Entschleunigt!

Hallo Ihr Lieben,

na – was macht der Colesterin-Spiegel? Alle Ostereier und -hasen vernichtet? Bei uns noch nicht, aber wir arbeiten fleißig dran!

Wir haben die Ostertage in aller Ruhe wider Erwarten Zuhause genossen. Eigentlich war die große Nord-Tour geplant mit den Stationen Braunschweig, Hannover und Berlin. Eigentlich… Wie haben wir uns zu Beginn des Jahres gefreut, als liebe Freunde von uns nach fast drei Jahren Peking wieder zurück in Good Old Germany waren. Schnell wurde ein Osterbesuch geplant und dann die Restwoche weiter verplant. Schließlich hat der Kindergarten Osterferien und warum die Zeit nicht nutzen, weitere liebe Freunde oder einen Teil der Familie zu besuchen?

Die ersten vier Monate des Jahres sind wie ein ICE an uns vorbeigerauscht. Vieles wurde angepackt und erledigt. Kurz vor Ostern waren wir mit allem soweit durch. Endlich Urlaub!!! In Gedanken war das Auto schon gepackt, die Ostergeschenke und weiteren Mitbringsel für die Besuche waren gekauft und eingepackt. Noch schnell ein paar Kisten vom Auto in den Keller gewuchtet und RUMS – der Rücken vom Lieblingsmann gezerrt. Okay – schon mal den letzten Streich der Nord-Tour gestrichen. Adieu Berlin! Schweren Herzens haben wir dann auch Hannover – und somit auch den Werksverkauf bei meinem Lieblingsstoffhändler Lillestoff – gecancelt. Die Wiederheimkehrer wurden erst mal auf Samstag vertröstet. Doch auch der Besuch wurde letztendlich erst mal aufgeschoben.

Nachdem wir alles abgesagt hatten, haben wir noch kurzerhand für ein bisschen Osterstimmung gesorgt. Eier gefärbt, lecker Essen gekocht, die Vorort-“Familie” informiert, dass wir uns Ostern sehr gern zum Essen aufdrängen:-) Nach dem der Entschluss stand, dann doch Zuhause zu bleiben, haben wir so richtig gemerkt, wie alle wir waren. Fast vier Monate im ICE-Tempo durch die Lande hält niemand auf Dauer aus!

Entschleunigt haben wir uns – das Oktoberkind hat die beiden großen Oktoberkinder relativ gut ausschlafen lassen. Sie kommt zur Zeit gegen sieben Uhr kurz zu uns zum Kuscheln, lässt sich dann meistens eine Conni-CD anmachen und verschwindet dann zum Hörspiel hören in ihr Zimmer! Alles völlig easy – meistens will sie noch ne zweite CD und der Tag fängt bei uns in der Regel nicht vor NEUN ! Uhr an!!!

Der Osterhase hatte auch noch ein ganz tolles Geschenk dabei: es war der Wunsch, ohne Windel zu sein! Und ich muss sagen, ich bin total stolz auf die kleine Große, die seit Ostersonntag tagsüber auf ihre Windel verzichtet. Sie macht das toll!!! Die ersten beiden Tage haben wir halbe Tage versucht und es klappte prima! Am Dienstag ist sie unverhofft in einen komatösen Mittagsschlaf gefallen – direkt in ihrem Spielzelt. Nach unendlichen drei Stunden war alles trocken geblieben!!! Es klappt wirklich toll – wir waren auch schon in der Stadt unterwegs – zwar mit Windel – aber mit Ansage, dass sie muss! Die Windel ist trocken geblieben. Heute waren wir das erste Mal ohne Sicherheitsnetz und doppeltem Boden unterwegs – auch bestens! Offensichtlich haben wir genau den richtigen Zeitpunkt erwischt!

So viel Entschluss und Durchaltevermögen mussten natürlich belohnt werden: Ihr sehnlichster Wunsch war es, zu jeder Zeit Heidi schauen zu können – zu dürfen steht auf einem Blatt! Außerdem hab ich bei Stoff und Liebe beim Heidi-Stoff zugeschlagen und ein Heidi-Shirt ist in der Mache – die Kreativwerkstatt hat zur Zeit auch Pause, auch die hat es bitter nötig gehabt. Da bin ich mal gespannt, was sie dazu sagt!!! Ob ich das jemals wieder bekomme, um es waschen zu dürfen?!? Ich werde berichten. GRINS!

