Und? Wie läuft es in der Schule?

Hallo Ihr Lieben,

diese Frage bekommen wir seit Anfang September doch recht häufig gestellt. Wir freuen uns sehr, dass das Interesse für den Schulweg des Räubermädchens so groß ist!

Sicher ist es der holprigere Weg, wenn man sich für den Inklusiven entscheidet. Aber bisher bereuen wir es keinen Tag, ihn zu gehen. Jeder Neuanfang ist schwer – für alle, für den einen mehr, für den anderen weniger. Einige Kinder kannten sich bereits aus dem Waldorf-Kindergarten, viele haben wirklich bei Null angefangen. Viele Kinder kommen aus normalen Kindergärten und haben sicherlich vorher – wenn überhaupt – nur selten Kontakt mit dem Besonderen gehabt. So waren die ersten 14 Tage auf jeden Fall mal die Zeit des gegenseitigen Beobachtens. Mir war es auch im Vorfeld nicht so eindeutig klar, dass unsere Maus es schon auch schwerer hat, einen Platz zu finden. Ist ja auch irgendwo verständlich, wenn man doch anders aussieht als die breite Masse, wenn für einen selbst etwas andere Regeln gelten und man noch eine Schulbegleitung hat. Man ist erstmal zu seinen Besonderheiten noch der Sonderling.

Das grundsätzliche Feedback ist dennoch sehr positiv. Die Lehrer berichten, dass Emma sehr aufgeschlossen gegenüber dem Unterricht ist, sich gerne meldet und auch die passenden Antworten parat hat. Natürlich prallt viel auf sie ein, natürlich hat sie noch längst nicht so eine gute Aufmerksamkeitsspanne wie ihre Klassenkameraden. Natürlich ist sie mit manchen Situationen einfach überfordert und sucht sich Ventile, um diese Überforderung rauszulassen. Ich sage ja immer, es geht mindestens das 1. Schuljahr dabei drauf, bis sich alle irgendwo in der Gruppe eingeordnet haben. Und je mehr Kinder in der Klasse sind, um so länger dauert es. Es gilt, die Grenzen bei einem jeden neu auszuloten, zu schauen, wie weit kann ich bei wem gehen. Durch diesen Prozess gehen sie alle – egal ob Down Syndrom oder Normal Syndrom.

Mein großes Patenkind besucht ebenfalls die Waldorfschule und hat mir unlängst erzählt, dass Emma in der Pause immer mit den großen Jungs Fußball spielen möchte. Sie lassen sie dann “mitspielen” und die Motte erfreut sich immer schon, wenn der Ball nur an ihr vorbeirollt und bricht in Jubelstürme aus. Da geht mir doch das Herz auf!

Im Handarbeitsunterricht haben die Kinder in der ersten Stunde von den schuleigenen Schafen unbehandelte Schafswolle bekommen. Diese sollten sie zu Hause auswaschen. In der nächsten Stunde wurden daraus Wolken, die auf einen blauen Untergrund platziert wurden. Danach sollten die Kinder die Wolken deuten. Eines der Kinder sagte: Die Wolke da sieht aus wie ein Schnittmuster! Ich muss jetzt – glaube ich – nicht sagen, welches Kind das war, oder?!?

Ich habe mich als Mama anfangs echt schwer getan. Schließlich ist die Schule wieder ein Stück mehr Abnabelung, noch mehr Blackbox als der Kindergarten. Gab es nun Hausaufgaben oder keine? Hat sie alles dabei, was sie braucht? Wenn schon die Frage nach dem Mittagessen mit: Das weiß ich nicht mehr! beantwortet wird, kommen auf tiefergreifende Fragen noch weniger Antworten aus dem Kind. Nach 14 Tagen ist das Loslassen bei mir auch angekommen. Ich denke mir, wenn irgendwas Erwähnenswertes passiert, werde ich schon davon erfahren. Auch ein Lernprozess für mich.

Gestern waren Emma und ich bei dem tollen Wetter noch im Sonnenblumenfeld, da wir diese Woche für den Blumenschmuck in der Klasse verantwortlich sind. Es hat ihr sichtlich Spaß gemacht, an den Sonnenblumen zu schnuppern. Da das Feld nicht weit von der Schule entfernt liegt, haben wir auf dem Rückweg noch einen kleinen Abstecher zum schuleigenen Spielplatz gemacht. Nach einer Kletterrunde meinte sie dann zu mir: So Mama, und jetzt gehen wir rein! Ich muss doch schließlich was lernen!!! Heute darf sie dann wieder lernen gehen, nach 14 Tagen Herbstferien. Zwinker.

Ich zeige Euch ein paar – viele – Bilder von gestern. Bereit für eine Runde durch die Sonnenblumen und für einen Spielplatzbesuch?

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Ich liebe das neue Herbstkleidchen! Es ist so wunderbar Retro aus dem traumschönen Markuna Due, aus der Feder von Raxn – seit gestern in top Sommersweat- und GOTS-Qualität bei Alles für Selbermacher erhältlich! Genäht habe ich eine Alma von Hedi Näht, mein absoluter Lieblingsschnitt für Retrostoffe und auch für meine Motte.

