Waldkind!

Hallo Ihr Lieben,

ich hab gerade den dicken Staubwedel ausgepackt und muss hier mal gründlich Staub wegwischen… Wedelwedelwischwisch… Hier war es viel zu lange viel zu ruhig! Das soll sich flott wieder ändern!

Heute ist ein ganz besonderer Tag – für´s Räubermädchen und auch für die Mama. Heute startet das Waldprojekt der Schulkinder im Kindergarten. Seit Wochen bin ich in den Vorbereitungen, die richtige Kleidung für das Räubermädchen zu finden. Als Mama macht man sich ja immer einen RIESEN Kopf, ob das Kind denn nun auch richtig ausgestattet ist und nicht friert im Wald… Bei den Proportionen des Räubermädchens ist es gar nicht so einfach, die richtige Kleidung zu finden. Kurze Arme und kurze Beine gehören zur Extraausstattung dazu genauso wie ein kompakter – eher stämmiger Körperbau. Gestern hab ich zwei dicke Pakete zurück zur Post gebracht, mit bestellten Outdoor-Klamotten, die dann doch nicht richtig passten…

Heute morgen war hier schon helle Aufregung! Das Räubermädchen wurde wach und freute sich total auf das Waldprojekt! Ab heute geht es bei Wind und Wetter einmal die Woche für mehrere Stunden raus in den Wald! Das ist das Highlight für die Vorschulkinder.

Ich sitze jetzt sicherlich die nächsten Stunden völlig aufgeregt da und frage mich die ganze Zeit, ist die Maus auch richtig gut eingepackt? Hoffentlich friert sie nicht… Hoffentlich hat sie Spaß im Wald… Hoffentlich habe ich ausreichend Proviant eingepackt…

Ganz sicher alles völlig unbegründet – die Brotdose ist randvoll – genug drin, um mit den anderen Waldkindern und Erziehern zu teilen. Richtig dicke, warme Boots sorgen für warme Füße, Thermounterwäsche für Wärme nah am Körper, ein flauschiger Fleecepulli und der dicke Schneeanzug, sowie die extra genähte Sturmmütze runden das Waldoutfit ab. Natürlich sind auch dicke Handschuhe mit im Gepäck – obwohl sie Handschuhe nicht leiden kann! Dabei bin ich eigentlich gar nicht so der Typ Glucke oder gar Helikopter-Mama…

Ja – das Räubermädchen wird groß!

So ist sie heute morgen aufgebrochen! Das ist übrigens kein entsetzter Gesichtsausdruck – ich war nur zu langsam beim fotografieren. GRINS!

00001_20160114_085017_Emma.Oktoberkind.euIch hoffe, ich bekomme heute Nachmittag ein völlig eingesautes, glückliches Räubermädchen zurück! Sorry für das schlechte Handybild 🙂

Habt einen schönen Tag – hier scheint die Sonne und am blauen Himmel tummeln sich lustige weiße Wolken!

Eure Oktoberkind-Mama

PS: Und da wir uns dieses Jahr noch gar nicht gelesen haben, schicke ich beste Wünsche, Gesundheit, Zufriedenheit, ein Quäntchen Glück für alle mit! Und ich wünsche mir von ganzem Herzen für alle eine friedvollere Welt! Das was gerade an Unfrieden, Hetze und Hass gesät wird, ist keine gute Basis für unsere Kinder! Frieden fängt im kleinen an und jeder von uns kann seinen Teil dazu beitragen!

 

 

Einmal waschen, schneiden, fönen, bitte!

Hallo Ihr Lieben,

tja – im Augenblick ist die Oktoberkind-Mama wohl in einem richtigen Blog-Flow. Grins! Aber ich hab mich auch schon wieder so lange rar gemacht, dass Ihr Euch eine geballte Ladung Oktoberkind wirklich verdient habt.