Wir entschleunigen uns noch übers Wochenende und hoffen, dann wieder genug Energie für die nächsten Wochen getankt zu haben!

Und hier noch ein Beweis-Bild, dass der Osterhase bei uns war!

Emma_ostern_2014

Genießt das letzte April-Wochenende!!!

Liebe Grüße von der Oktoberkind-Mama

 

Vom Wachsen

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist es endlich soweit, ich berichte mal wieder ein wenig über das Oktobermädchen. Nicht einmal mehr vier Wochen und das Oktobermädchen ist schon 4 1/2 Jahre alt… Wo ist nur die Zeit geblieben?

Der Alltag hat uns in Beschlag, wir haben das tolle Frühling – äh Frühsommerwetter der letzten Woche tagtäglich viel an der frischen Luft genossen. Spielplätze wurden unsicher gemacht, wir Großen haben mit dem Frühjahrsputz im Garten und auf der Terrasse angefangen. Es wurde angegrillt.

Was hat sich beim Räubermädchen alles getan? Sie ist nicht nur sichtbar größer geworden, auch innerlich ist sie gewachsen, wenn Ihr versteht, was ich meine. Immer mehr kommt jetzt der Herr Trotz zu Besuch, unangekündigt steht er plötzlich samt Frau Nein vor der Tür und lässt sich oftmals auch nur schwer wieder rausbitten. Eine Herausforderung für alle Beteiligten. Gern kommen die beiden ungebetenen Gäste nachmittags, wenn das Kind müde ist. Schlaf wird zur Zeit völlig überbewertet, im Kindergarten könnte sie ja was verpassen. Und weil Schlaf ja nicht wirklich notwendig ist, fängt der frühe Oktoberkindvogel Würmer zu Uhrzeiten, an denen ich in einem anderen Leben mal heim gekommen bin:-) Hellwach steht sie dann in unserer Schlafzimmertür. Während sie früher dann voll beschäftigt werden musste (allerdings auch mindestens 2 Stunden später am Tag), reicht es heute, wenn sich einer von uns rausquält, ihr ein Hörspiel anmacht (im Augenblick gehen Conny-CDs und natürlich noch immer Ritter Rost feiert Weihnachten). Dann kann man auch nochmal ein wenig nachschlafen. Gutes Kind. In der Zwischenzeit zieht das Räuberkind sich dann mal eben komplett aus. Auch die Windel, schließlich geht die Lady hin und wieder auf ihr kleines Klo. Da heißt es dann wieder, aus dem Tiefschlaf heraus aufgesprungen, sobald die Badezimmertür sich bewegt. Es könnte eine längere Putzsession drohen, sollte in der Windel nicht nur Pipi sein.

Alles alleine! Mama, nein das mache ich alleine! Immer mehr will sie im Haushalt helfen. Sie hilft beim Salatsauce rühren, schneidet den Mozzarella für ihren absoluten Lieblingssalat. Räumt das Geschirr vom Tisch. Bringt Müll zur Abfalltonne und dergleichen mehr.

Wir sind jetzt rückenschonender unterwegs. Emma lässt nun viel häufiger wohlwollend zu, dass wir sie bei den Händen nehmen und sie so auch die Treppenstufen zur Straße herunterläuft. Laufen wird zur Zeit echt attraktiv für das Kind. Immer häufiger höre ich aus dem Kinderwagen: Mama, ich will laufen! Wir üben Laufrad fahren, es geht zwar langsam voran, aber immerhin geht es voran. Am Sonntag habe ich ihr vom Flohmarkt einen BIG Roller mitgebracht, sie hat sich total gefreut und fährt jetzt stolz auf dem Anfängerroller durch die Wohnung.

Emma hat eine blühende Phantasie – sie spielt total gern Schwimmbad. Sie schnappt sich eine Decke oder ein Tuch, zieht sich weitestgehend aus, legt sich darauf und ihre Kuscheltiere werden ebenso auf Tüchern liegend drapiert. Als wir es das erste Mal gesehen haben und fragten, was machst Du da, kam als Antwort: Ich spiele Schwimmbad! Auf dem Bauch liegend macht sie Trockenübungen zum Schwimmen. Es wird echt Zeit, dass ich einen Schwimmkurs für das Kind buche!

