Komm doch, lieber Frühling… – RUMS 14/2018

Ihr Lieben,

kennt Ihr dieses schöne Lied von Heinz Lau?

“Singt ein Vogel, singt ein Vogel, singt im Märzenwald,
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei,
jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!

Blüht ein Blümlein, blüht ein Blümlein, blüht im Märzenwald,
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei,
jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!

Scheint die Sonne, scheint die Sonne in den Märzenwald,
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei,
jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!”

Wir haben das Lied jetzt schon soooo oft gesungen, natürlich ist der Winter so gut wie vertrieben, aber die Nachwirkungen hören hier einfach nicht auf… Das Räubermädchen kränkelt seit nunmehr mindestens 5 Wochen mal mehr, mal weniger. Pünktlich zum Ferienstart dann mal wieder mit Fieber und Husten und Schniefnase… Die beiden letzten waren bei der Ostereiersuche ebenfalls aktiv dabei und bleiben hartnäckig am Kinde kleben. Wir werden den Rotz einfach nicht los…

Die Sonne assoziert Wärme, aber es ist längst noch kein “Ich gehe ohne Jacke”-Wetter. Hier sind Schal und Mütze noch ständige Begleiter.

Ich werde jetzt den Bodygard machen und mich einfach vor die Tür stellen und mit finsterem Blick allen aufkommenden Viren und Bakterien signalisieren: HIER ist für euch kein Durchkommen! An mir kommt ihr nicht vorbei!

Rutscht mir doch einfach den Buckel runter!

Und wenn ich sie dann alle vertrieben habe, dann schenke ich Euch auch wieder ein strahlendes Lächeln. GRINS!

Während ich das hier schreibe – zum Glück in der warmen, trockenen Stube – geht draußen die Welt unter… Sturm peitscht heftigen Regen vor sich her… gefolgt von Sonnenschein. Aprilwetter halt…

Mal schauen, wann der Frühling endlich mit voller Kraft durchstarten kann…

Solange bleiben Hals und der tolle Ausschnitt vom neuen Schnitt Lady Zeena von Mialuna halt mit einem dicken Schal verhüllt…

Hoffentlich nimmt der Wind die lästigen Besucher Brüllhusten und Schniefnase endlich mit fort…

Allen, die das gleiche hohe Lied der langwierigen Erkältung singen, wünsche ich gute Besserung! Und allen, die gesund sind, dass sie es auch bleiben!

In diesem Sinne genießt die Restferien! Ich guck jetzt mal beim RUMS vorbei.

Eure Oktoberkind-Mama

Werbung: Das Schnittmuster Lady Zeena bzw. BIG lady Zeena wurde mir von MIALuna zur verfügung gestellt.

Stoff – Lillestoff; selbst gekauft, lange gestreichelt, jetzt vernäht.

Inklusion oder Nixklusion… #RUMS 08/18

Ihr Lieben,

ich spar mir mal die Neujahrsgrüße. Hüstel… Ähm, ich hatte Besserung gelobt… Läuft, würde ich sagen – nur ca. 12 Wochen Sendepause… Schön, dass Ihr trotzdem da seid!

Als ich im Oktober den Aufruf für eine neue Schulbegleitung gestartet hatte, dachte ich im Traum nicht daran, dass dieses Thema sich bis kurz vor knapp ziehen würde. Echt nicht! Ich hatte viele tolle Bewerbungen, bei vielen hätte ich es mir auch gut vorstellen können, dass sie das Räubermädchen liebevoll im Schulalltag begleiten würden. Anfang Dezember dachte ich, jetzt hab ich Ruhe. Das Thema war unterm Weihnachtsbaum, über den Jahreswechsel und bis fast Ende Januar allgegenwärtig.

Ich war gelähmt, habe dieses Mal fast die Hoffnung aufgegeben. Ich habe etliche Tränen verdrückt. Ich fühlte mich einfach so hilflos. Seit 1 1/2 Jahren besucht das Räubermädchen inklusiv die Waldorfschule. Es klappt weitestgehend gut, sie ist mittendrin statt nur dabei, bei allem was dazu gehört: Freunde, Spielverabredungen, Geburtstagseinladungen und auch beim Quatsch machen steht sie den anderen Kindern in nichts nach. Sollte dieser Traum über Nacht zerplatzen, weil das System nicht funktioniert?

