augenblickliche Gesetzeslage kurz und knapp auf den Punkt gebracht.

Ich habe in den letzten Tagen mit etlichen Leuten über das Thema gesprochen – die Reaktion darauf war ziemlich eindeutig: Das kann doch nicht wahr sein, oder?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr der gleichen Meinung seid und hier mit Eurer Stimme für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft stimmt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn meine kleine Tochter den Titel “Wenn ich einmal reich wär…” nicht nur träumen sondern auch im wahren Leben erfahren dürfte, sollten die Voraussetzungen dafür gegeben sein!

Herzenswarme Grüße von der Oktoberkind-Mama

Kindergeburtstag mit Piratenabenteuer

Hallo Ihr Lieben,

letzten Samstag war ein ganz besonderer Tag für mich. Ich war zum ersten Mal auf den Geburtstag eines Kindergartenfreundes von mir eingeladen! Mein Kumpel Nilas ist schon fünf geworden und ich fand es richtig cool, dass er auch mich bei seiner Feier dabei haben wollte.

Der Geburtstag sollte ein richtiges Abenteuer werden. Das erste Abenteuer lag allerdings nicht in unserer und auch nicht in Nilas´ Hand – denn für´s Wetter ist der gute Petrus immer noch allein zuständig – obwohl wir uns in letzter Zeit häufiger fragen, wer dem so kräftig ins Handwerk fuscht!?. Zum Glück war uns Petrus gewogen: es blieb zwar durchwachsen, aber zumindest mal von oben trocken!!!

Ein weiteres Abenteuer war die Anreise! So haben wir uns alle am Samstag um 11 h im benachbarten luxemburgischen Ausland im beschaulichen Grenzörtchen Rosport getroffen. Und da war er dann – ein RIESENGROSSER Spielplatz mit allem, was das Herz begehrt! Babyschaukel, Kleinkinderspielgeräte, toller Sandkasten, Vogelnestschaukel, normale Schaukel, ne Kutsche zum Klettern, eine Midirutsche, ne Riesenrutsche mit Kletterwand, ein Fort, … Das Kernstück bildet ein genialer Wasserspielplatz – der von uns Kindern auch trotz des bescheidenen Wetters ordentlich bespielt wurde. Es wurde zu einem Belastungstest für Matschklamotten und Gummistiefel und auch so manches Elternteil wurde dadurch auf eine harte Probe gestellt. GRINS!!!

Das Highlight bildete die Schatzsuche: mein Freund Nilas hat sich vorher schon richtige Sorgen gemacht, dass ich bei der Schatzsuche nicht so schnell mitkommen würde. Da hat er seiner Mama gesagt, dass er mich zur Not tragen würde. IST DAS NICHT EIN TOLLER FREUND?!? Ich hab dann aber doch lieber Mamas Schultern gesattelt und bin auf meinem Mamapferd auf Schatzsuche gegangen.

Wir haben einen ganz tollen Piratenschatz geborgen, für jedes Kind gab es einen Piratenbeutel mit Kopftuch, Augenklappe, Ohrringen und vieles mehr!

Um halb drei nachmittags war Petrus allerdings der Meinung, ich sollte jetzt mal schleunigst meinen Mittagsschlaf machen und machte dementsprechend die Schleusentore weit auf. Mama hat mich noch schnell unter großem Piratenprotestgeschrei im Auto umgezogen. Dem Dauerbleastungstest waren meine Matschklamotten dann auch nicht gewachsen, OBWOHL ich mich NICHT ins Wasser gesetzt hab – das war nämlich Mamas größte Sorge. Tststs…

Fazit – wir kommen ganz bald wieder und wenn Mama das nächste Mal den direkten Weg wählt, könnten wir auch schon in 25 min dort sein. GRINS!

So – nun aber ein paar Bilder – allerdings nur wenige und auch nur von mir, weil wir den anderen Piraten ihre Privatssphäre nicht nehmen möchten.