Kinder und Haarewaschen bzw. -kämmen – eigentlich schon ein Unding, dieses überhaupt in einem Satz zusammen zu erwähnen. Dabei ist es völlig egal, ob es sich hier um Kinder mit dem Normal-Syndrom oder aber mit Sonderausstattung handelt. Viele Gespräche mit anderen Eltern untermauern meine oben aufgestellte These. Natürlich gibt es Ausnahmen – aber zu denen gehört mein Exemplar Kind ganz bestimmt nicht! Da ich ja selbst nicht zwingend zur langhaarigen Mädchenfraktion gehöre, finde ich kleine Mädchen mit niedlichen Zöpfen zwar total süß, doch wenn ich bedenke, mit welchem Theater das ganze hübsche Aussehen startet, wünsche ich mir manchmal lieber einen Jungen mit praktischer Kurzhaarfrise (was wohl auch das oben genannte no go Kinder und Haarewaschen inklusive Theater auf ein Minimum an Geschrei begrenzen würde – in meiner Therorie natürlich).

Wie oft startete im Hause Oktoberkind der Morgen mit “Mama, aber heute nicht die Haare kämmen!”, verbunden mit der gezielten Flucht unter den Esstisch. Da waren die Grenzen zwischen zähem Verandlungserfolg, dem Einsatz von strategischen Bestechungsmitteln oder aber bedingungsloser Kapitulation meinerseits echt fließend: getreu des Sprichwortes “Mal verliere ich, und mal gewinnen die anderen”. Und dabei ging es hier NUR um das Haare kämmen und Zöpfe machen! Vom Geschrei beim Haarewaschen gar nicht erst zu reden! Und mal ganz abgesehen davon, dass ich den Essensplan der ganzen Woche nicht am schwarzen Brett im Kindergarten, sondern in den Haaren meiner Tochter ablesen konnte… Bääääh!

Wie oft endete das allmorgendliche Haaremachen mit dem Satz: “Dann lassen wir die Haare halt kurz schneiden!” Worauf ich zur Antwort bekam: “Jaaaaaaaa – wie Papa!” Da hatte ich die nächste Baustelle: Wie rede ich dem Kind jetzt die sportliche 3 mm Kurzhaarfrisur des Oktoberkind-Papas nur wieder aus?!?

Nach ewig langem Ärger war es dann im Juli soweit: Ein Exclusiv-Termin für´s Räubermädchen bei unserer Lieblingsfriseurin und guten Freundin Yvonne. Unglaublich! Das Räubermädchen flitzt zielstrebig zur Waschstation, wartet ungedulig darauf, dass Yvonne ihre letzte Kundin fertig gestylt hat. Sie legt wie ein alter Hase den Kopf in die Waschschüssel und los geht es. Dabei fällt mir ein, ich fand Friseur mit Haare waschen immer doof. Bei unserem Friseur musste ich mich als Kind immer nach vorne übers Waschbecken beugen… Bäh!

Jetzt aber los – Achtung Bilderflut!

00001_IMG_7441_Emma.Oktoberkind.euYvooooonnnne! Komm jetzt endlich!!!

00002_IMG_7447_Emma.Oktoberkind.euGenießerschweinchen!

00003_IMG_7452_Emma.Oktoberkind.euDie Kopfmassage war klasse!

00004_IMG_7454_Emma.Oktoberkind.euKonzentriertes Stillsitzen. Hoffentlich geht das auch alles glatt!

00005_IMG_7455_Emma.Oktoberkind.euKurzes Päuschen mit Apfelschorle!

00007_IMG_7458_Emma.Oktoberkind.euWeg mit den alten Zöpfen!

00008_IMG_7461_Emma.Oktoberkind.euHach – was ist das schön luftig um den Nacken!

00009_IMG_7463_Emma.Oktoberkind.euDer Pagen-Kopf sitzt!

Von vorn frisch beim Friseur gibt es leider nur Keks-im-Mund-Bilder – die erspare ich uns allen besser. Lach!

Wir sind froh mit den neuen kurzen Haaren, die dann zum Glück doch länger als 3 mm bleiben durften! Waschen ist zwar noch immer kein Highlight, geht aber bedeutend besser. Und wenn nix mehr geht, gehen wir halt zum Haarewaschen in den Salon zu Yvonne!

Und in welcher Tonlage schreien Eure Kinder so beim Thema Haare?

Luftig leichte Sommergrüße

von der Oktoberkind-Mama

Edit: Wärend ich nochmal schnell über meinen Text lese, kommt mir folgender Gedanke hoch: WIE konnten wir überhaupt in den 70er Jahren überleben, gab es doch zu der Zeit keine extra Kindershampoos ohne Ziepen und Augenbrennen, keine superduper Tangle Teezer Bürsten und vor allem KEINE speziellen Haargummis! Meine Zopfgummis bestanden oft aus dickeren Haushaltsgummis! Vielleicht ist das ja die Erklärung dafür, dass ich heute die Haare lieber kürzer trage?!?