Lasst Euch durch das triste Regenwetter nicht die Laune verderben!

Einen schönen Wochenstart wünscht Euch,

Eure Oktoberkind-Mama

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Stoffe: Markuna Due in dunkelblau von hier. Kombistoffe sind von Lillestoff.

Schnitt: Alma von Hedi Näht, Leggings aus dem Kleiderschrank, ist schon älter.

 

Luftpost mal anders

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Ihr Lieben,

noch müsst Ihr Euch ein wenig gedulden, was den Inhalt der Schultüte anbelangt.

Ein wenig möchte ich Euch heute von Emmas Entwicklung erzählen. Insbesondere über ihren Mut, von höheren Gegenständen herunterzuspringen. Wir sind lange zum Kinderturnen gegangen und sie hat sich nie getraut, vom hohen Kasten auf die dicke Matte zu hüpfen. Hüpfen aus der Höhe hinab auf die weiche Matte wurde völlig überbewertet. Manch zweijähriges Kind hüpfte locker und vor allem mit VIEL Freude vom Kasten auf die Matte.

Das Räubermädchen braucht halt ein wenig länger, um sich sicher zu sein, es auch wirklich zu wollen und dann auch zu schaffen. Gut Ding will Weile haben. Einen langen Atem haben wir über die letzten fast 7 Jahre in vielerlei Hinsicht bekommen.

Die letzten Wochen und Monate standen und stehen Klettergerüste hoch im Kurs, aber auch nach wie vor das Trampolin und die Schaukel. Geschaukelt wird mittlerweile richtig sicher und auch richtig hoch. Gehen wir mit der Maus spazieren, nimmt sie uns gern an die Hände, damit sie dann fleißig hüpfen kann!

Gestern war nach einer tollen, längeren Spätsommerfrequenz mal wieder ein Regentag bei uns. Das Räubermädchen fing an, ihr Zimmer in eine Hüpflandschaft zu verwandeln. Alle Decken und Kissen und fast alle Kuscheltiere mussten das Bett verlassen, wurden auf dem Boden ausgelegt. Fridolin – der große Sitzdrache – bekam einen guten Platz und dann wurde mutig vom Bett heruntergehüpft. Zwischenzeitlich kam mal ein “Mama, ich hab mich verletzt”. Mir ist schnell mal das Herz in die Hose gerutscht, aber alles halb so schlimm. Ich hab ihr Arrangement kurzfristig etwas unter Sicherheitsaspekten getuned und wir hatten einen schönen Vormittag mit viel Bewegung und viel Spaß. Auch wenn es nur gute 40 cm an Höhenunterschied sind, bin ich mächtig stolz auf die Maus!

Sehr lustig sind ihre Kommentare vorm Absprung: “Mama, hier kommt jetzt die Luftpost!” Und ab mit Schwung in den Kissenberg! Ich hab Euch mal ein paar Bilder mitgebracht! Auch wenn sie dieses Mal etwas unscharf geworden sind, finde ich, passen sie gut zur Flugshow! Die Segelschiffe auf ihrem Kleid hatten auf jeden Fall genug Wind für eine Regatta. Sailing regatta heißt nämlich dieser süße Stoff von Mädchenwahn Illustration, den es seit gestern hier gibt.

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Erstmal den Absprungort richten! Tücher in jeglicher Form sind ein sehr begehrtes Spielzeug!

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Nach etlichen Luftpostflügen chillen auf dem Hüpfkissen – beste Anschaffung für Trampolinfans bei schlechtem Wetter.

Und dann noch ein kleines Faxenbild zum Schluß!

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Und wie verbringt Ihr Eure Regentage?

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Stoff: Segelboote und Baumwollkordel von Alles-für-Selbermacher; Ringel von Lillestoff; Sterne und Wolken von Swafing

Schnittmuster: Sunje von Ki-ba-doo – etwas abgewandelt

Schwarze Fingernägel, Kletten im Haar!

Ihr Lieben,

heute gibt es endlich mal wieder einen kleinen Einblick in das Leben und die Entwicklung vom Räubermädchen.

Das letzte Vierteljahr im Kindergarten ist angebrochen. Waaaas? Wirklich nur noch so wenig Zeit in dieser tollen Einrichtung, in der wir uns dann vier Jahre Zuhause fühlten? Wenn ich daran denke, wird mir schon ganz flau im Magen…

Eigentlich möchte ich Euch an dieser Stelle gerne schon ein wenig Ausblick auf den nächsten spannenden Lebensabschnitt des Räubermädchens geben, aber da muss ich Euch leider noch ein wenig vertrösten. Wir haben uns einige Schulen angesehen, haben gute, aber leider auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht. In Kürze erwarten wir das Fördergutachten und dann kann ich Euch hoffentlich bald einen ausführlichen Bericht über die Schulwahl präsentieren.