Okay – ich teste mal schnell das Babyspielgerät, bevor ich ins Wasser verschwinde!

 Und jetzt zeig ich Euch den wilden Fluss!

Und wenn ich hier dann etwas leichter bekleidet durchs Wasser wate, gibt es mehr Bilder von diesem genialen Spielplatz! Versprochen!

Ach ja – Ihr braucht Euch keine Sorgen zu machen, alle Piraten sind, trotz widriger Wetterumstände, kerngesund geblieben!!!

So – jetzt träum ich mal weiter von diesem tollen Abenteuer!

Eure Emma Lotta!

Ach ja – vielleicht braucht die ein oder andere Piratenbraut von Euch ja noch ein paar Klamottis? Mama hat das schlechte Wetter genutzt und so einiges von mir ins große Auktionshaus getragen. Hier gibt viele Lieblingsstückchen zwischen Gr. 74 – Gr. 86 von mir!

Ich hab Dich sooo lieb!

Lieber Papa!

Ich bin soooo froh, dass Du mein Papa bist! Schon morgens beim Aufstehen frage ich nach Dir! Und ich kann es kaum erwarten, dass Du abends wieder da bist, und wir miteinander spielen und Quatsch machen können! Ich kann Dir unendlich lange beim Geschichten vorlesen zuhören. Und Du kannst unendlich lange vorlesen!!! Zum Glück! Und abends, wenn Du mich ins Bett bringst, singst Du mir unser Lied vor! Dann kann ich besonders gut einschlafen.

Die perfekten Tage sind die Wochenenden, wo Du den ganzen Tag Zeit für mich hast!

Ja – ich bin ein Papa-Kind! – aber so richtig perfekt ist es erst, wenn wir alle zusammen sind: Papa, Emma und Mama!

Du weisst ja: Ich hab Dich auch soooooooo lieb!!!

Einen dicken Kuss,

Deine Emma Lotta!

Allen Papas einen schönen Vatertag!

Hessen-Tage

Ich muss Euch von einem wunderschönen Wochenende in Frankfurt und Oberursel erzählen.

In Frankfurt habe ich endlich meine deutsch-argentinischen Kumpels Enzo und Bruno wiedergetroffen. Sie sind gerade erst nach Frankfurt umgezogen. Da sie jetzt in gut erreichbarer Entfernung wohnen, können wir uns nun öfter sehen :-).

Papa´s Cousine Kerstin und seine Tante Christel haben ein kleines Familientreffen organisiert und so konnte ich ganz viele liebe Menschen kennen lernen. 4 Generationen haben sich in dem Haus getroffen, wo schon meine Oma aufgewachsen ist. Und ich gehöre rein rechnerisch nicht mal zur jüngsten Generation – dazu musste ich mich aber erst mal bei Wikipedia über die Verwandtschaftsbeziehungen schlau machen.

Da das Wetter nicht so doll war, haben wir die meiste Zeit drinnen verbracht. Alle (außer uns) hatten was Leckeres zum Essen mitgebracht und Großtante Christel hatte noch ganz viele Spielsachen aufgehoben. Aber woher wusste sie, dass ich Maxeline-Fan bin? Das Maxeline-Sonnenschein-Buch haben wir dann natürlich sofort zusammen gelesen.

Großonkel Gerhard hat mich mit einer Handpuppe gekitzelt und ich habe vorsichtig mit Malik, meinem Neffen 3. Grades, gespielt.

Dann ging es aber doch noch nach draußen. Großtante Christel und Mama haben uns – hier meine Nichte 3. Grades Elvin, meinen Cousin 2. Grades Jasper und mich – mit dem Bollerwagen durch den Garten gezogen, das hat ganz schön gewackelt.

Bald hiess es aber auch schon wieder Abschied nehmen, hier von Elvin und ihrer Mama Saskia, meiner Cousine 2. Grades. Schade, dass Elvin ihren Biene-Maya-Rucksack dann doch mitnehmen wollte – ich hätte mich rührend um ihn gekümmert. GRINS!