Vor ca. 4 Wochen sind Bella und Mäh verschwunden. Mäh ist ein Sigikid-Schnuffelschaf, welches sie von uns zur Geburt bekommen hatte. Bella ein Rasselschweinchen, welches sie auch noch im Babyalter von der HerzensSchwester geschenkt bekommen hat. Zwar müssen Bella und Mäh nicht überall mit hin, aber die zwei waren schon wichtig. Auf einmal waren sie nicht mehr da. Emma´s Antwort, auf die Frage, wo die zwei denn sind: Weg! Wo denn? Im Kindergarten (da liegen die zwei nochmal, damit ich nicht jeden Tag die Tiere hin- und hertragen darf). Nein Emma, nicht die! Die von Zuhause. Ah! Die sind im Urlaub. Okay – alles Fragen hat zu nichts geführt. Wir haben im Windeleimer nachgesehen, den Hausmüll kontrolliert. Viele Ecken und Schubladen abgesucht. Gestern sind die zwei wieder aufgetaucht. Sie waren in ihrem Spielzimmer, in der hintersten Ecke eines Regals. Zum Glück sind sie wieder da, denn ICH war total traurig, dass ihre beiden Lieblingsschnuffis einfach so auf und davon waren. Und ich wette, sie wusste es die ganze Zeit!

So, das war jetzt ein ganz schön langer Post! Aber es ist ja auch vieles passiert. Und ich hab Euch natürlich noch längst nicht alles erzählt.

Ach ja – Lernen durch nachahmen könnte der Titel zu den nachfolgenden Bildern heißen.

Bella inhaliert

Nele wird vermessen

Habt einen schönen Tag! Wir versuchen, uns von der Frühjahrserkältung zu erholen.

Ganz liebe verheuschnupfte und verfrühlingsschnupfte Grüße

von der Oktoberkind-Mama

Herzlich Willkommen (hoffentlich) goldener Oktober!

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist er da – der Oktober. Mein absoluter Lieblings-Monat – und das nicht nur, weil wir alle drei Oktoberkinder sind. Der Oktober hat mit Abstand das schönste Licht auf Lager, die Natur wartet mit wundervollem Farbspektakel auf.

Vieles liegt an – vier Familien-Geburtstage (die Oma ist auch ein Oktoberkind), Kindergartenferien, Vorbereitungen für ausstehende Adventsbasare, einige Nähaufträge. Die Einladungen zu Emma´s erster richtiger Geburtstagsparty hab ich gestern abend noch gebastelt und heute zum Teil schon an die Gäste gebracht. Meine Arbeitskollegen freuen sich über die Muffins und Cake Pop-Testläufe und so verteilt sich das Hüftgold gleichmäßig auf viele. GRINS!

Der ganz normale Wahnsinn will auch gemeistert werden. Ich hoffe, dass die Wutanfälle vom Oktobermädchen im September geblieben sind. Mama und Tochter hatten es letzten Monat häufiger mal nicht wirklich schön miteinander. Aber das sind die ganz normalen Machtspielchen, die das Großwerden begleiten.

Beim alljährlichen Kinder-TÜV waren wir letzte Woche schon. Emma ist jetzt 91 cm groß, wiegt 14,6 kg und ihr Dickkopf zeigt sich nach außen erstaunlich klein mit einem Umfang von 46,5 cm. Unser Kinderarzt war froh mit ihr – auch wenn er sich dafür entschuldigt hat, dass sie einfach nicht in das normale TÜV-Schema passt. Auch wir sind froh, was aus unserer kleinen Maus geworden ist.

Das aktuelle Kalenderblatt findet ihr hier – leider haben wir die Vergleichsbilder nicht mehr auf die Reihe bekommen.

Freut Euch auf einen gemeinsamen Oktober mit uns Oktoberkindern.

Ganz liebe Grüße von der Oktoberkind-Mama!

 

Schau mal, was aus mir geworden ist!

Hallo Ihr Lieben,

heute freu ich mich ganz besonders, Euch zu posten! In der neuen Ausgabe (03/2013) der Zeitschrift ELTERN steht ein Artikel über mich!

Als Mutmacher bin ich ab heute im ganzen Land zu haben!

Na? Neugierig geworden? Dann nix wie hin zum nächsten Zeitschriftenhändler und nach dieser Zeitschrift suchen:

Ab Seite 42 zeige ich mit vier anderen starken Kindern, wie wir die anfänglichen Startschwierigkeiten zu Beginn unseres Erdendaseins gemeistert haben und was nun – zwei bis drei Jahre später – aus uns geworden ist!

Ganz liebe, stolze Grüße,

Eure Emma Lotta!

Wie es dazu kam, erzähl ich Euch dann demnächst!