Besinnliche Vorweihnachtszeit?!

Ihr Lieben,

die offizielle Zeit der Türchen- oder auch Kläppchenkalender hat begonnen. Der Count-Down läuft, noch 23 Tage bis zum Fest der Feste. Zumindest sollte jetzt mal die Frage geklärt sein, was packe ich denn in den Adventskalender rein – einen profanen aus Schoki vom Supermarkt um die Ecke mit 75 g Schokoladenfüllung für 24 Tage hat es bei uns auch schon ewig nicht mehr gegeben. Warum soll Frau es sich auch einfach machen? Die schlecht schmeckende Schokolade aus Kindertagen – die mir als Kind nie schlecht geschmeckt hat – gibt es ja mittlerweile auch schon verbraucherfreundlich mit leckersten Inhalten und mehr Gewicht. Statt dort zuzugreifen, wird sich das Hirn zermatert. Für´s Kind was ohne Zucker, schliesslich ist die Vorweihnachtszeit eh randvoll gespickt mit Plätzchen, Weihnachtsmarktbesuchen, Nikoläusen, wo immer man auch hinschaut. Und außerdem gibt es ja seit letztem Jahr diesen wunderschönen gebastelten Wichtelkalender vom Babysitter, der befüllt werden möchte. Wie gut, dass es fürs Oktobermädchen eh besser ist, wenn der Kalender immer erst für den  nächsten Tag gefüllt wird. Also hab ich noch diverse Möglichkeiten, die Füllung aufzustocken! Und dann ist da ja noch der Herr im Hause Oktoberkind. Füllmaterial ist da – nur der Kalender ist noch nicht entstaubt und aufgehängt.

Die to-do Liste bis zum Heiligen Abend scheint endlos – vieles gilt es noch abzuarbeiten, seien es Termine, die überhaupt nichts mit dem anstehenden Fest zutun haben, oder aber einfach die Jahreszeit-bedingten wie Standdienst für die Kita, Basteln für die Kita, Plätzchen backen für die Familie, Geschenke organisieren, die eigenen Vierwände in vorweihnachtliche Stimmung zu versetzen, sich gedanklich mit dem Weihnachtsessen beschäftigen… Ach ja – ein paar Kundenaufträge wollen auch noch fertig werden.

Besinnlichkeit? Runterkommen? Gemeinsame Kuschelstunden im Kreise seiner Lieben? Adventskranzromantik? Bisher Fehlanzeige – ich kann Euch nichtmal einen Adventskranz zeigen (wir haben schlichtweg keinen).

Ich hab mir vorgenommen, mit dem Oktobermädchen wenigstens eine halbe Stunde am Tag, ganz gemütlich die Geschichte unseres Gucklochkalenders zu lesen, bewusst ein paar Weihnachtslieder zu singen, kleine Dinge zu basteln. Nichts Großes, aber einfach die Hektik der Zeit Außen vor lassen, bei Kerzenschein nen Kakao zu trinken, Plätzchen zu knabbern (die nichtmal zwingend selbtsgemacht sein müssen), runterzukommen und die Besinnlichkeit wiederzufinden!

In diesem Sinne – schafft Euch Eure Ruhe-Inseln!

Ein gutes Gelingen wünscht Euch

Eure Oktoberkind-Mama

 

 

 

Der Sonne hinterher! Abenteuer-Campen in Kroatien!

Hallo Ihr Lieben,

im letzten Post hab ich ja schon gesagt, dass mir das bescheidene Wetter aufs Gemüt drückt. Und da gerade Kita-Ferien waren, haben wir uns kurzerhand aufgemacht: Der Sonne hinterher!!!

