Über Mut und inneres Wachsen

Ihr Lieben,

ich hab Euch ja bereits beim letzten Post erzählt, dass beim Räubermädchen so unwahrscheinlich viel passiert ist. Wir hatten die Woche Elternabend in der Schule und der Klassenlehrer bestätigte unsere Wahrnehmung. Er ist immer wieder erstaunt, wie die Kinder sich in den 6 Wochen Sommerferien verändert haben. Dieser Prozess ist gerade bei den 1. und 2. Klässlern immens.

Ich spreche jetzt nicht nur von den sechs Wochen Sommerferien, sondern von einem Zeitraum ab Mai diesen Jahres. Im Mai ist ein ganz fester Knoten aufgegangen, der mit einer großen Angst vorm Ertrinken verbunden war.

Vor fast zwei Jahren haben wir einen Schwimmkurs besucht. Eigentlich dachte ich, die Zeit ist reif für eine spielerische Wassergewöhnung, hatte unsere Tochter doch zu der Zeit keine Angst vorm Wasser. Sie vertraute uns und vor allem auf ihre Schwimmärmchen, ging mit uns zusammen im Meer, See und Schwimmbad ins Wasser. Ich musste sogar mal bei 19°C Außentemperatur und ordentlich Wind mit der Motte in den Bodensee… Da schüttelt es mich jetzt noch. Brrrrhhhh… Im besagten Schwimmkurs ist sie “abgesoffen”. Sie sollte mit einer Schwimmnudel unterm Arm ein paar Züge machen, hat dabei Panik bekommen, die Nudel unter ihr weg. Sie war ca. 1,5 m vom Beckenrand entfernt und hat sich super zum Rand gerettet. Doch dieser Schock saß tief. Zumal der Schwimmlehrer sie direkt wieder ins Wasser gezogen hat – die Nummer mit dem vom Pferd fallen und wieder aufsteigen mag bei anderen Kindern funktionieren, beim Räubermädchen allerdings nicht…

Es kam, wie es kommen musste. Sie weigerte sich danach, ins Wasser zu gehen. Herbst und Winter kamen, mit ihnen die Erkältungszeit und somit kein Schwimmbadbesuch. Ganz blöd war, dass sie beim ersten Schwimmbadbesuch nach dem “Absaufen” einen falschen Tritt machte und entsprechend wieder Wasser geschluckt hat. Danach war es ganz vorbei. Jegliches Wasser, was tiefer als 30 cm war, wurde bestenfalls ignoriert, meistens ernteten wir jedoch lautstarken Protest inklusive Festklammeraktion.

Im Mai waren wir für eine Woche auf Mallorca. Tollstes Wetter, schönster Strand mit sanft abfallendem Wasser, geniale Poolanlage und ein über sich hinauswachsendes Kind sorgten bei uns für ganz viel Stolz! Sie ist erstmals wieder mit uns in tiefes Wasser gegangen. Wir waren am Ende sogar so weit, dass sie von der Treppe ins Wasser gehüpft ist. Und die Schwimmbewegungen funktionierten auch mit Schwimmärmchen! Wie ein kleiner Fisch schwamm sie durch den Pool!

Diese Erfahrung hat sie innerlich soooo groß werden lassen, dass wir im Sommer sogar die ersten Schwimmzüge OHNE Schwimmärmchen erleben durften. Jetzt heißt es üben, üben, üben!

Auch Ausflüge werden einfacher: das Räubermädchen ist ja sehr lauffaul und es war immer schwierig, sie auch nur für 100 m zu motivieren. Der Buggy begleitet uns nur noch selten und sie setzt sich auch nicht gleich rein. So konnten wir einen wunderbaren Ausflug zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife machen, den sie weitestgehend auf den eigenen Füßen bewältigt hat.

Vom Ausflug hab ich Euch ein paar Bilder mitgebracht:

Ich hatte anfangs echt Bedenken, ob sie überhaupt über den Steg laufen würde. Aber das ging echt gut. Leider war sie da schon angeschlagen und die Woche drauf auch gut krank. Deshalb gibt es ein paar Motzbilder.  Die Laune besserte sich aber schlagartig, als sie auf dem Spielplatz war!