Motorik steht gerade hoch im Kurs. Überall wird geklettert und balanciert. Es wird versucht, auf einem Bein zu hüpfen. Das Trampolin ist gerade das Highlight schlechthin, seit es wieder nutzbar ist. Ist das Wetter schlecht, werden Sofa und Bett kurzerhand zum Trampolin umfunktioniert. Zu meinem Leidwesen, da ich echt Schiss hab, dass die Maus sich mal heftigst weh tut… Aber Augen zu und durch. Nur so kann man sich entwickeln… Auch feinmotorisch geht es voran. Sie schreibt gerne Buchstaben, beim Malen werden die Bilder gegenständlicher. Papier mit der Schere zerschnipseln macht ihr einen Riesen-Spaß.

Seit Januar ist das Räubermädchen ja ein richtiges Waldkind. Sie fährt gern mit in den Wald, obwohl sie mit den kurzen Beinen und der nach wie vor fehlenden 100% Sicherheit in unwegsamem Gelände schwer zu kämpfen hat. Der liebste Platz ist somit – gerade in der kalten Winterzeit – ein Plätzchen am Lagerfeuer. Feuer im Wald, werdet Ihr Euch jetzt sicherlich fragen. Geht das denn überhaupt? Ja – es darf an einer dafür eingerichteten Feuerstelle offenes Feuer im Wald gemacht werden und das ist jede Woche ein großes Erlebnis, wenn auf der Feuerstelle das Mittagessen gekocht wird.

Die Kinder machen tolle Erfahrungen im Wald – sie haben schon in einem großen Wasserloch nach Haien geangelt, sie sind Dinosauriern auf der Spur gewesen, sie bauen sich Brücken und erleben Abenteuer in einer Schlucht. Sie schnitzen, sie suchen nach Tieren – da reichen durchaus Regenwurm, Käfer, Spinne und co – und beobachten diese. Woher ich das weiß? Netterweise wird jede Woche ein Waldtagebuch geführt, welches dann öffentlich in der Kita ausliegt und wir Eltern somit bestens darüber informiert sind, was da so im Wald alles passiert.

Was ich von den ganzen Erlebnissen als einziges mitbekomme, zeige ich Euch auf den nächsten Bildern. Lach!

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Die Wanderschuhe hatten jetzt ihren ersten Waldeinsatz, ich würde sagen, sie haben den Test bestanden. Der Schneeanzug hätte sicherlich vor der Waschmaschine ohne Hilfe gestanden. Jetzt ist alles wieder sauber, die Schuhe warten gut abgebürstet auf ihren nächsten Einsatz, der Schneeanzug hat jetzt hoffentlich mal ausgedient.

Und das Lied der Waldkinder wird hier fleißig rauf und runter gesungen!

Schwarze Fingernägel, Kletten im Haar, 

die Klamotten, die stinken nach Ofen, 

Nasse Hosenbeine,

rat´ mal, wo ich heute war.

Haut riecht nach Erde und Sand.

Ritzen und schnitzen, 

im Baumhaus sitzen,

Hier ist was los. 

Äste zerhacken, 

Chapatis backen mit Apfelmus. 

 

Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Tochter diese intensiven Walderfahrungen machen darf. Klar gehen wir auch im Wald spazieren, aber das ist einfach was anderes! Und je dreckiger die Klamotten donnerstags nachmittags sind, um so glücklicher die Kinder! Da wasche ich doch gerne und bürste nach dem Antrocknen dicke Lehmschichten von den Stiefeln!

Und wie seht Ihr das? Dürfen sich Eure Kinder nach Herzenslust einsauen?

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama.

 

 

Klettern, klettern und abermals klettern!

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Hallo Ihr Lieben,

das Räubermädchen ist gerade total auf dem Kletter-Trip! Es macht mir richtig viel Freude, sie dabei zu beobachten und auch zu sehen, wie sie Tag für Tag ihre eigenen Grenzen nach oben ausbaut. Sie traut sich immer mehr zu. Wenn sie nach wie vor eher der vorsichtige Klettermaxe ist, tastet sie sich doch langsam immer höher und probiert sich aus. Schaukeln werden erstmal er- und überklettert, bevor überhaupt geschaukelt wird. Aber auch das geht immer besser allein. Klar ist es immer noch bequemer, sich von Mama oder Papa anschaukeln zu lassen, aber eigentlich kommt sie prima ohne Hilfe zurecht. Gestern war ich mit meinem Patenkind und meinen Neffen im Kletterpark – wie gerne wäre das Räubermädchen auch richtig klettern gegangen. Ich musste sie leider noch etwas vertrösten. Aber spätestens nächstes Jahr gehe ich dann mit ihr ganz allein in den Kletterpark.

Dafür hat sie sich heute richtig verausgabt – einige Spielplätze mit vielen Klettermöglichkeiten! Und die erste Herbstkombi wurde dabei ausgiebigst auf ihre Kletter- und Tobefähigkeiten getestet.