Eigentlich war es ein Plan, der schon letztes Jahr geschmiedet wurde. Emmas Patenonkel schwärmt seit nunmehr drei Jahren von Kroatien!. Wir hatten schon letztes Jahr nach den Sommerferien den Plan geschmiedet, wir mieten uns ein Wohnmobil und besuchen die Wahlfamilie eine Zeit lang im Urlaub. Die Sache mit dem Wohnmobil ansehen und aussuchen und dann auch noch ausleihen hat irgendwie keine Priorität gehabt und so waren dann auf einmal wieder Sommerferien und für uns war Kroatien eigentlich bisher nur die Kulisse für die Winnetou-Filme.

Bevor die Wahlfamilie jedoch selbst in den Urlaub aufbrach, ging es dann noch beim Verabschieden wie es so geht: Kommt doch einfach, wenn Euch das Wetter hier auf den Sender geht! Und so kam es, wie es kommen musste. Völlig spontan mit großem Überrumplungsfaktor haben wir dann dem Patenonkel gesagt, dass wir gerne kommen wollen würden. Gesagt, getan! Noch schnell ein paar wichtige Camping-Untensilien wie Zelt, Stühle und Tisch besorgt und neben allem möglichen Geraffel ging es dann auf nach Kroatien! Der Sonne hinterher! Zuhause sagte die WetterApp mindestens eine Woche fast 30°C und Sonnenschein pur an! Juchu!!! Da störte es uns auch nicht, dass die Anreise etwas anders verlief als geplant. Statt Zwischenübernachtung in Salzburg, wurde Dank Festspielzeit in Salzburg nur München-Süd. Am nächsten Tag schon kurz nach der Weiterfahrt Stau! Dann noch ein gesperrter Tunnel und diverse Umwege und Stauumfahrungen! Ein ganzer Tag im Auto, dafür aber abends endlich am Meer!!! Das Zelt aufgebaut und wie Conni (die Pixibuchheldin schlechthin für unser Räubermädchen) wunderbarst im Zelt geschlafen.

Zelten bei bestem Wetter ist was Feines. Wir haben es auch drei Nächte genossen. Tagsüber in dem schönsten und klarsten Wasser der Adria gebadet, die Seele baumeln lassen, den Geruch von Salzwasser und Sonnencreme auf der Haut genossen. Dann wechselte das Wetter. In der vierten Nacht zog ein Gewitter auf, welches ich in solch einem Ausmaß noch nie erlebt habe. Windstille, dafür aber so ein furchteinflößendes bedrohliches Grollen und Blitzen. Die Erde unter uns hat gebebt. Ich hab noch nie so viel Angst bei einem Gewitter gehabt… Irgendwann die Flucht nach vorn, zuerst ins Vorzelt, dann in den Wohnwagen vom Patenonkel. Angst um Leib und Leben ließen mich am ganzen Körper zittern. Irgendwann wieder zurück ins Zelt. Mittlerweile hatte das Gewitter ordentliche Regenfälle mitgebracht und wir blieben im Zelt nicht trocken. Wieder Rückzug – diesmal ins Auto. Wir haben die halbe Nacht im Auto verbracht und irgendwie versucht zu schlafen. Das Räubermädchen fand die ganze Sache sehr cool! Ich wäre am nächsten Tag ja sang- und klanglos wieder gen Heimat aufgebrochen, noch immer geschockt von den Naturgewalten am Meer. Das Zelt war altersschwach und den weiterhin angekündigten Regenmengen nicht widerstandsfähig. Zum Glück gab es noch ein freies Mobilehome, welches die nächste Zeit unser trockenes und Unwetter-sicheres Heim werden sollte!

Getrübt wurde unsere Flucht in die Sonne und ans Meer von einem Sturz mit drei Rippenbrüchen, die sich die angeheiratete Patentante zugezogen hatte. Letzendlich musste die Arme drei Nächte zwei Autostunden entfernt (Dank Küstenstraßen und Fähre) im Krankenhaus verweilen. Da merkt man erst wieder, wie gut wir hier in Deutschland eigentlich versorgt sind… Die Details, die uns aus dem Krankenhaus berichtet wurden, behalte ich lieber für mich…

Trotz aller Widrigkeiten war unsere Reise in den Süden eine runde Sache! Campen oder später dann die Variante Soft-Campen war ein Erlebnis, was wir sicherlich gern nochmal wiederholen werden. Ich habe richtig abgeschaltet – ich war tagelang offline und habe nichts vermisst. Das Räubermädchen war nachmittags und abends rechtschaffen müde – sie ist noch nie so viel gelaufen, wie in dieser guten Woche auf dem Campingplatz! Sie ist eine richtige Wasserratte und hatte totalen Spaß im Meer! Leider war ich so offline, dass ich Euch keine schönen Bilder zeigen kann.

