Große Mützenliebe

Hallo Ihr Lieben,

eigentlich wollten wir das Pfingstwochenende am Bodensee verbringen. Aber wenn von drei Tagen zwei Tage Dauerregen und Sturm gemeldet sind, macht es nicht wirklich Spaß zu verreisen. Gestern schrieb mir meine Schwägerin, dass am See sintflutartige Niederschläge runtergegangen sind… Gut, dass wir Zuhause geblieben sind.

Und zum Glück hab ich gestern Abend noch eine kleine Tauchrunde in meiner Restekiste eingeschoben. Hachz! Was da nicht noch alles für Reste-Raritäten drin lagen…

Seit gestern gibt es bei Farbenmix eine ganz wunderbare Möglichkeit, aus den Raritäten-Resten wunderschöne, individuelle Mützen zu zaubern! Die liebe July von Tullebunt und Lille Sno hat mit ihrer Tullelue einen traumhaften Schnitt entworfen, den es in zwei Varianten gibt. Einmal als Original Tullelue und einmal Mias Tullelue, die extra für Kinder mit Down Syndrom oder anderen Menschen mit flachem Hinterkopf gradiert wurde. ENDLICH gibt es eine Mütze, die unseren Kindern passt! Danke an dieser Stelle, dass ich beim Probenähen dabei sein durfte! Ich habe schon unzählige Mützen gekauft und genäht, die auf der besonderen Kopfform meines Räubermädchens einfach nicht sitzen.

Ich bin total begeistert, vor allem davon, dass die Tullelue so vielfältig daherkommen kann! Man kann sie schlicht gestalten oder sich total austoben. Das Highlight sind die außenliegenden Nähte, die bei Mädels gut als Rollsaum daherkommen, bei den Jungs normal mit dem Overlockstich vernäht werden können. Eigentlich stehe ich nicht auf Rollsäume, aber bei der Mütze sind sie einfach der Hingucker.

Ich habe Euch meine erste Tullelue ja bereits im letzten Post gezeigt. Jetzt zeige ich Euch das Schätzchen, welches ich gestern Abend noch schnell gezaubert habe. Was habe ich mich über das Raritätenrestchen der ersten Auflage des FuchsGans-Stöffchens von Hamburger Liebe gefreut! Das schrie förmlich nach einer Tullelue! Heute morgen um 9:00 h wurde hier die erste Spielrunde im Garten eingeläutet und Dank der 10° C kam die Mütze gerade recht. Haaaaaalloooo Maaaaaaiiii! Wo hast Du Dich versteckt?

Jetzt müsst Ihr leider die Bilderflut ertragen. Lach!

00001_IMG_0365_Emma.Oktoberkind.eu 00002_IMG_0367_Emma.Oktoberkind.eu 00003_IMG_0368_Emma.Oktoberkind.eu 00004_IMG_0372_Emma.Oktoberkind.eu 00005_IMG_0375_Emma.Oktoberkind.eu 00006_IMG_0377_Emma.Oktoberkind.eu 00007_IMG_0378_Emma.Oktoberkind.eu 00008_IMG_0381_Emma.Oktoberkind.eu 00009_IMG_0385_Emma.Oktoberkind.eu 00010_IMG_0389_Emma.Oktoberkind.euDas war bestimmt nicht die letzte Tullelue im Hause Oktoberkind! Die Restekiste ist nämlich noch voll bis obenhin und außerdem passt sie wunderbar! Und außerdem ist das ein Schnittmuster mit höchstem Suchtpotential. Da könnt Ihr wenigstens nicht sagen, es hätte Euch niemand gewarnt! Lach!

Habt ein schönes Pfingstwochenende – hoffentlich mit etwas Sonne und Temperaturen über 10° C…

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Beitrag enthält Werbung.

Schnitt: Mias Tullelue von hier.

 

Happy World Down Syndrome Day!