Achtung Bilderflut – aber ich konnte den Finger nicht vom Auslöser lassen. GRINS!00007_IMG_7913_Emma.Oktoberkind.eu

00008_IMG_7914_Emma.Oktoberkind.eu 00009_IMG_7921_Emma.Oktoberkind.eu00012_IMG_7931_Emma.Oktoberkind.eu 00013_IMG_7934_Emma.Oktoberkind.eu 00014_IMG_7936_Emma.Oktoberkind.eu00022_IMG_7949_Emma.Oktoberkind.euUnd Steine werfen geht natürlich auch!

00025_IMG_7959_Emma.Oktoberkind.euSo – jetzt brauchen wir nur noch etwas Wind, ein Stoppelfeld und einen Drachen für den nahenden Herbst – wenn es zur Zeit auch noch nicht so danach ausschaut! Das Räubermädchen hat sich in ihrer ersten Herbstkombi übrigens so wohl gefühlt, dass die Beaniemütze und auch das Langarmkleid nicht gegen Sonnenhut und T-Shirt getauscht werden durften!

Spätsommerliche Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Stoffe: Biojersey Summerdays von Sari Ahokainen gibt es hier beim Stoffgezwitscher! Ringeljersey von Lillestoff.

Schnitte: Tunikakleid Kara von Bunte Knete; Beanie Hamburger Liebe; Leggings k.A.

Neulich in der Glücks-Schuhmacherei

Hallo Ihr Lieben,

ich durfte neulich das Räubermädchen zum therapeutischen Reiten begleiten. Sie hat echt wahnsinnige Fortschritte gemacht – wenn sie auch nach 1 1/2 Jahren noch immer nicht auf dem Pferd sitzt, so ist sie aber zumeist mit Freude dabei. Sie ist direkt aus dem Bus raus, zur Therapeutin gelaufen, die mit dem Pferd gerade am Sattelplatz stand. Das Räubermädchen hat sich gleich eine Bürste geschnappt und Blaisy gestriegelt. Dann hat sie fleissig beim Hufauskratzen geholfen. Sie kennt alle Reitbegriffe – der liebsten Conni Klawitter sei Dank! Die Motte führt jetzt ihren Blaisy – sie geht zusammen mit der Therpeutin und dem Pferd durch die Reithalle und gibt die Kommandos. Kommandos geben kommt unserem Kind doch sehr entgegen – versucht sie das im Alltag doch auch allzu gern. GRINS!

Blaisy – ich dachte ja immer, sie sei ein Mädchen, aber nach genauer Betrachtung der Pferde-Anatomie muss ich mich doch korrigieren! Entschuldige bitte, Herr Blaisy!

00001_IMG_7726_Emma.Oktoberkind.euZwischendurch kommen andere Kinder dran, da kann ordentlich gespielt werden!

00003_IMG_7759_Emma.Oktoberkind.euSo ein Pferd ist einfach groß – dem muss man mit dem entsprechenden Respekt begegnen.

00002_IMG_7728_Emma.Oktoberkind.euUnd weil ich zugucken war, durfte ich zum Schluss auch noch ne Runde auf´s Pferd. Ich bin sogar ohne Kran draufgekommen. Allerdings hätte ich es echt besser wissen müssen. Nachmittags waren meine Augen sowas von zugeschwollen… Das ist definitiv das letzte Mal, dass ich auf einem Pferd gesessen habe – obwohl ich zugeben muss, es hat mir sogar Spaß gemacht. Allerdings haben sich meine Augen seither nicht mehr komplett erholt. Sie sind jetzt einfach mega empfindlich, was Tiere angeht. Welchen Nutzen haben eigentlich diese blöden Allergien?!?

Zum Schluss durfte ich noch einen tiefen Blick in den Glücks-Schuhladen werfen. Ein Hufschmied baute gerade alles auf, um die Pferde auf dem Reiterhof zu beschlagen! Für die Kinder war das natürlich auch ein ganz besonderes Erlebnis!

00001_IMG_7775_Emma.Oktoberkind.eu  00003_IMG_7777_Emma.Oktoberkind.eu00004_IMG_7778_Emma.Oktoberkind.eu00005_IMG_7779_Emma.Oktoberkind.euFür mich liegt das Glück der Erde leider nicht auf dem Rücken der Pferde… Doch sie sind sehr imposante Tiere und vor allem, wenn man diese kleinen Kinder auf den großen Pferden “turnen” sieht – ja ich weiss, das heisst eigentlich voltigieren – dann hab ich noch mehr Respekt vor den Kids als vor den Pferden!

Jetzt muss ich mir nach dem Schreiben des Posts aber nochmal ein paar Augentropfen genehmigen…

Ich hoffe, ihr reagiert nicht so fies auf Pferde oder andere Tiere.

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Der halbe Anton

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Hallo Ihr Lieben,

des Räubermädchens liebster Spielkumpel im Kindergarten ist ein kleiner Junge namens Anton. Die zwei gehen gemeinsam durch dick und dünn, suchen sich die schmutzigsten Ecken auf dem Außengelände – zumeist etwas abseits der anderen Kinder. Sie schmieden gemeinsam Pläne, wechseln sich auch bei der Rädelsführung ab. Sie teilen das Essen miteinander, füttern sich gegenseitig mit Trauben. Während sie gerade noch in trauter Zweisamkeit zufrieden spielen, kommt im nächsten Augenblick “Du bist jetzt nicht mehr mein Freund”. Sie können häufiger nicht miteinander, aber ohne geht gar nicht. Es hat schon viele Tränen gegeben, das Räubermädchen zeigt regelrecht Eifersucht, wenn ihr Best Buddy gerade mal wieder kein Freund ist. Aber auch das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich könnte die beiden täglich knutschen, wenn ich sie – egal in welchem Gemütszustand auch immer – zusammen spielen sehe.