Hier ein Familienschnappschuss aus einem Restaurant – draußen ging wieder mal die Welt unter, was man zum Glück nicht sieht.Kroatien

Die Rückfahrt verlief komplikationslos, ab Stuttgart hatte uns der deutsche Sommer mit seinem Dauerregen wieder voll am Wickel… Bleibt noch zu sagen – unser Räubermädchen ist ein geniales Reisekind! Sie hat die Rückreise mit 1200 km ohne Zwischenübernachtung besser weggesteckt als wir Großen!

Und was ist die Moral von der Geschichte? Traut Euch und Euren Kids was zu, denn auch mit Kindern kann man noch spontan sein!

Das nächste Abenteuer kommt bestimmt! Und wenn es nur das Beobachten von Schnecken im Garten ist (hab ich eigentlich schon erzählt, dass ich neulich ne Nacktschnecke beim Verspeisen eines Regenwurms beobachtet habe?)!

Ich hab den Duft von Sonnencreme und Salzwasser auf der Haut abgespeichert und zehre die nächste Zeit davon!

In diesem Sinne,

Eure Oktoberind-Mama!

Bitte einmal Kind in Postergröße!

Hallo Ihr Lieben,

zur Zeit bekomme ich häufiger mal ne Anfrage von Freunden und Bekannten, ob sie sich verguckt hätten oder stimmt es wirklich, dass das Oktobermädchen von riesengroßen Plakaten strahlt? Mit einem Dauergrinsen auf den Wangen sag ich dann, nee – Ihr habt Euch nicht verguckt:-)

Uns wurde die ganz besondere Ehre zuteil, für die Lebenshilfe Trier ein wenig Werbung zu machen. Jedes Jahr werden in Bitburg beim sogenannten “Sozialgericht” durch prominente Köche Spenden erkocht, die dann einem guten Zweck zugeführt werden. Dieses Jahr wurden 100 ganz besondere Plakate gesponsort – sogenannte Citylights, die in den Bushaltestellen in ganz Trier nun auf dieses Sozialgericht und die Verwendung der Gelder aus den letzten drei Jahren hinweisen. So erhielt die Lebenshilfe Trier im letzten Jahr die Spendengelder.

Angedacht war die Aktion für nur gut 1 1/2 Wochen, ABER wir freuen uns umso mehr, dass die Plakate noch immer hängen. Ein wichtiger Beitrag zur Inklusion, wie ich finde. Hier geht es auf den Plakaten mal nicht um jung, schön, dynamisch, erfolgreich, etc., sondern um die Einzigartigkeit eines jeden!

Die Erstbegegnung mit dem wirklich RIESENGROSSEN Plakat und unserer Maus war total süß. Seither müssen wir auf jeden Fall einmal täglich zur “Busstelle” fahren und sie anschauen!Sozialgericht_1Sozialgericht_2Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich auch Conny Wenk, die der Verwendung des Bildes von ihr für diese Aktion zugestimmt hat!

Vielen Dank an alle, die an diesem wunderbaren Projekt beteiligt waren!!!

Leute – kocht mehr soziale Gerichte – kann ich da nur wünschen!

Liebe Grüße von der

Oktoberkind-Mama

 

 

Entschleunigt!

Hallo Ihr Lieben,

na – was macht der Colesterin-Spiegel? Alle Ostereier und -hasen vernichtet? Bei uns noch nicht, aber wir arbeiten fleißig dran!

Wir haben die Ostertage in aller Ruhe wider Erwarten Zuhause genossen. Eigentlich war die große Nord-Tour geplant mit den Stationen Braunschweig, Hannover und Berlin. Eigentlich… Wie haben wir uns zu Beginn des Jahres gefreut, als liebe Freunde von uns nach fast drei Jahren Peking wieder zurück in Good Old Germany waren. Schnell wurde ein Osterbesuch geplant und dann die Restwoche weiter verplant. Schließlich hat der Kindergarten Osterferien und warum die Zeit nicht nutzen, weitere liebe Freunde oder einen Teil der Familie zu besuchen?