Hallo Ihr Lieben,

ja ist denn schon wieder ein Jahr um? Wahnsinn, wie die Zeit vergeht…

Heute ist der 21.03.2016 – der Internationale Welt-Down-Syndrom-Tag! Vielerorts laufen weltweit Kampagnen zum Thema Down Syndrom und Inklusion. Wir feiern heute auch, aber ganz anders. Denn Emma feiert heute ganz exklusiv den Geburtstag von ihrer Freundin Mia nach. An Mias Geburtstag waren wir in Südtirol im Urlaub und sie konnte daher nicht an der offiziellen Geburtstagsfeier teilnehmen.

Heute möchte ich Euch mit nach Südtirol nehmen und Euch etwas von unserem Urlaub erzählen. Für mich sagt diese kleine Geschichte eigentlich mehr, als die vielen Workshops, Arbeitskreise oder ähnliches zum Thema Inklusion.

Wir haben zum ersten Mal Urlaub in einem Familhotel gemacht – also einem Hotel, welches total auf Familien mit Kindern ausgelegt ist. Mit Freunden aus der Schweiz sollte es eine Woche in den Winterurlaub gehen. Die Freunde waren schon mehrfach dort gewesen und schwärmten vom Hotel und all ihren Angeboten. Wir waren sehr begeistert – insbesondere von den vielfältigen Angeboten der Kinderbetreuung. Bei der Buchungsanfrage per Telefon erzählten wir dem Chef des Hotels von der kleinen Besonderheit unseres Räubermädchens und fragten ihn, ob sie denn auch die Kinderbetreuung nutzen könne. Die Antwort war sehr verhalten. Man müsse erst einmal sehen, wie das denn vor Ort läuft. Das war irgendwann im frühen Herbst letzten Jahres. Und alles noch ganz weit weg.

Dann rückte der Urlaub immer näher und plötzlich waren wir da. Direkt am Samstagnachmittag besuchten wir mit Emma die Kinderbetreuung. Sie war sofort Feuer und Flamme, wurde mit offenen Armen aufgenommen und ihre Extraausstattung war überhaupt kein Thema mehr. Natürlich kannte in kurzer Zeit fast jeder im Hotel unser Kind, was aber wohl eher an ihrer Aufgeschlossenheit lag. Italienische Kinder riefen auf dem Flur “Ciao Emma”, wenn wir zum Beispiel auf dem Weg ins Schwimmbad waren. Ich wurde von einigen Mamas angesprochen, wie toll sie es finden würden, dass Emma so aufgeschlossen sei und direkt freudenstrahlend in die Betreuung ging, während sie selbst über einen langen Zeitraum versuchten, ihre Kinder für kurze Zeit in die Betreuung zu geben. Natürlich war die Woche nicht jeden Tag nur Sonnenschein auf dem Launenbarometer vom Räubermädchen. Je nach Programmpunkt konnte das auch schnell auf ein stürmisches Tief umschlagen. Aber auch das war kein Thema!

Unser Räubermädchen überraschte uns am vorletzten Abend nicht schlecht, als sie mit vielen anderen Kindern auf der Bühne stand und bei der Kinder-Show mitwirkte. Und wir waren nicht nur wahnsinnig stolz auf unser mittlerweile nicht mehr so kleines Mädchen sondern hatten auch die ein oder andere Träne im Augenwinkel, als sie ganz allein auf der Bühne stand und auf zwei auf dem Boden ausgelegten Seilen balancierte. Sie hat uns gar nicht erzählt, dass sie aktiv bei der Show mitmacht. Es kam erst raus, als sie nachmittags von anderen Kindern zur Generalprobe abgeholt wurde.

Kurz gesagt, sie war mittendrin statt nur dabei! Es war völlig normal, anders zu sein!

Und wir haben alle Urlaub gemacht! Wir Erwachsenen konnten mal gemeinsam Ski fahren oder auch einfach nur in Ruhe einen Kaffee trinken, das Räubermädchen war in der Zeit bestens versorgt. Das Abendessen war total entspannt – wir Großen konnten gemütlich unser Menü genießen, während die Kinder im Spielzimmer Spaß hatten.

So – und jetzt Konfetti, Luftschlangen, Tröten, Luftballons, Kuchen und Saft auf den Tisch! Laute Musik dazu und es darf nach Herzenslust gefeiert und getanzt werden!