Um den besten Freund stets an ihrer Seite zu haben – hat sie kurzerhand den halben Anton als unsichtbaren Freund aus der Schatzkiste gezogen. Zum Glück passt der halbe Anton in die geschlossene Kinderhand, ist auch sonst sehr genügsam. Allerdings muss ich bei Autofahrten darauf achten, dass auch alles ordnungsgemäß abläuft, sprich, der halbe Anton muss natürlich auch angeschnallt werden. Er begleitet uns auf Schritt und Tritt. Nur in ihr Bett lässt sie ihren unsichtbaren Freund nicht. Dafür darf er aber auf dem großen Sitzdrachen Fridolin schlafen. GRINS!

Und damit das Räubermädchen auch im Spiel mit dem ganzen Anton einen coolen Auftritt hinlegen kann, gibt es ein neues Outfit aus dem genialen Astronautenjersey in Bioqualität von Stoffgezwitscher, mädchenhaft pink, aber dennoch cool genug für Abenteuerausflüge mit dem echten und dem halben Anton! Und den ersten Schwerelosigkeitstest auf dem Trampolin haben die süßen Astronauten auch bestanden!

Und jetzt kommt eine Bilderflut!

00015_IMG_7536_Emma.Oktoberkind.eu00016_IMG_7537_Emma.Oktoberkind.eu00011_IMG_7532_Emma.Oktoberkind.eu00014_IMG_7535_Emma.Oktoberkind.eu00008_IMG_7529_Emma.Oktoberkind.eu00018_IMG_7541_Emma.Oktoberkind.eu00001_IMG_7551_Emma.Oktoberkind.euDie Astronauten haben den ersten harten Außeneinsatz bravorös gemeistert und warten bereits auf die erste intergalaktische Reinigung!

Habt einen schönen Hochsommerabend!

Liebe Grüße von der

Oktoberkind-Mama.

Astronautenjersey von hier. Dünner Stretchjeans aus dem eigenen Fundus.

Schnittmuster Shirt: abgewandeltes Trägerkleid von Klimperklein.

Schnittmuster Rock: MiaRia von Frl. Päng Bunte Knete.

Beule an der Stirn von einem Stund am Wochenende.

Vom wachsen, sich ausprobieren und mutig sein

Hallo Ihr Lieben,

Mensch – eigentlich wollte ich schon längst ganz viel gepostet haben. Das Räubermädchen macht gerade soooo viele Entwicklungssprünge. Da weiß ich fast gar nicht, wo ich anfangen soll.

Zuerst muss ich Euch davon berichten, dass wir endlich mit gut 5 1/2 Jahren die 1 Meter-Schallmauer durchbrochen haben. Seit Wochen sind wir um die Messlatte herumgeschlichen. Doch totz gefühltem riesen Wachstumsschub blieb das Räubermädchen unter den 100 cm. Bei der Herzkontrolle Anfang Juni wurden routinemäßig auch Gewicht und Größe festgehalten. Und siehe da – 101 cm! Juchu!!! Die Situation am Herzen hat sich etwas verschlechtert, allerdings nicht bedenklich, sodass wir den nächsten Termin erst im November haben. Es besteht kein akuter Handlungsbedarf. Puuuhhhh!

00001_IMG_7345_Emma.Oktoberkind.euDas Räubermädchen hat in den letzten Wochen und Monaten soooo viel Neues dazugelernt. Motorisch ist ganz viel dazugekommen. Seit letztem Sommer haben wir ein Trampolin im Garten stehen. Letztes Jahr ist sie darauf mit doch sehr steifen Beinen gehüpft. Aber eigentlich war das Trampolin dazu da, um den Popoklatscher mit waagerecht nach vorn geworfenen ausgestreckten Beinen zu automatisieren! Das kann sie aber auch echt super! Nach der Winterpause hat die Maus doch tatsächlich ihre Knie entdeckt! Sie hüft jetzt richtig mit dem Einsatz der Knie! Und dann hat es Klick gemacht! Sie hat den Bogen raus, wie man vom Po wieder auf die Füße kommt! Hat sie sich gefreut! Das kann man eigentlich gar nicht mit Worten beschreiben. Es ging dann in einem Fort Popo, Füße, Popo, Füße, Popo, Füße, … begleitet von lautem Freudenjubel! Die Oktoberkind-Mama und der Oktoberkind-Papa hatten vor lauter Freude etwas Pipi in den Augen!