Im Mai 2009 – also noch ein halbes Jahr vor der Geburt des Räubermädchens – trat in der Bundesrepublik Deutschland die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Kraft. Kern dieser Konvention ist die volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen in der Gesellschaft. Dazu zählt auch die Teilhabe an Bildung!

Leider befinden wir uns in vielen Bereichen gefühlt noch immer in der Pilotphase. Die Rahmenbedingungen stimmen vielfach nicht. Ja – meine Tochter braucht Hilfe durch eine Schulbegleitung. Es fehlt die Wertschätzung der Arbeit derer, die als Schulbegleitung einen wichtigen sozialen Job machen. Es kann nicht sein, dass es keine Sicherheiten für die Schulbegleiter gibt. Hier ist es so, dass der Arbeitsvertrag von Schuljahresbeginn bis Schuljahresende läuft. Die großen Ferien ist man arbeitslos. Von einer wertschätzenden Bezahlung mag ich gar nicht reden. Es ist auch keine Außnahme, dass mehrere Schulbegleitungen für ein Kind zuständig sind – sie teilen sich die Tage auf. Stabilität und Sicherheit haben in so einem System leider eine leere Hülle. Neben dem Kind, was auf Hilfe angewiesen ist, bringt so ein System eine Klassengemeinschaft immer wieder durcheinander.

Wir haben das große Glück, dass der Träger, über den unsere Schulbegleitung läuft, erstens großen Wert auf Fachkräfte legt und zweitens diese auch versucht, langfristig zu binden. Nur so kann eine Beziehung aufgebaut werden, Stabilität und Sicherheit bilden die Basis für ein gutes Lernumfeld. Hier sind ganz klar Idealisten gefragt: feste Arbeitsverträge braucht man nicht, ebensowenig ein wertschätzendes Gehalt. Singen wir doch alle mal das große Loblied auf die Wertschätzung der sozialen Berufe! Yeah!

Wir haben jetzt zumindest die Kuh vom Eis. Das Räubermädchen und ihre neue Schulbegleitung befinden sich im Teambildungsprozess. Es werden zur Zeit viele Grenzen getestet. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass die zwei ihren Weg machen werden.

Unser inklusiver Weg geht also erstmal weiter!

Die letzten Monate hab ich echt Federn gelassen. Es kann ein ganz kleiner Schritt zwischen Inklusion und Nixklusion liegen. Es bedarf ner großen Portion Kampfgeist und Stärke. Daher passt auch mein nicht mehr ganz so neuer Aufreißer-Pulli mit Löwe heute gut zum Thema.

Nach dem ganzen grauen Dezember und Januar brauch ich Licht und Farbe und die Sommersprossen haben sich auch schon wieder fleißig hervorgewagt 🙂 Und mein Lachen hab ich auch wieder!

Und weil ich meinen Löwenpulli so gern habe, geht er zu RUMS.

Bis hoffentlich bald in diesem Kino!

Eure Oktoberkind-Mama

Stoffe: Alles fuer Selbermacher, z.zt. vergriffen

Schnittmuster: Aufreißerpulli von LeniPepunkt; Unterhemd Haemd von Schnittgeflüster

Großzügig geschnitten oder neudeutsch oversized – RUMS #46/17

Ihr Lieben,

vielen lieben Dank für Eure Worte zum letzten Post. Ihr habt mich in dem Gefühl bestärkt, alles richtig gemacht zu haben!!!

Heute hab ich doch tatsächlich wieder ein RUMS für Euch. Ich nähe in der letzten Zeit echt viel für mich, das ein oder andere werdet Ihr hier sicherlich gezeigt bekommen.

Hi hi hi – wenn Frau ins mittlere Alter kommt, dann geht das mit den Hitzewallungen los. Die Mädels jenseits der 40 wissen sicher sehr gut, was ich meine. Da braucht es ne Klamotte, die warm genug ist aber auch noch gut bei zu viel Wärme taugt! Lach!

Deshalb zeig ich Euch heute meine Oversizeliebe von Jojolino. Ein völlig einfacher Schnitt, macht was her und ist – trotz seiner Einfachheit sowas von wandlungsfähig. Ich hab echt Bauklötze gestaunt, was die Mädels in der Probenährunde so alles rausgehauen haben – schaut unbedingt in den nächsten Tagen bei Johanna im blog vorbei und freut Euch an den vielen tollen Beispielen. Pulli, Longpulli, Kleid, mit und ohne Kragen. Alles geht! Und ich hab sie echt nicht mehr ausziehen wollen, nachdem ich sie fertig hatte. Ich muss mal gucken, ob ich überhaupt alle Fäden schon vernäht habe… Und sie geht mit mir durch warm und kalt, durch dick und dünn – Lach!