Habt einen schönen WDSD!

Eure Oktoberkind-Mama

 

Waldkind!

Hallo Ihr Lieben,

ich hab gerade den dicken Staubwedel ausgepackt und muss hier mal gründlich Staub wegwischen… Wedelwedelwischwisch… Hier war es viel zu lange viel zu ruhig! Das soll sich flott wieder ändern!

Heute ist ein ganz besonderer Tag – für´s Räubermädchen und auch für die Mama. Heute startet das Waldprojekt der Schulkinder im Kindergarten. Seit Wochen bin ich in den Vorbereitungen, die richtige Kleidung für das Räubermädchen zu finden. Als Mama macht man sich ja immer einen RIESEN Kopf, ob das Kind denn nun auch richtig ausgestattet ist und nicht friert im Wald… Bei den Proportionen des Räubermädchens ist es gar nicht so einfach, die richtige Kleidung zu finden. Kurze Arme und kurze Beine gehören zur Extraausstattung dazu genauso wie ein kompakter – eher stämmiger Körperbau. Gestern hab ich zwei dicke Pakete zurück zur Post gebracht, mit bestellten Outdoor-Klamotten, die dann doch nicht richtig passten…

Heute morgen war hier schon helle Aufregung! Das Räubermädchen wurde wach und freute sich total auf das Waldprojekt! Ab heute geht es bei Wind und Wetter einmal die Woche für mehrere Stunden raus in den Wald! Das ist das Highlight für die Vorschulkinder.

Ich sitze jetzt sicherlich die nächsten Stunden völlig aufgeregt da und frage mich die ganze Zeit, ist die Maus auch richtig gut eingepackt? Hoffentlich friert sie nicht… Hoffentlich hat sie Spaß im Wald… Hoffentlich habe ich ausreichend Proviant eingepackt…

Ganz sicher alles völlig unbegründet – die Brotdose ist randvoll – genug drin, um mit den anderen Waldkindern und Erziehern zu teilen. Richtig dicke, warme Boots sorgen für warme Füße, Thermounterwäsche für Wärme nah am Körper, ein flauschiger Fleecepulli und der dicke Schneeanzug, sowie die extra genähte Sturmmütze runden das Waldoutfit ab. Natürlich sind auch dicke Handschuhe mit im Gepäck – obwohl sie Handschuhe nicht leiden kann! Dabei bin ich eigentlich gar nicht so der Typ Glucke oder gar Helikopter-Mama…

Ja – das Räubermädchen wird groß!

So ist sie heute morgen aufgebrochen! Das ist übrigens kein entsetzter Gesichtsausdruck – ich war nur zu langsam beim fotografieren. GRINS!

00001_20160114_085017_Emma.Oktoberkind.euIch hoffe, ich bekomme heute Nachmittag ein völlig eingesautes, glückliches Räubermädchen zurück! Sorry für das schlechte Handybild 🙂

Habt einen schönen Tag – hier scheint die Sonne und am blauen Himmel tummeln sich lustige weiße Wolken!

Eure Oktoberkind-Mama

PS: Und da wir uns dieses Jahr noch gar nicht gelesen haben, schicke ich beste Wünsche, Gesundheit, Zufriedenheit, ein Quäntchen Glück für alle mit! Und ich wünsche mir von ganzem Herzen für alle eine friedvollere Welt! Das was gerade an Unfrieden, Hetze und Hass gesät wird, ist keine gute Basis für unsere Kinder! Frieden fängt im kleinen an und jeder von uns kann seinen Teil dazu beitragen!

 

 

Begegnungen

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch an einem sehr emotionalen Augenblick teilhaben lassen. Ist der Oktober bei uns auch reichlich gespickt mit Geburtstagen in der Familie und im Freundeskreis, vergesse ich doch die Zeit vor nunmehr sechs Jahren nicht, als ich mit unserem besonderen Mädchen schwanger war. Zeitgleich habe ich eine Frau kennengelernt, die ebenfalls ein kleines Mädchen mit Sonderausstattung unter ihrem Herzen trug. Der Auftrag der kleinen Maus war aber ein anderer als der unserer Tochter. Die Kleine wurde am 29.10. geboren und verweilte nur drei Tage als Erdenmenschlein. Ich denke jedes Jahr ganz besonders an sie und ihre Familie, wenn sich der Oktober dem Ende neigt.