Das Räubermädchen probiert sich aus – sie kann sich jetzt allein anschaukeln, klettert auf Schaukeln rauf und darüber, klettert in die Kleinkinderschaukeln rein, versucht, stehend zu schaukeln. Klettern steht gerade hoch im Kurs. Komme ich nachmittags in den Kindergarten, finde ich sie immer wieder am und auf dem Klettergerüst vor. Außerdem wächst der Aktionsradius im Außengelände des Kindergartens.

00001_IMG_7296_Emma.Oktoberkind.euMut und Zutrauen – nicht nur für das Räubermädchen zur Zeit sehr wichtig! Auch für uns als Eltern ist es eine spannende Zeit. Wachsen heisst auch loslassen können. In diesem Fall ist die Leine länger geworden. Ich “verfolge” die Maus Zuhause nicht auf Schritt und Tritt, ich schenke ihr Vertrauen, in der Hoffnung, dass sie sich an die getroffenen Absprachen hält. Zuhause klappt das schon ganz gut. Aber auch “draußen” lasse ich sie immer mehr laufen, freue mich, wenn ein Stopp direkt umgesetzt wird. Natürlich läuft nicht jeder Tag gleich gut und wenn der Freiheitsdrang zu groß wird und der Entdeckergeist das Ruder übernimmt, wird die Leine auch ganz schnell wieder angezogen und verkürzt.

Die Tage hat sie mich überrascht, als sie sagte: Mama, ich bin mutig! – Ich: Prima, Schatz! Das find ich gut! Dann kommt das Feedback: Mama, ich bin doch nicht mutig! Ich will da jetzt nicht reingehen! Wir waren gerade auf dem Weg in eine ihr nicht vertraute Wohnung.

Sie ist sich ihrer Ängste durchaus bewusst – sie entdeckt auch neue, wo es früher keine Probleme gab. So macht ihr beispielsweise eine offene Treppe – die Stirnseiten der Stufen sind offen – gerade echt zu schaffen. Sie hat Angst, dort hindurchzufallen. Oder aber auf dem Spielplatz auf einem Piratenschiff hat sie Angst vor den Fugen zwischen den Holzplanken. Für mich ist das oft schwer zu unterscheiden, ob es einfach nur die Böckchen im Kopf sind, die sich da querstellen oder aber die ausgeprägte Lauffaulheit (auf die Treppe bezogen) oder ob die Furcht wirklich so groß ist. So wachsen auch wir Eltern täglich mit den neuen Herausforderungen.

So, und damit Ihr nicht noch Wochen auf diesen Post warten müsst, häng ich noch ein lecker Eisbild an – der Hochsommer macht nur eine kurze Pause, Zeit, den Eisvorrat nochmal aufzustocken!

00001_IMG_7355_Emma.Oktoberkind.euHabt eine schöne Zeit!

Eure Oktoberkind-Mama

 

Entschleunigt!

Hallo Ihr Lieben,

na – was macht der Colesterin-Spiegel? Alle Ostereier und -hasen vernichtet? Bei uns noch nicht, aber wir arbeiten fleißig dran!

Wir haben die Ostertage in aller Ruhe wider Erwarten Zuhause genossen. Eigentlich war die große Nord-Tour geplant mit den Stationen Braunschweig, Hannover und Berlin. Eigentlich… Wie haben wir uns zu Beginn des Jahres gefreut, als liebe Freunde von uns nach fast drei Jahren Peking wieder zurück in Good Old Germany waren. Schnell wurde ein Osterbesuch geplant und dann die Restwoche weiter verplant. Schließlich hat der Kindergarten Osterferien und warum die Zeit nicht nutzen, weitere liebe Freunde oder einen Teil der Familie zu besuchen?

Die ersten vier Monate des Jahres sind wie ein ICE an uns vorbeigerauscht. Vieles wurde angepackt und erledigt. Kurz vor Ostern waren wir mit allem soweit durch. Endlich Urlaub!!! In Gedanken war das Auto schon gepackt, die Ostergeschenke und weiteren Mitbringsel für die Besuche waren gekauft und eingepackt. Noch schnell ein paar Kisten vom Auto in den Keller gewuchtet und RUMS – der Rücken vom Lieblingsmann gezerrt. Okay – schon mal den letzten Streich der Nord-Tour gestrichen. Adieu Berlin! Schweren Herzens haben wir dann auch Hannover – und somit auch den Werksverkauf bei meinem Lieblingsstoffhändler Lillestoff – gecancelt. Die Wiederheimkehrer wurden erst mal auf Samstag vertröstet. Doch auch der Besuch wurde letztendlich erst mal aufgeschoben.

Nachdem wir alles abgesagt hatten, haben wir noch kurzerhand für ein bisschen Osterstimmung gesorgt. Eier gefärbt, lecker Essen gekocht, die Vorort-“Familie” informiert, dass wir uns Ostern sehr gern zum Essen aufdrängen:-) Nach dem der Entschluss stand, dann doch Zuhause zu bleiben, haben wir so richtig gemerkt, wie alle wir waren. Fast vier Monate im ICE-Tempo durch die Lande hält niemand auf Dauer aus!