Ich hab hier tief in die Schatzkiste gegriffen und einen der ersten Raxn-Stoffe vernäht. Und wo das Wetter die letzte Zeit schon so bescheiden war, hab ich etwas mit den Presets in Lightroom rumgespielt. Ich hätte gerne Tage mit 48 h, da käme nichts zu kurz und ich hätte für so vieles mehr Zeit…

Jetzt schauen wir mal, ob ich hier in guter Regelmäßigkeit vorbeischaue! Am Wochenende wird auf jeden Fall genäht, denn ich freue mich ganz arg auf lieben Besuch aus dem Norden, aus dem Stuttgarter Raum und aus der Schweiz! Aber mehr verrate ich Euch jetzt noch nicht 😉 

Ich wünsch Euch was!

Eure Oktoberkind-Mama

Schnitt: Oversizeliebe von Jojolino, Stoff: Graziaria von Raxn aus dem eigenen Fundus, gab es bei AfS

enthält werbung

#RUMS 25/16: Eine echte Hose – selbstgenäht!

Hallo Ihr Lieben,

während das Leben 1.0 gerade in geballter Form alle Energien schluckt, ist es ein wenig ruhig hier gewesen. Eigentlich wollte ich letzte Woche schon wieder mitRUMSen, aber wie heißt es doch so schön: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Es ist zwar schon eine ganze Weile her, als Yvonne von Leni Pepunkt zum Probenähen ihrer Boyfriend-Hose aufrief, aber manchmal dauern solche Projekte halt auch länger, bis sie genauso sind, wie sie sein sollen. Was soll ich sagen: Entstanden ist ein toller Schnitt für ne coole Hose im Boyfriend-Style.

Ich sehe Euch jetzt Haare raufend vorm Rechner mit einen RIESEN Fragezeichen im Gesicht: WAAAAS? Ich soll ne richtige Hose mit Bund und Knopfleiste und so nähen? NIEMALS!!! So ging es mir auch. Als ich den Probenähaufruf las, dachte ich mir, das ist jetzt genau DIE Gelegenheit, dem “Angstprojekt” echte Hose selbstgenäht entgegenzutreten. Und Mädels – es ist wirklich nicht schwer!!!! Es macht am Ende sogar richtig richtig stolz, wenn das gute Stück sitzt, passt, wackelt und Luft hat! Traut Euch! Das Ebook ist – wie immer bei Leni Pepunkt – ausführlichst bebildert und beschrieben! Und wo sich jetzt der Sommer doch endlich aus den Löchern wagt, könnt Ihr daraus auch super ne kurze Hose nähen.

Jetzt aber zu meiner Boyfriend. Ich hab mal im Räumungsverkauf eines tollen Schneiderladens Designerstöffchen für ganz ganz kleines Geld gekauft. Unter anderem auch einen Anzugstoff in grau mit Fischgrät-Optik und Glitzerfaden drin. Ich dachte mir, gut, für die erste Hose nimmst du den mal als Probestöffchen, wenn das Projekt nicht klappt, tut das dem Geldbeutel nicht so weh und Stoff hab ich ausreichend davon. Grundsätzlich eine gute Idee. Vor allem den lässigen Look eines Boyfriend Cuts mit einem edlen Stoff zu kombinieren. Ich hab mir damit natürlich selbst ein Ei gelegt. Bei Funzellicht und abendlichen Nähaktionen wurde da auch schon mal schnell die linke und die rechte Seite vertauscht, sodass das rechte Vorderbein dann zweimal da war, aber das linke irgendwie fehlte… Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich zum Glück genug Stoff hatte? Auch bei diesem Projekt war der Auftrenner mein bester Kumpel – was aber nur an mir und nicht am Schnittmuster lag! Stellt Ihr Euch eigentlich auch manchmal so dermaßen saublöd an beim Nähen?