Vernäht habe ich hier ein langehütetes Schätzchen von Lillestoff zu einer Louise, einem wunderbar wandelbaren Schnitt von Fadenkäfer, hier als Tunika genäht – gut, bei den Proportionen vom Räubermädchen dann eher ein Kleidchen. Die Schnittführung in A-Linie ist einfach genial für kleine Kugelbauchmäuse!

Demnächst wieder mehr in diesem Kino! Es gibt noch so viel zu erzählen!

Macht es Euch schön!

Eure Oktoberkind-Mama

Den Schnitt Luise gibt es hier. auch für große mädels!

Stoffauswahl: Lillestoff und Alles-fuer-Selbermacher aus dem eigenen Fundus!

Enthält Werbung!

Rückblick – das erste Jahr Schule

Ihr Lieben,

wir haben sie überstanden – die Herausforderung für Eltern, deren Kinder in die Schule gehen oder kurz gesagt: SOMMERFERIEN! Die ersten Sommerferien sind rum, das Räubermädchen hat bereits die dritte Schulwoche als Zweitklässlerin gestartet. Zeit, um Euch endlich mal etwas aus dem Schulalltag zu berichten.

Wir haben uns letztes Jahr sehr gefreut, als es hieß, unsere Tochter darf die Waldorfschule besuchen. Wir haben uns ganz bewusst für diese Schule entschieden und sind auch nach dem ersten Jahr noch vollkommen überzeugt, dass es die richtige Wahl gewesen ist.

Die anfänglichen Schwierigkeiten, die eine so große Klasse (insgesamt 28 Kinder) mit sich bringt, hat Emma gut gemeistert. Sie ist angekommen. Sie hat den Ablauf verinnerlicht und kann sich in der Regel auf die einzelnen Fächer einlassen. Das alles funktioniert nicht zuletzt daher so gut, weil wir seit Beginn des Jahres durch die perfekte Schulbegleitung unterstützt werden. Die zwei kennen sich seit Jahren und mögen sich sehr. So hat Emma auch in schwierigen Situationen den nötigen Halt gefunden.

Das erste Jahr war unruhig für die Kinder. Der Klassenlehrer wechselte, die pädagogische Fachkraft verließ die Klasse. Diese Wechsel – gerade in der Phase des Einlebens an der Schule – fallen einigen Kindern leichter als anderen. Unsere Maus hat es eher leichter weggesteckt.

Sie ist in dem letzten Jahr unheimlich gewachsen – vor allem im Inneren. Manchmal kommt es mir auch äußerlich immens vor, aber bei der Körperlänge schlägt sich das leider noch immer nicht deutlich nieder. Es ist wohl dieses innere gewachsen sein, was sie auch nach außen viel größer erscheinen lässt.

“Ihre Tochter hat viele Talente und wir können viel von ihr lernen” – das wurde uns bei einem Eltern-Lehrer-Gespräch gesagt. Mehr Worte braucht es eigentlich nicht!

Sie ist auch bei den Kindern angekommen – sie hat Verabredungen zum Spielen, wird zu Kindergeburtstagen eingeladen. Wir haben Emmas Geburtstag vor den Sommerferien nachgefeiert und ihre Freundinnen und Freunde aus der Schule sind gerne gekommen.

Und auch beim Quatsch machen steht unser Räubermädchen den anderen Kindern in nichts nach. Es hat zwar bis April gedauert, aber da hatte sie auch endlich eine Verwarnung wegen schlechten Betragens in der Tasche. Stolz wurde Zuhause der Zettel präsentiert, denn ENDLICH hatte sie auch so einen Zettel. Lach! Das ist dann wohl mal pädagogisch nach hinten losgegangen! Wir haben ihr dann erklärt, dass solche Zettel keine Belohnung seien.

Was hat Emma im ersten Schuljahr gelernt? Sie kann die Buchstaben lesen und schreiben, das Lesen von Worten fällt ihr noch schwer, sie ist aber dran. Sie hat unheimlich viele Lieder und Texte verinnerlicht, nicht nur in ihrer Muttersprache, auch englische und französische Lieder und Begriffe befinden sich in ihrer Schatzkiste. Sie hat im Handarbeitsunterricht voller Eifer ihren Flötenbeutel gewebt, während die anderen Kinder ihn gestrickt haben. Stricken kann sie mit Unterstützung ein paar Maschen, es ist aber noch eine große motorische Herausforderung für sie. Zur Mathematik hat sie bisher nicht den größten Zugang gefunden.