Die ersten vier Monate des Jahres sind wie ein ICE an uns vorbeigerauscht. Vieles wurde angepackt und erledigt. Kurz vor Ostern waren wir mit allem soweit durch. Endlich Urlaub!!! In Gedanken war das Auto schon gepackt, die Ostergeschenke und weiteren Mitbringsel für die Besuche waren gekauft und eingepackt. Noch schnell ein paar Kisten vom Auto in den Keller gewuchtet und RUMS – der Rücken vom Lieblingsmann gezerrt. Okay – schon mal den letzten Streich der Nord-Tour gestrichen. Adieu Berlin! Schweren Herzens haben wir dann auch Hannover – und somit auch den Werksverkauf bei meinem Lieblingsstoffhändler Lillestoff – gecancelt. Die Wiederheimkehrer wurden erst mal auf Samstag vertröstet. Doch auch der Besuch wurde letztendlich erst mal aufgeschoben.

Nachdem wir alles abgesagt hatten, haben wir noch kurzerhand für ein bisschen Osterstimmung gesorgt. Eier gefärbt, lecker Essen gekocht, die Vorort-“Familie” informiert, dass wir uns Ostern sehr gern zum Essen aufdrängen:-) Nach dem der Entschluss stand, dann doch Zuhause zu bleiben, haben wir so richtig gemerkt, wie alle wir waren. Fast vier Monate im ICE-Tempo durch die Lande hält niemand auf Dauer aus!

Entschleunigt haben wir uns – das Oktoberkind hat die beiden großen Oktoberkinder relativ gut ausschlafen lassen. Sie kommt zur Zeit gegen sieben Uhr kurz zu uns zum Kuscheln, lässt sich dann meistens eine Conni-CD anmachen und verschwindet dann zum Hörspiel hören in ihr Zimmer! Alles völlig easy – meistens will sie noch ne zweite CD und der Tag fängt bei uns in der Regel nicht vor NEUN ! Uhr an!!!

Der Osterhase hatte auch noch ein ganz tolles Geschenk dabei: es war der Wunsch, ohne Windel zu sein! Und ich muss sagen, ich bin total stolz auf die kleine Große, die seit Ostersonntag tagsüber auf ihre Windel verzichtet. Sie macht das toll!!! Die ersten beiden Tage haben wir halbe Tage versucht und es klappte prima! Am Dienstag ist sie unverhofft in einen komatösen Mittagsschlaf gefallen – direkt in ihrem Spielzelt. Nach unendlichen drei Stunden war alles trocken geblieben!!! Es klappt wirklich toll – wir waren auch schon in der Stadt unterwegs – zwar mit Windel – aber mit Ansage, dass sie muss! Die Windel ist trocken geblieben. Heute waren wir das erste Mal ohne Sicherheitsnetz und doppeltem Boden unterwegs – auch bestens! Offensichtlich haben wir genau den richtigen Zeitpunkt erwischt!

So viel Entschluss und Durchaltevermögen mussten natürlich belohnt werden: Ihr sehnlichster Wunsch war es, zu jeder Zeit Heidi schauen zu können – zu dürfen steht auf einem Blatt! Außerdem hab ich bei Stoff und Liebe beim Heidi-Stoff zugeschlagen und ein Heidi-Shirt ist in der Mache – die Kreativwerkstatt hat zur Zeit auch Pause, auch die hat es bitter nötig gehabt. Da bin ich mal gespannt, was sie dazu sagt!!! Ob ich das jemals wieder bekomme, um es waschen zu dürfen?!? Ich werde berichten. GRINS!

Wir entschleunigen uns noch übers Wochenende und hoffen, dann wieder genug Energie für die nächsten Wochen getankt zu haben!

Und hier noch ein Beweis-Bild, dass der Osterhase bei uns war!

Emma_ostern_2014

Genießt das letzte April-Wochenende!!!

Liebe Grüße von der Oktoberkind-Mama

 

RUMS mit FLATA

Hallo Ihr Lieben,

FLATA? Was ist das denn schon wieder für ne Abkürzung, mag es jetzt in manchen Hirnwindungen heißen. Kann ich verstehen – die Abkürzung klingt ungewöhnlich, kommt aber nicht aus der Teenie-Sprache und steht schlicht und einfach für Flaschentasche.