Nachdem ich dann endlich mal neue Leuchtmittel für meine Lampe im Nähzimmer gekauft und eingebaut hatte, lief es quasi wie am Schnürchen. Gut – sie ist ein bisschen weit geworden, da der Stoff doch einen geringen Stretch-Anteil hat. Aber grundsätzlich finde ich, dass das Projekt echte Hose selbstgenäht gut gelungen ist! Und jetzt spanne ich Euch nicht länger auf die Folter:

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So, und jetzt husche ich schnell rüber zu RUMS und dann genieße ich den kurzen Sommerauftritt!

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Cherry Cherry Lady… Ein Ausflug in die 80er!

Hallo Ihr Lieben,

ich würde sagen, es läuft. Schon wieder bei RUMS dabei. Lach! So langsam sieht mein Kleiderschrank auch so aus, wie der des Räubermädchens. Er füllt sich – langsam aber sicher – zwar nicht zwingend so farbenfroh wie beim Kind, aber dafür zumeist mit Stöffchen, bei denen man kein schlechtes Gewissen haben muss, diese zu vernähen.

Sorry, wenn ich Euch jetzt mit dem Titel einen Ohrwurm der 80er eingepflanzt habe. Das war mein erster Gedanke, als ich die schönen Cherry Dots von Alles-für-Selbermacher zum ersten Mal gesehen habe. Und seither spukt das Lied in meinem Kopf herum.

Dazu hab ich Euch eine kleine Anekdote mitgebracht. In den 80ern war Modern Talking ja sowas von immer mit dabei in den Charts. Nur wer hat die ganzen Platten damals gekauft? Also in meinem Freundeskreis gab es niemanden, der sich dazu öffentlich bekannt hätte. Lach! Als Teenie der 80er habe ich montags abends vorm Radio mit Kassettendeck geklebt, um die Charts bei Mel Sondocks Hitparade mitzuschneiden. Das war Kult – zumindest in NRW. Damals waren Radio und Fernsehen ja noch nicht so grenzübergreifend und international wie heute. Da wurden stümperhaft Titel aufs Tape gebracht. Mein erster Radiorecorder konnte damals nur mono und war mit seiner Qualität eigentlich disqualifiziert. Wenn man Glück hatte, gab es im Freundeskreis jemanden, der eine LP, eine Maxi-Single oder auch nur die Single der Lieblingsgruppe, des Sängers oder der Sängerin hatte und das nötige Gerät – nämlich eine Stereoanlage, um von der Platte aufs Tape zu überspielen. Ich rede hier übrigens von Vinyl und Chromdioxid-Kassetten. Bei  letzteren kam häufiger ein Bleistift zum Einsatz, wenn es mal wieder Bandsalat gab. Nur so für die jüngeren Leser unter Euch. Grins!

Eine liebe Freundin von mir hat gerne mal noch kleine Zugaben auf die Kassetten gespielt. Da folgte dann nach einem U2-Album kurzerhand ein überraschendes Ende mit einem krassen Stilbruch von Modern Talking oder später von der Kelly Family! Ich muss mal gucken, ob ich diese Überraschungs-Tapes noch habe. Eigentlich habe ich noch alle meine Kassetten. Da sind nämlich richtig gute Mischungen – vorzugsweise von meinem Bruder – dabei, der mir damals in den 80er und 90er Jahren ein bisschen Gespür für gute Musik mit auf den Weg gegeben hat – vielfach jenseits des Mainstreams. Die Überraschungs-Tapes meiner Freundin sollte ich vielleicht beim nächsten Besuch mal mitnehmen, um sie ihren Kindern vorzuspielen. GRINS!

Soviel zum Ausflug in die gute alte Zeit!

Also, mit dem Ohrwurm im Ohr war eigentlich klar, dass die Kirschen für mich verarbeitet werden. Glücklicherweise habe ich bei der lieben Katja von Schönstebastelzeit auf Instagram das neue Schnittmuster Edda von Hedi näht gewonnen. Das wollte ich eh haben und so wurden aus den Kirschen flott ein Edda-Shirt.

Ein Plott mit “Cherry cherry lady” wäre dann doch zu viel des Guten gewesen. Lach!

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Die süßen Früchtchen gehen also auch für uns große Mädels. Allerdings muss ich mich an pink bei mir erst noch gewöhnen.

Jetzt aber flott zu RUMS und dann ins Bett!

Habt einen wunderbaren Donnerstag!

Eure Oktoberkind-Mama

Beitrag enthält Werbung.

Stoff: Cherry Dots von AfS – gibt es in vier Farbstellungen und natürlich wieder in GOTS-Qualität.

Der Blick ins Allerheiligste – in die Handtasche einer Frau!