Dieses Jahr bin ich mit meiner Tochter zum Erdengeburtstag in eine wunderschöne Kappelle in der Nachbarschaft gegangen und  wir haben zum Erdengeburtstag eine Kerze angezündet. Ich war mit meinem Oktobermädchen allein in der Kapelle und wir haben ein “Happy Birthday” gesungen. Gestern passte es leider irgendwie nicht rein, daher sind wir erst heute wieder in die Kapelle, um zum Engelsgeburtstag ebenfalls eine Kerze anzuzünden und wieder ein Lied zu singen.

Als wir vorsichtig die Türe öffneten, hörten wir zwei Menschen “Kleines Senfkorn Hoffnung” singen. Wir sind leise in die Kapelle rein, haben unsere Kerze angezündet und dem Gesang der beiden anderen gelauscht. Es war ein erwachsener Mann mit Down Syndrom und seine Begleiterin. Als sie mit ihrem Lied fertig waren, habe ich sie gefragt, ob sie Lust hätten, mit uns gemeinsam zum Engelgeburtstag ein Geburtstagslied zu singen. So gab es dann ein “Happy Birthday” von uns vieren. Ich kann Euch nicht sagen, wie sehr mich das berührt hat. Es war einer dieser Momente, die man sicherlich nicht vergisst. Ich kann mir gut vorstellen, dass da ein kleines Engelchen die Finger im Spiel hatte.

Ich habe in den letzten Tagen viel mit Emma über das kleine Engelchen gesprochen. Sie wollte heute von sich aus zur Kapelle, um eine Kerze anzuzünden. Wenn ich auch nicht offensichtlich ein Gottesdienstbesucher bin, ist diese Kapelle ein Ort, an dem ich das Gefühl habe, hier kann ich glauben. Wir haben dort schon so viele Kerzen angezündet, auch als Emma am Herzen operiert wurde, brannten dort Kerzen für sie.

Ich werde mal meine alten Liedertexte durchsuchen und mit Emma kindgerechte Kirchenlieder üben, um mit ihr weiter dort zu singen.

Kommt gut in die neue Woche!

Eure Oktoberkind-Mama

 

Mein Leben mit dem Besonderen – 2. Gastauftritt

Hallo Ihr Lieben,

heute freue ich mich besonders, Euch rüber zur bezaubernden Katharina von Sonea Sonnenschein zu schicken. Sie hat mit ihrer Freitagsrubrik “Mein Leben mit dem Besonderen” eine wundervolle Plattform geschaffen, die vielfältigste Einblicke in das oft gar nicht so andere Leben von Familien mit Sondermodellen zeigt. Ein – wie ich persönlich finde – wundervoller Weg, auf die Vielfältigkeiten des Lebens aufmerksam zu machen! Für mich auch eine Art der Inklusion. Ach ja – um Inklusion dreht es sich auch in meinem heutigen Gastbeitrag!

KLICK

Ein wunderschönes Wochenende wünscht Euch,

Eure Oktoberkind-Mama

Die Losfee hat entschieden!

Ihr Lieben,

das reale Leben 1.0 hat die Tage voll zugeschlagen. BÄHM! Das Räubermädchen hat sich einen Magen-Darm-Virus einfangen. Seit Donnerstagabend hängt sie in den Seilen. Seit heute geht es aber wieder aufwärts!

Damit Ihr nicht so lange auf die Gewinnerin für den A little Extra-Kalender warten müsst, habe ich heute abend ganz flott über einen Zufallsgenerator ausgelost.

Zufallszahl

Deine Zufallszahl ist 9.

Eine neue Zufallszahl zwischen und generieren lassen.