Entschleunigt haben wir uns – das Oktoberkind hat die beiden großen Oktoberkinder relativ gut ausschlafen lassen. Sie kommt zur Zeit gegen sieben Uhr kurz zu uns zum Kuscheln, lässt sich dann meistens eine Conni-CD anmachen und verschwindet dann zum Hörspiel hören in ihr Zimmer! Alles völlig easy – meistens will sie noch ne zweite CD und der Tag fängt bei uns in der Regel nicht vor NEUN ! Uhr an!!!

Der Osterhase hatte auch noch ein ganz tolles Geschenk dabei: es war der Wunsch, ohne Windel zu sein! Und ich muss sagen, ich bin total stolz auf die kleine Große, die seit Ostersonntag tagsüber auf ihre Windel verzichtet. Sie macht das toll!!! Die ersten beiden Tage haben wir halbe Tage versucht und es klappte prima! Am Dienstag ist sie unverhofft in einen komatösen Mittagsschlaf gefallen – direkt in ihrem Spielzelt. Nach unendlichen drei Stunden war alles trocken geblieben!!! Es klappt wirklich toll – wir waren auch schon in der Stadt unterwegs – zwar mit Windel – aber mit Ansage, dass sie muss! Die Windel ist trocken geblieben. Heute waren wir das erste Mal ohne Sicherheitsnetz und doppeltem Boden unterwegs – auch bestens! Offensichtlich haben wir genau den richtigen Zeitpunkt erwischt!

So viel Entschluss und Durchaltevermögen mussten natürlich belohnt werden: Ihr sehnlichster Wunsch war es, zu jeder Zeit Heidi schauen zu können – zu dürfen steht auf einem Blatt! Außerdem hab ich bei Stoff und Liebe beim Heidi-Stoff zugeschlagen und ein Heidi-Shirt ist in der Mache – die Kreativwerkstatt hat zur Zeit auch Pause, auch die hat es bitter nötig gehabt. Da bin ich mal gespannt, was sie dazu sagt!!! Ob ich das jemals wieder bekomme, um es waschen zu dürfen?!? Ich werde berichten. GRINS!

Wir entschleunigen uns noch übers Wochenende und hoffen, dann wieder genug Energie für die nächsten Wochen getankt zu haben!

Und hier noch ein Beweis-Bild, dass der Osterhase bei uns war!

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Genießt das letzte April-Wochenende!!!

Liebe Grüße von der Oktoberkind-Mama

 

Vom Wachsen

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist es endlich soweit, ich berichte mal wieder ein wenig über das Oktobermädchen. Nicht einmal mehr vier Wochen und das Oktobermädchen ist schon 4 1/2 Jahre alt… Wo ist nur die Zeit geblieben?

Der Alltag hat uns in Beschlag, wir haben das tolle Frühling – äh Frühsommerwetter der letzten Woche tagtäglich viel an der frischen Luft genossen. Spielplätze wurden unsicher gemacht, wir Großen haben mit dem Frühjahrsputz im Garten und auf der Terrasse angefangen. Es wurde angegrillt.

Was hat sich beim Räubermädchen alles getan? Sie ist nicht nur sichtbar größer geworden, auch innerlich ist sie gewachsen, wenn Ihr versteht, was ich meine. Immer mehr kommt jetzt der Herr Trotz zu Besuch, unangekündigt steht er plötzlich samt Frau Nein vor der Tür und lässt sich oftmals auch nur schwer wieder rausbitten. Eine Herausforderung für alle Beteiligten. Gern kommen die beiden ungebetenen Gäste nachmittags, wenn das Kind müde ist. Schlaf wird zur Zeit völlig überbewertet, im Kindergarten könnte sie ja was verpassen. Und weil Schlaf ja nicht wirklich notwendig ist, fängt der frühe Oktoberkindvogel Würmer zu Uhrzeiten, an denen ich in einem anderen Leben mal heim gekommen bin:-) Hellwach steht sie dann in unserer Schlafzimmertür. Während sie früher dann voll beschäftigt werden musste (allerdings auch mindestens 2 Stunden später am Tag), reicht es heute, wenn sich einer von uns rausquält, ihr ein Hörspiel anmacht (im Augenblick gehen Conny-CDs und natürlich noch immer Ritter Rost feiert Weihnachten). Dann kann man auch nochmal ein wenig nachschlafen. Gutes Kind. In der Zwischenzeit zieht das Räuberkind sich dann mal eben komplett aus. Auch die Windel, schließlich geht die Lady hin und wieder auf ihr kleines Klo. Da heißt es dann wieder, aus dem Tiefschlaf heraus aufgesprungen, sobald die Badezimmertür sich bewegt. Es könnte eine längere Putzsession drohen, sollte in der Windel nicht nur Pipi sein.

Alles alleine! Mama, nein das mache ich alleine! Immer mehr will sie im Haushalt helfen. Sie hilft beim Salatsauce rühren, schneidet den Mozzarella für ihren absoluten Lieblingssalat. Räumt das Geschirr vom Tisch. Bringt Müll zur Abfalltonne und dergleichen mehr.