Hallo Ihr Lieben,

kennt Ihr das auch? Frau will abends mal mit Freundinnen in die Stadt, vielleicht ins Kino oder was Essen gehen. Meistens ist es wieder ultraknapp und man schafft es kaum, die akademische Viertelstunde Verspätung einzuhalten – ich hasse es eigentlich, zu spät zu kommen, aber wenn man sich mit anderen Mamas verabredet, kommen eigentlich alle zur gleichen verspäteten Zeit. Und was macht Frau? Greift zur erstbesten Handtasche und schleppt dann ihre Lieblingsbacksteinsammlung mit sich. Das hat natürlich den Vorteil, dass frau nicht noch schnell zwischen Abendessen und Kind ins Bett bringen, ihre Habseeligkeiten umräumt und dann beim Abflug mit wehenden Fahnen nicht mehr weiß, wo sie ihren Kram hingeräumt hat. Andererseits schleppt man auch gefühlte drölfundneunzig Luftballons, Gummibärchentüten, Pixihefte, seit neustem noch die Brille vom Kind nebst dem eigenen Krimskrams mit sich. Wenn ich da allein an meinen Geldbeutel denke… 89 Karten für Krankenkassen, Bonuspunkte, Ausweis, Blutspendepass, Lieblingsbilder, Visitenkarten… Hinzu kommen mindestens 3 cm Einkaufsbelege und wenn ich dann mal an der Kasse stehe und was bezahlen muss, kann es mal wieder länger dauern, denn zwischen dem ganzen Beleggedöns findet sich – oh Wunder – wieder mal kein Bares. Da greif ich doch schnell zur Bankkarte – siehste, oben vergessen. Ich sehe schon den Titel einer Doktorarbeit vor mir: “Das Innenleben einer Damenhandtasche unter besonderer Berücksichtigung der Verwendungsvielfalt des Portemonaies”… Wo war ich noch gleich? Ach ja – ein gemütlicher, außerhäusiger Mädelsabend.

Mit etwas Organisationstalent zieht die Mama nämlich jetzt zumindest mit einem neuen Ausgehportemonaie um die Häuser. Klein, fein und Platz für alles, was frau so am Abend braucht. Okay – BONNI – so heißt das Schätzchen – passt zwar theoretisch in die Po-Hosentasche, ABER wenn Handy, Autoschlüssel, Zeug zum Naseputzen und -pudern… auch noch mit muss, verschwindet BONNI eher in einer Handtasche.

So – jetzt will ich Euch meine NEUE aber mal vorstellen:

00009_IMG_9213_Emma.Oktoberkind.eu 00008_IMG_9212_Emma.Oktoberkind.eu 00006_IMG_9207_Emma.Oktoberkind.eu00005_IMG_9206_Emma.Oktoberkind.eu00004_IMG_9205_Emma.Oktoberkind.eu00003_IMG_9204_Emma.Oktoberkind.euUnd soll ich Euch jetzt noch was verraten? Wahrscheinlich zieht die Mama dann mit der Standardhandtasche – ich hasse es, Taschen zu wechseln –, der Lieblingsbacksteinsammlung, nebst Luftballons, Pixis, Gummibärchen und Co los – gut, dass die Windelzeit längst vorbei ist!. Und am Ziel des Mädelsabends angekommen, wird das Wichtigste aus dem großen Geldbeutel in den kleinen für den Abend geräumt – vielleicht, oder aber auch nur, um den Mädels mein kleines, buntes, etwas schief geratenes Ausgehportemonaie zu zeigen. LACH!

Aber vorher packe ich meine Tasche – äh – meinen kleinen Geldbeutel und hüpfe rüber zu RUMS!

Und wie geht Ihr so auf die Piste?

Eure Oktoberkind-Mama

BONNI stammt aus der Feder von Frl. Päng – Bunte Knete und wurde vor kurzem etwas überarbeitet.

Stoffe: SnapPap – veganes Leder; Reste-Schätzchen aus der Dutch Love Serie von Hamburger Liebe

Enthält Werbung; verlinkt bei RUMS und OUT NOW

Ursel hier und Ursel da – Ursel ist für alle da!

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Hallo Ihr Lieben,

so langsam sinkt der Adrenalin-Spiegel wieder auf den Normalzustand und ich kann Euch endlich mal meine beiden Ursels zeigen, die ich für Linda aka Bunte Knete von Frl. Päng im Probenähen gezaubert hab.