Liebe Katharina Richter, ich freue mich sehr, dass der A little Extra-Kalender 2016 Euer Familienzentrum schmückt und ihn viele Menschen sehen können! Bitte melde Dich mit Deiner Anschrift bei mir unter barbara@oktoberkind.eu!

Allen anderen möchte ich ein großes Dankeschön für die Teilnahme an der Verlosung sagen! Wer trotzdem nicht ohne unser Cover-Girl durch 2016 gehen möchte, kann den Kalender hier oder hier bestellen.

Ein schönes Restwochenende und bleibt gesund!

Eure Oktoberkind-Mama

Und jetzt noch das Kleingedruckte: Der Kalender wird privat von mir verlost, der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden. Und auch dieser Beitrag enthält liebevolle Werbung.

 

Neulich in der Glücks-Schuhmacherei

Hallo Ihr Lieben,

ich durfte neulich das Räubermädchen zum therapeutischen Reiten begleiten. Sie hat echt wahnsinnige Fortschritte gemacht – wenn sie auch nach 1 1/2 Jahren noch immer nicht auf dem Pferd sitzt, so ist sie aber zumeist mit Freude dabei. Sie ist direkt aus dem Bus raus, zur Therapeutin gelaufen, die mit dem Pferd gerade am Sattelplatz stand. Das Räubermädchen hat sich gleich eine Bürste geschnappt und Blaisy gestriegelt. Dann hat sie fleissig beim Hufauskratzen geholfen. Sie kennt alle Reitbegriffe – der liebsten Conni Klawitter sei Dank! Die Motte führt jetzt ihren Blaisy – sie geht zusammen mit der Therpeutin und dem Pferd durch die Reithalle und gibt die Kommandos. Kommandos geben kommt unserem Kind doch sehr entgegen – versucht sie das im Alltag doch auch allzu gern. GRINS!

Blaisy – ich dachte ja immer, sie sei ein Mädchen, aber nach genauer Betrachtung der Pferde-Anatomie muss ich mich doch korrigieren! Entschuldige bitte, Herr Blaisy!

00001_IMG_7726_Emma.Oktoberkind.euZwischendurch kommen andere Kinder dran, da kann ordentlich gespielt werden!

00003_IMG_7759_Emma.Oktoberkind.euSo ein Pferd ist einfach groß – dem muss man mit dem entsprechenden Respekt begegnen.

00002_IMG_7728_Emma.Oktoberkind.euUnd weil ich zugucken war, durfte ich zum Schluss auch noch ne Runde auf´s Pferd. Ich bin sogar ohne Kran draufgekommen. Allerdings hätte ich es echt besser wissen müssen. Nachmittags waren meine Augen sowas von zugeschwollen… Das ist definitiv das letzte Mal, dass ich auf einem Pferd gesessen habe – obwohl ich zugeben muss, es hat mir sogar Spaß gemacht. Allerdings haben sich meine Augen seither nicht mehr komplett erholt. Sie sind jetzt einfach mega empfindlich, was Tiere angeht. Welchen Nutzen haben eigentlich diese blöden Allergien?!?

Zum Schluss durfte ich noch einen tiefen Blick in den Glücks-Schuhladen werfen. Ein Hufschmied baute gerade alles auf, um die Pferde auf dem Reiterhof zu beschlagen! Für die Kinder war das natürlich auch ein ganz besonderes Erlebnis!

00001_IMG_7775_Emma.Oktoberkind.eu  00003_IMG_7777_Emma.Oktoberkind.eu00004_IMG_7778_Emma.Oktoberkind.eu00005_IMG_7779_Emma.Oktoberkind.euFür mich liegt das Glück der Erde leider nicht auf dem Rücken der Pferde… Doch sie sind sehr imposante Tiere und vor allem, wenn man diese kleinen Kinder auf den großen Pferden “turnen” sieht – ja ich weiss, das heisst eigentlich voltigieren – dann hab ich noch mehr Respekt vor den Kids als vor den Pferden!

Jetzt muss ich mir nach dem Schreiben des Posts aber nochmal ein paar Augentropfen genehmigen…

Ich hoffe, ihr reagiert nicht so fies auf Pferde oder andere Tiere.