Die FLATA ist ein lang gehegtes und gepflegtes Baby von der lieben Linda aka Frl. Päng von Bunte Knete, der ich auch bei der Entstehung des ebooks zur FLATA wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen durfte. Ursprünglich als Gürtel-Flaschentasche gedacht, haben die fleißigen Nähmädels zig Variationsmöglichkeiten vom Kinderwagen bis hin zum Pferd gefunden, wo die FLATA gut ankommt. Es passen nicht nur 0,33 l Flaschen, sondern auch 0,5 l PET aber auch Glas-Flaschen rein.

Und da Trier ja bekanntlich das größte Dorf der Eifel ist, hat sie extra für uns eine FLATA für Stubbis gezaubert, denn hier strahlt die B*tburger Stubbi vom Bierhimmel. GRINS!

So, genug geschwätzt! Ich lasse jetzt einfach Bilder sprechen!

Flata_Unschuldig_3 Flata_Eiskalt Flata_Tarnung

Und weil ich mich einerseits nicht entscheiden kann, welche meine Liebste ist, behalte ich einfach alle drei! Damit geht es auf jeden Fall mal zu RUMS.

Außerdem werdet Ihr sicherlich noch die ein oder andere FLATA bei mir sehen – denn sie ist nicht nur äußerst individuell, sondern auch ratzfatz genäht! Wer jetzt Lust auf ein Bierchen FLATA bekommen hat, klickt hier.

Weitere Design-Beispiele seht ihr hier und hier – es sind wahnsinnig viele tolle Teile dabei herumgekommen – wir hatten nämlich alle mächtig Durst Lust auf FLATA!

Also – wer Ostern beim Eiersuchen nicht auf dem Trockenen sitzen will, beide Hände zum Sammeln braucht, der sollte FLATA im Körbchen haben!

Ganz viele liebe flatastische Grüße

von der Oktoberkind-Mama

Morgen ist Welt Down Syndrom Tag – aber heute wird erstmal geRUMSt

Hallo Ihr Lieben,

was für eine Freude! Ich durfte nämlich für leni pepunkt das neue relax.me Shirt probenähen!!! Und ich sag Euch, das Shirt ist einfach nur klasse! Ich mag es gar nicht mehr ausziehen! Sooooo gemütlich! Es wird noch weitere geben, ganz bestimmt!

Wer auch ein absolutes Wohlfühlteil haben will, klickt hier. Aber jetzt erstmal damit zu RUMS.

relaxUnd morgen ist Feiertag! Denn morgen ist Welt Down Syndrom Tag!!!

Ich hab schon total den Ohrwurm im Kopf – aber dazu  morgen mehr!

Ganz liebe Grüße von der

Oktoberkind-Mama

 

 

 

Vom Wachsen

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist es endlich soweit, ich berichte mal wieder ein wenig über das Oktobermädchen. Nicht einmal mehr vier Wochen und das Oktobermädchen ist schon 4 1/2 Jahre alt… Wo ist nur die Zeit geblieben?

Der Alltag hat uns in Beschlag, wir haben das tolle Frühling – äh Frühsommerwetter der letzten Woche tagtäglich viel an der frischen Luft genossen. Spielplätze wurden unsicher gemacht, wir Großen haben mit dem Frühjahrsputz im Garten und auf der Terrasse angefangen. Es wurde angegrillt.

Was hat sich beim Räubermädchen alles getan? Sie ist nicht nur sichtbar größer geworden, auch innerlich ist sie gewachsen, wenn Ihr versteht, was ich meine. Immer mehr kommt jetzt der Herr Trotz zu Besuch, unangekündigt steht er plötzlich samt Frau Nein vor der Tür und lässt sich oftmals auch nur schwer wieder rausbitten. Eine Herausforderung für alle Beteiligten. Gern kommen die beiden ungebetenen Gäste nachmittags, wenn das Kind müde ist. Schlaf wird zur Zeit völlig überbewertet, im Kindergarten könnte sie ja was verpassen. Und weil Schlaf ja nicht wirklich notwendig ist, fängt der frühe Oktoberkindvogel Würmer zu Uhrzeiten, an denen ich in einem anderen Leben mal heim gekommen bin:-) Hellwach steht sie dann in unserer Schlafzimmertür. Während sie früher dann voll beschäftigt werden musste (allerdings auch mindestens 2 Stunden später am Tag), reicht es heute, wenn sich einer von uns rausquält, ihr ein Hörspiel anmacht (im Augenblick gehen Conny-CDs und natürlich noch immer Ritter Rost feiert Weihnachten). Dann kann man auch nochmal ein wenig nachschlafen. Gutes Kind. In der Zwischenzeit zieht das Räuberkind sich dann mal eben komplett aus. Auch die Windel, schließlich geht die Lady hin und wieder auf ihr kleines Klo. Da heißt es dann wieder, aus dem Tiefschlaf heraus aufgesprungen, sobald die Badezimmertür sich bewegt. Es könnte eine längere Putzsession drohen, sollte in der Windel nicht nur Pipi sein.