Wir sind jetzt rückenschonender unterwegs. Emma lässt nun viel häufiger wohlwollend zu, dass wir sie bei den Händen nehmen und sie so auch die Treppenstufen zur Straße herunterläuft. Laufen wird zur Zeit echt attraktiv für das Kind. Immer häufiger höre ich aus dem Kinderwagen: Mama, ich will laufen! Wir üben Laufrad fahren, es geht zwar langsam voran, aber immerhin geht es voran. Am Sonntag habe ich ihr vom Flohmarkt einen BIG Roller mitgebracht, sie hat sich total gefreut und fährt jetzt stolz auf dem Anfängerroller durch die Wohnung.

Emma hat eine blühende Phantasie – sie spielt total gern Schwimmbad. Sie schnappt sich eine Decke oder ein Tuch, zieht sich weitestgehend aus, legt sich darauf und ihre Kuscheltiere werden ebenso auf Tüchern liegend drapiert. Als wir es das erste Mal gesehen haben und fragten, was machst Du da, kam als Antwort: Ich spiele Schwimmbad! Auf dem Bauch liegend macht sie Trockenübungen zum Schwimmen. Es wird echt Zeit, dass ich einen Schwimmkurs für das Kind buche!

Vor ca. 4 Wochen sind Bella und Mäh verschwunden. Mäh ist ein Sigikid-Schnuffelschaf, welches sie von uns zur Geburt bekommen hatte. Bella ein Rasselschweinchen, welches sie auch noch im Babyalter von der HerzensSchwester geschenkt bekommen hat. Zwar müssen Bella und Mäh nicht überall mit hin, aber die zwei waren schon wichtig. Auf einmal waren sie nicht mehr da. Emma´s Antwort, auf die Frage, wo die zwei denn sind: Weg! Wo denn? Im Kindergarten (da liegen die zwei nochmal, damit ich nicht jeden Tag die Tiere hin- und hertragen darf). Nein Emma, nicht die! Die von Zuhause. Ah! Die sind im Urlaub. Okay – alles Fragen hat zu nichts geführt. Wir haben im Windeleimer nachgesehen, den Hausmüll kontrolliert. Viele Ecken und Schubladen abgesucht. Gestern sind die zwei wieder aufgetaucht. Sie waren in ihrem Spielzimmer, in der hintersten Ecke eines Regals. Zum Glück sind sie wieder da, denn ICH war total traurig, dass ihre beiden Lieblingsschnuffis einfach so auf und davon waren. Und ich wette, sie wusste es die ganze Zeit!

So, das war jetzt ein ganz schön langer Post! Aber es ist ja auch vieles passiert. Und ich hab Euch natürlich noch längst nicht alles erzählt.

Ach ja – Lernen durch nachahmen könnte der Titel zu den nachfolgenden Bildern heißen.

Bella inhaliert

Nele wird vermessen

Habt einen schönen Tag! Wir versuchen, uns von der Frühjahrserkältung zu erholen.

Ganz liebe verheuschnupfte und verfrühlingsschnupfte Grüße

von der Oktoberkind-Mama

Herzlich Willkommen (hoffentlich) goldener Oktober!

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist er da – der Oktober. Mein absoluter Lieblings-Monat – und das nicht nur, weil wir alle drei Oktoberkinder sind. Der Oktober hat mit Abstand das schönste Licht auf Lager, die Natur wartet mit wundervollem Farbspektakel auf.

Vieles liegt an – vier Familien-Geburtstage (die Oma ist auch ein Oktoberkind), Kindergartenferien, Vorbereitungen für ausstehende Adventsbasare, einige Nähaufträge. Die Einladungen zu Emma´s erster richtiger Geburtstagsparty hab ich gestern abend noch gebastelt und heute zum Teil schon an die Gäste gebracht. Meine Arbeitskollegen freuen sich über die Muffins und Cake Pop-Testläufe und so verteilt sich das Hüftgold gleichmäßig auf viele. GRINS!

Der ganz normale Wahnsinn will auch gemeistert werden. Ich hoffe, dass die Wutanfälle vom Oktobermädchen im September geblieben sind. Mama und Tochter hatten es letzten Monat häufiger mal nicht wirklich schön miteinander. Aber das sind die ganz normalen Machtspielchen, die das Großwerden begleiten.

Beim alljährlichen Kinder-TÜV waren wir letzte Woche schon. Emma ist jetzt 91 cm groß, wiegt 14,6 kg und ihr Dickkopf zeigt sich nach außen erstaunlich klein mit einem Umfang von 46,5 cm. Unser Kinderarzt war froh mit ihr – auch wenn er sich dafür entschuldigt hat, dass sie einfach nicht in das normale TÜV-Schema passt. Auch wir sind froh, was aus unserer kleinen Maus geworden ist.

Das aktuelle Kalenderblatt findet ihr hier – leider haben wir die Vergleichsbilder nicht mehr auf die Reihe bekommen.

Freut Euch auf einen gemeinsamen Oktober mit uns Oktoberkindern.

Ganz liebe Grüße von der Oktoberkind-Mama!