Ursel gibt es in drei Größen – die Mini ist für Kinder toll oder auch als Ausgehtäschchen für abends, wenn nur das Nötigste mit soll. Die Midi hab ich persönlich noch nicht getestet – ist aber wohl die Alltagstaugliche – so kam es einvernehmlich aus der Kreativrunde. Die Maxi ist auf jeden Fall perfekt geeignet, um auch seine Lieblingsbacksteinsammlung mit sich herumzutragen. GRINS!

Die kleine hab ich – bis auf den Tragegurt – ganz nach der wieder mal sehr gut beschriebenen Anleitung genäht. Als Gurt hab ich simples Gurtband benutzt und die Karabiner-Haken weggelassen. “Klein-Ursel” ist übrigens prima für die Verwertung von Resten. Gerade bei so Streichelstöffchen wie dem Flower of Hearts wird jedes kleine Miniftitzelchen aufgehoben und wartet auf den entsprechenden Einsatz. Ursel_1

00001_IMG_7580_Emma.Oktoberkind.euGroß-Ursel habe ich zusätzlich außen eine Eingrifftasche “eingebaut” – witzig: Klein-Ursel und Groß-Ursel erinnern mich sehr an meine Kindheit. Meine ältere Cousine heisst genauso wie ich und als Kinder wurden wir immer Klein-Barbara. und Groß-Barbara gerufen. Dort passt meine Wasserflasche perfekt herein – so muss ich nicht lange zwischen den Lieblingsbacksteinen suchen und hab sie direkt griffbereit. Als Gurt hab ich die Stoffe, die ich auch für die Tasche vernäht habe (der schilffarbene ist übrigens mal ein BW-Schuhsack gewesen), als Gurtband geflochten. Sieht zwar schick aus – ist aber leider nicht geeignet, wenn frau sich die Tasche randvoll packt. Ich werde das wohl noch gegen den Autogurt tauschen, den ich auch schon dafür vorgesehen hatte.

00004_IMG_7562_Emma.Oktoberkind.eu00001_IMG_7558_Emma.Oktoberkind.eu 00002_IMG_7560_Emma.Oktoberkind.eu 00006_IMG_7576_Emma.Oktoberkind.euEs lohnt sich übrigens sehr, mal bei Linda auf dem Blog vorbeizuhuschen (und zwar am 08.08., 10.08. und 12.08. – ich bekomm die nicht richtig verlinkt – Technik ist blöd würde das Räubermädchen an dieser Stelle sagen). Da könnt Ihr Euch ganz viele einzigartige Ursels anschauen!

So – und jetzt hab ich wohl hoffentlich alles prima vorbereitet um endlich mal wieder zum RUMS zu marschieren. Hab ich dieses Jahr überhaupt schon mal geRUMSt?

Viele liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Schnittmuster von hier oder hier.

Verlinkt bei RUMS und Out Now.

RUMS mit Summerskull

Hallo Ihr Lieben,

RUMS? Was war das noch gleich? Rund Ums Weib startet jeden Donnerstag und es wird gepostet, was das Zeug hält. Eigentlich hatte ich mir schon letztes Jahr – hust – vorgenommen, viel häufiger dabeizusein. Ich glaube, mein Ergebnis von letzem Jahr kann ich an einer Hand abzählen.

Soll ich Euch mal was Lustiges erzählen? Früher hab ich immer gedacht, wer bei RUMS mitmacht, der muss das Teil auch an genau dem Donnerstag hergestellt haben, inklusive Bildern, Bearbeitung und Post. Ich hab mich immer gefragt, wie die das nur machen… LACH!!!

Ich genieße gerade meinen wohlverdienten “Feierabend” auf der Couch. Das Räubermädchen ist seit gestern Nachmittag gut angschlagen. Das tolle Wetter hat ihr eine Erkältung beschert und somit hatten wir heute das Vergnügen, den Tag gemeinsam Zuhause zu verbringen. Manchmal frag ich mich echt, wie alt die Motte ist. Sobald ich ihr den Rücken zuwende, wird, trotz dauerlaufender Schniefnase auf Entdecker umgeschaltet und das nächste Chaos ist vorprogrammiert. Da kann Essen kochen schon mal zur Herausforderung werden. Aaaaarrrrgggghhh! Von daher bin ich froh, dass das Mäusekind nun schläft und ich mal durchatmen kann. Mit krankem Kind komm ich zu wirklich nix, außer zum hinter- und wegräumen. Ich klopf mal auf Holz und drück mir die Daumen, dass die Nacht ruhig wird.