Alles alleine! Mama, nein das mache ich alleine! Immer mehr will sie im Haushalt helfen. Sie hilft beim Salatsauce rühren, schneidet den Mozzarella für ihren absoluten Lieblingssalat. Räumt das Geschirr vom Tisch. Bringt Müll zur Abfalltonne und dergleichen mehr.

Wir sind jetzt rückenschonender unterwegs. Emma lässt nun viel häufiger wohlwollend zu, dass wir sie bei den Händen nehmen und sie so auch die Treppenstufen zur Straße herunterläuft. Laufen wird zur Zeit echt attraktiv für das Kind. Immer häufiger höre ich aus dem Kinderwagen: Mama, ich will laufen! Wir üben Laufrad fahren, es geht zwar langsam voran, aber immerhin geht es voran. Am Sonntag habe ich ihr vom Flohmarkt einen BIG Roller mitgebracht, sie hat sich total gefreut und fährt jetzt stolz auf dem Anfängerroller durch die Wohnung.

Emma hat eine blühende Phantasie – sie spielt total gern Schwimmbad. Sie schnappt sich eine Decke oder ein Tuch, zieht sich weitestgehend aus, legt sich darauf und ihre Kuscheltiere werden ebenso auf Tüchern liegend drapiert. Als wir es das erste Mal gesehen haben und fragten, was machst Du da, kam als Antwort: Ich spiele Schwimmbad! Auf dem Bauch liegend macht sie Trockenübungen zum Schwimmen. Es wird echt Zeit, dass ich einen Schwimmkurs für das Kind buche!

Vor ca. 4 Wochen sind Bella und Mäh verschwunden. Mäh ist ein Sigikid-Schnuffelschaf, welches sie von uns zur Geburt bekommen hatte. Bella ein Rasselschweinchen, welches sie auch noch im Babyalter von der HerzensSchwester geschenkt bekommen hat. Zwar müssen Bella und Mäh nicht überall mit hin, aber die zwei waren schon wichtig. Auf einmal waren sie nicht mehr da. Emma´s Antwort, auf die Frage, wo die zwei denn sind: Weg! Wo denn? Im Kindergarten (da liegen die zwei nochmal, damit ich nicht jeden Tag die Tiere hin- und hertragen darf). Nein Emma, nicht die! Die von Zuhause. Ah! Die sind im Urlaub. Okay – alles Fragen hat zu nichts geführt. Wir haben im Windeleimer nachgesehen, den Hausmüll kontrolliert. Viele Ecken und Schubladen abgesucht. Gestern sind die zwei wieder aufgetaucht. Sie waren in ihrem Spielzimmer, in der hintersten Ecke eines Regals. Zum Glück sind sie wieder da, denn ICH war total traurig, dass ihre beiden Lieblingsschnuffis einfach so auf und davon waren. Und ich wette, sie wusste es die ganze Zeit!

So, das war jetzt ein ganz schön langer Post! Aber es ist ja auch vieles passiert. Und ich hab Euch natürlich noch längst nicht alles erzählt.

Ach ja – Lernen durch nachahmen könnte der Titel zu den nachfolgenden Bildern heißen.

Bella inhaliert

Nele wird vermessen

Habt einen schönen Tag! Wir versuchen, uns von der Frühjahrserkältung zu erholen.

Ganz liebe verheuschnupfte und verfrühlingsschnupfte Grüße

von der Oktoberkind-Mama