Am Ende war ich so geschafft, dass ich eine lange Pause brauchte. Und wisst Ihr was? Unter dem Kirschbaum hat auch schon meine Oma geschlafen (na ja, etwas habe ich geschummelt: an der Stelle steht ein „neuer“ Kirschbaum, aber allein der Gedanke zählt!).

Ganz liebe Grüße von Eurer auf die Rückkehr des warmen Sommerwetters wartenden
Emma Lotta.

Ob das neue Sommerkleidchen wohl passt?

Hallo Ihr Lieben,

tja, gestern war ich gefühlt noch auf der Zielgeraden – noch etwas Schnickschnack aufs Kleid. Davor noch ne kurze Anprobe, seither sind wir wieder zurück auf Start. Da hab ich mich wohl deutlich vermessen, denn mein Räubermädchen passt so gar nicht in das Kleid. Viel zu klein!!! Ich hab schon gedacht, ich hätte die Nähanleitung direkt bei der Zutatenliste nicht richtig gelesen und hab verzweifelt nach dem Reißverschluss an der Seitennaht gesucht. LACH!

Also hab ich gestern nochmal schnell die Teile neu zugeschnitten, diesmal direkt in Gr.104. GRINS!!! Zu groß ist auf jeden Fall besser als zu klein! Dummerweise hatte ich gestern nicht mehr genug Schrägband zur Hand. So blieb das Projekt Sommermädchen gestern in der Zuschnittphase liegen. Wie gut, dass ich mich nicht für ein kompliziertes Kleid mit vielen Schnittteilen entschieden hatte. GRINS! Da hätte ich mir – glaube ich – diverse Muster in den Allerwertesten gebissen…

Allerdings hab ich beim Paspelband herstellen etwas getüftelt und nun die für mich passende Variante bzw. das passende Füllgarn gefunden. Das normale Topflappen- oder auch Schulgarn aus Baumwolle war zu dünn und gefiel mir so gar nicht. Die Varianten mit Paketschnur oder Maurerband finde ich bei Kinderkleidung unpassend. Ein Besuch im hiesigen Bastelparadies hat mir in der Wollabteilung ein Dauergrinsen ins Gesicht gezaubert. Ein festes Baumwollgarn von Schachenmayr in der Nadelstärke 6 eignet sich perfekt für mein Projekt und hört auf den Namen Juliette!

Geplant waren für das Kleidchen noch zwei Taschen, allerdings wohl anders als in der Ottobre abgebildet und noch ein oder zwei Vogelstickis. In zwei Wochen zeige ich Euch hoffentlich dann zwei Sommermädchen-Kleider. Ich geb natürlich jetzt nicht auf und werde auch das zu kleine fertigstellen. Wer eine süsse Maus zuhause hat, die noch ein Kleidchen in Gr. 92 gebrauchen kann, darf sich gerne bei mir melden. GRINS! Ich werde das Kleidchen dann nochmal genau ausmessen, es sollte aber eher ein schmales Kind tragen. Unser Räubermädchen hat die eröffnete Grillsaison wohl doch schon zu ausgiebig genossen. LACH! Vielleicht sollte ich doch noch ne bequeme Jerseyvariante zaubern?!?

Seit dem letzten SSA ist der Rasen übrigens schon zweimal gemäht worden! Wenn das mal nicht nach einem arbeitreichen Sommer im Garten schreit! Dummerweise bin ich total Heuschnupfen geplagt und kann mich gerade gar nicht am Traumwetter erfreuen…

Jetzt schau ich aber noch flott bei hier vorbei, um zu schauen, welche Erfolgserlebnisse oder Nähkrimis in den letzten 14 Tagen gelaufen sind!

Liebe Grüße vom großen Oktoberkind Barbara.

Und jetzt hol ich mal mein kleines Oktoberkind aus dem Kindergarten!