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

A little Extra 2016 – Covergirl

Werbung

Hallo Ihr Lieben,

gerade habe ich eine wunderbares Paket vom Neufeld Verlag bekommen. Der “A little Extra 2016” Kalender ist da und unser Räubermädchen ist das Covergirl! Es gibt wieder 12 wundervolle Bilder von Conny Wenk. Ich erinnere mich sehr sehr gern an das Shooting im Juli 2015 zurück. Es war ein chaotischer Tag mit Fehlermeldung im Bordsystem vom Auto, dann ner dicken Macke am Auto beim Einparken… Aber kaum waren wir in Connys Obhut, war aller Stress davor vergessen und wir hatten eine Menge Spaß miteinander! Das Minimodel hatte sichtlich Freude, mit Conny zu shooten. Hier könnt Ihr nochmal einen Teil der tollen Bilder sehen.

Ich freu mich so sehr, dass unsere lebensfrohe Motte es wieder in den Kalender geschafft hat und dazu noch auf die Titelseite!

Kalender2016Aus diesem Grund verlose ich 365-Tage gute Laune! Es gibt einen Kalender zu gewinnen.

Was müsst Ihr tun? Hinterlasst hier im Blog einen Kommentar und zwar würde ich von Euch gerne wissen: Welche Kleinigkeit bereitet Euch gute Laune, macht Euch froh oder sogar glücklich? Die Verlosung läuft bis zum 31.08.2015.

Und hier zum Kleingedruckten: Teilnahme ab 18 Jahren, versendet wird nur innerhalb Deutschlands. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Bei anonymen Posts muss eine email-adresse angegeben werden.

Den Kalender gibt es übrigens auch hier zu kaufen.

Und jetzt ab in den Lostopf!

Viel Glück wünscht Euch

Eure Oktoberkind-Mama

 

Vom wachsen, sich ausprobieren und mutig sein

Hallo Ihr Lieben,

Mensch – eigentlich wollte ich schon längst ganz viel gepostet haben. Das Räubermädchen macht gerade soooo viele Entwicklungssprünge. Da weiß ich fast gar nicht, wo ich anfangen soll.

Zuerst muss ich Euch davon berichten, dass wir endlich mit gut 5 1/2 Jahren die 1 Meter-Schallmauer durchbrochen haben. Seit Wochen sind wir um die Messlatte herumgeschlichen. Doch totz gefühltem riesen Wachstumsschub blieb das Räubermädchen unter den 100 cm. Bei der Herzkontrolle Anfang Juni wurden routinemäßig auch Gewicht und Größe festgehalten. Und siehe da – 101 cm! Juchu!!! Die Situation am Herzen hat sich etwas verschlechtert, allerdings nicht bedenklich, sodass wir den nächsten Termin erst im November haben. Es besteht kein akuter Handlungsbedarf. Puuuhhhh!

00001_IMG_7345_Emma.Oktoberkind.euDas Räubermädchen hat in den letzten Wochen und Monaten soooo viel Neues dazugelernt. Motorisch ist ganz viel dazugekommen. Seit letztem Sommer haben wir ein Trampolin im Garten stehen. Letztes Jahr ist sie darauf mit doch sehr steifen Beinen gehüpft. Aber eigentlich war das Trampolin dazu da, um den Popoklatscher mit waagerecht nach vorn geworfenen ausgestreckten Beinen zu automatisieren! Das kann sie aber auch echt super! Nach der Winterpause hat die Maus doch tatsächlich ihre Knie entdeckt! Sie hüft jetzt richtig mit dem Einsatz der Knie! Und dann hat es Klick gemacht! Sie hat den Bogen raus, wie man vom Po wieder auf die Füße kommt! Hat sie sich gefreut! Das kann man eigentlich gar nicht mit Worten beschreiben. Es ging dann in einem Fort Popo, Füße, Popo, Füße, Popo, Füße, … begleitet von lautem Freudenjubel! Die Oktoberkind-Mama und der Oktoberkind-Papa hatten vor lauter Freude etwas Pipi in den Augen!