Jetzt aber wieder zum RUMS. Ich durfte für die liebe Linda den Summerskull probeplotten und bin schwer begeistert! Das Schneiden dauert zwar relativ lange, dafür lässt sich das filigrane und aufwändige Motiv quasi in einem Rutsch entgittern! Ich hatte echt schon wahnsinnige Angst, dass ich den halben Abend in mühseligster Kleinarbeit entgittern muss. Aber Pustekuchen! Ratzfatz geht es – und wenn man beim Schneiden vorher daran denkt, die Schlummerstellung vom Rechner hochzusetzen, muss man auch nicht nochmal von vorne anfangen. GRINS!

Leider  hab ich niemanden gefunden, der mich mit meinem neuen Shirt ins rechte Licht setzen konnte. Daher gibt es ganz exklusiv für Euch nen Selfie mit der Spiegelreflex und ein Detailbild vom Skull. Hi hi hi – ein Freund von mir sollte mich mit dem Shirt ablichten und ich hab ihm gesagt, der Fokus liegt auf dem Shirt. Die Bilder waren alle sehr lustig, aber leider völlig unbrauchbar. Ich muss dann doch noch in einen Selbstauslöser investieren.

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Ich liebe mein neues Sommershirt ja sehr – wenn es auch etwas arg oversized daherkommt.

So – ich verabschiede mich jetzt mal schnell und husche noch ne Runde zu RUMS, mal schauen, was diese Woche alles so gerumst wurde.

Und den Post über das längste Probenähen gibt es ganz bald – versprochen!

Viele Grüße von der

Oktoberkind-Mama

Plotterdatei Summerskull von hier.

Und weil die Datei diese Woche neu rausgekommen ist, huscht sie noch flott zu out now.

Lecker late night RUMS

Hallo Ihr Lieben,

na – habt Ihr einen schönen 1. Mai gehabt?

Wir hatten ganz liebe Freunde zu Besuch, die Mädels haben toll miteinander gespielt, wir haben zusammen lecker gegessen und haben dem schlechten Wetter getrotzt und ABER den Grill angeworfen!

Mein heutiger RUMS-Beitrag ist daher auch noch ein kleines kulinarisches Highlight vom heutigen (Fr)Essgelage: eine wahnsinnig leckere Basilikum-Erdbeer-Bisquitrolle! Ich hab zwar nicht alles allein gefuttert, aber mindestens ein Stück (die genaue Anzahl verschweige ich großzügig) war ganz allein für mich!!!

ErdbeerröllchenErdbeerröllchen1

 

Und jetzt ganz schnell noch kurz vor Toresschluss zu Muddis heutigem ganz besonderen RUMS-Tag! Auch von mir sind mindestens 10,- EUR sicher und ich steiger gerade auf ganz tolle Sneakers bei der lieben Julia.

Habt einen tollen Start in den Mai!

Eure Oktoberkind-Mama

RUMS mit Pflaume

Hallo Ihr Lieben,

heute meldet sich das große OktoberMamaKind mit einem kulinarischen RUMS!

Im Hause Oktoberkind wird am liebsten selbstgemachte Marmelade gefrühstückt – zumindest ist das bei den beiden großen Oktoberkindern der Fall. Das kleine Oktobermädchen frühstückt da lieber herzhaft Salami und Fleischwurst…

Nachdem vorm Urlaub schon Himbeer- und Johannisbeergelee sowie verschiedenste Variationen von der Erdbeere in das Vorratsregal im Keller gewandert sind, gesellen sich heute 18 Gläser Pflaumenmarmelade hinzu.

Gestern hab ich abends noch 4 kg Pflaumen entsteint, mit Zucker, Ingwer, Sternanis, Zimt, Orangen- und Zitronenschalen angesetzt. Heute wurde das ganze dann schön langsam durchgekocht und in Gläser gefüllt.

Und weil das meine allerliebste Lieblingsmarmelade ist, hüte ich sie wie meinen Augapfel, gebe nur ungern was davon ab und deshalb darf sie heute zu RUMS! und anschließend in den Keller. GRINS!

Und was schmeckt Euch so auf dem Frühstücksbrot?

Viele Grüße von der

Oktoberkind-Mama!