Das Räubermädchen probiert sich aus – sie kann sich jetzt allein anschaukeln, klettert auf Schaukeln rauf und darüber, klettert in die Kleinkinderschaukeln rein, versucht, stehend zu schaukeln. Klettern steht gerade hoch im Kurs. Komme ich nachmittags in den Kindergarten, finde ich sie immer wieder am und auf dem Klettergerüst vor. Außerdem wächst der Aktionsradius im Außengelände des Kindergartens.

00001_IMG_7296_Emma.Oktoberkind.euMut und Zutrauen – nicht nur für das Räubermädchen zur Zeit sehr wichtig! Auch für uns als Eltern ist es eine spannende Zeit. Wachsen heisst auch loslassen können. In diesem Fall ist die Leine länger geworden. Ich “verfolge” die Maus Zuhause nicht auf Schritt und Tritt, ich schenke ihr Vertrauen, in der Hoffnung, dass sie sich an die getroffenen Absprachen hält. Zuhause klappt das schon ganz gut. Aber auch “draußen” lasse ich sie immer mehr laufen, freue mich, wenn ein Stopp direkt umgesetzt wird. Natürlich läuft nicht jeder Tag gleich gut und wenn der Freiheitsdrang zu groß wird und der Entdeckergeist das Ruder übernimmt, wird die Leine auch ganz schnell wieder angezogen und verkürzt.

Die Tage hat sie mich überrascht, als sie sagte: Mama, ich bin mutig! – Ich: Prima, Schatz! Das find ich gut! Dann kommt das Feedback: Mama, ich bin doch nicht mutig! Ich will da jetzt nicht reingehen! Wir waren gerade auf dem Weg in eine ihr nicht vertraute Wohnung.

Sie ist sich ihrer Ängste durchaus bewusst – sie entdeckt auch neue, wo es früher keine Probleme gab. So macht ihr beispielsweise eine offene Treppe – die Stirnseiten der Stufen sind offen – gerade echt zu schaffen. Sie hat Angst, dort hindurchzufallen. Oder aber auf dem Spielplatz auf einem Piratenschiff hat sie Angst vor den Fugen zwischen den Holzplanken. Für mich ist das oft schwer zu unterscheiden, ob es einfach nur die Böckchen im Kopf sind, die sich da querstellen oder aber die ausgeprägte Lauffaulheit (auf die Treppe bezogen) oder ob die Furcht wirklich so groß ist. So wachsen auch wir Eltern täglich mit den neuen Herausforderungen.

So, und damit Ihr nicht noch Wochen auf diesen Post warten müsst, häng ich noch ein lecker Eisbild an – der Hochsommer macht nur eine kurze Pause, Zeit, den Eisvorrat nochmal aufzustocken!

00001_IMG_7355_Emma.Oktoberkind.euHabt eine schöne Zeit!

Eure Oktoberkind-Mama

 

Happy World-Down-Syndrom-Day!!!

Hallo Ihr Lieben!

Es ist Party-Time! Weltweit wird heute der Welt-Down-Syndrom-Tag begangen. Sicherlich erinnert Ihr Euch alle noch an das tolle “Happy”-Video zur Musik von Pharrell Williams. Gerade diese Woche hab ich den Song noch beim Shoppen in einem Kaufhaus gehört, musste unwillkürlich breit grinsen, das Gute-Laune-Barometer schoß in die Höhe und ich sah sie wieder vor meinem inneren Auge – die vielen fröhlichen kleinen und großen – aber vor allem tollen Menschen mit Extra-Ausstattung, die das Video zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

Emma_WDSD_2015Das diesjährige Motto vom deutschen down-syndrom infocenter trifft es genau auf den Punkt: der Mensch als Gesamtpaket steht im Vordergrund und nicht das zusätzliche Chromosom!

Wir wünschen allen einen wundervollen Tag mit Konfetti, Luftschlangen, Luftballons, guter Musik, ganz viel guter Laune, Kuchen, Limo und was sonst noch so zu ner ordentlichen Party-Sause gehört!

Feiert schön!

Eure Oktoberkind-Mama

Bild von Conny Wenk