Das erste Jahr Schule hat ihr ganz viel Mut gebracht. Sie hat zum Beispiel den Mut, allein ein Brot kaufen zu gehen (noch nicht den Weg dorthin, aber allein zum Bäcker und bestellen und bezahlen). Und wehe, die Mama kommt mit! Über das mutig sein kommt aber bald nochmal eine eigene Geschichte!

Und jetzt genießen wir noch die letzten richtig heißen Tage des Altweibersommers!

Habt es schön!

Eure Oktoberkind-Mama

Stoffe: Alles fuer Selbermacher Kitze, Blumenwiese und Little Dreamer leider z.zt. aus; Kombistoffe aus dem eigenen Fundus

Schnitte: HiBoho-Kleid von FeeFee; Luckees und Tee von NipNaps; Sommerliebe³ von Die Drahtzieherin; Leggings Multifit von Erbsenprinzessin

 

 

Blaue Wunschpunkte und ein Muttertagsgedicht

Ihr Lieben,

ich hoffe, Ihr verbringt einen schönen Muttertag. Hier ist es wechselhaft, aber mehrheitlich sonnig.

Von meiner süßen Motte hab ich heute ein selbstgemaltes Bild bekommen und sie hat in der Schule ein ganz schön langes Gedicht auswendig gelernt!

Wir wären nicht gewaschen
Und meistens nicht gekämmt.
Die Strümpfe hätten Löcher
Und schmutzig wär das Hemd.

Wir äßen Fisch mit Honig
Und Blumenkohl mit Zimt.
Wenn du nicht täglich sorgtest,
Das alles klappt und stimmt.

Wir hätten nasse Füße
Und Zähne schwarz wie Ruß.
Und bis zu beiden Ohren
Die Haut voll Pflaumenmus.

Wir könnten auch nicht schlafen,
Wenn du nicht noch mal kämst.
Und uns, bevor wir träumen,
In deine Arme nähmst.

Und trotzdem sind wir alle auch manchmal eine Last.
Was würdest du ohne Kinder tun?
Sei froh, dass du uns hast.

Ich hab mich riesig gefreut, dass sie das Gedicht von Eva Rechlin komplett aufsagen kann!

Und weil die Motte gerade mal wieder total auf das Sams steht und sie gestern in der Mitgebseltüte vom Kindergeburtstag einen blauen Wolkenstempel gefunden hat, wurden kurzerhand Gesicht, Hals, Arme und ein Türrahmen mit Wunschpunkten versehen.

Ich teste dann mal, ob ich diese Wunschpunkte für mich einsetzen kann!

In diesem Sinne habt einen schönen Muttertags-Sonntag!

Eure Oktoberkind-Mama

Happy WDST – es steckt viel mehr drin, als Du denkst!

Ihr Lieben,

seid Ihr eigentlich noch da? Ich musste mir aus der Nachbarschaft einen Laubbläser ausleihen, um den Staub vom blog zu pusten. Ich hoffe, Euch sind nicht die Ohren weggeflogen.

Lange war es ruhig, wir haben hier quasi Winterschlaf gehalten. Aber das wird sich in den nächsten Tagen wieder ändern! Es gibt viel zu berichten und auch vieles zu zeigen. Seid gespannt!

Mit Frühlingsbeginn kommt auch gleich ein ganz wichtiger Tag für uns: am 21.03. ist Welt-Down-Syndrom-Tag!

Auch wenn schon ganz viel Öffentlichkeitsarbeit betrieben wurde, so ist es leider nach wie vor wichtig, den Menschen da draußen die Augen zu öffnen und ihnen die Angst zu nehmen. Mein Kind ist randvoll mit vielen wunderbaren Fähigkeiten: sie ist sehr sozial, hat ein ganz feines Gespür für Stimmungen, sie lebt total im hier und jetzt, sie kann sich so überschwenglich über die kleinsten Kleinigkeiten freuen, sie hat den Kopf voll Flausen, sie hat immer einen Plan, sie hat eine große freche Zahnlücke, sie ist unendlich stolz auf sich, wenn sie wieder was Neues gelernt hat, sie ist ne coole Socke, ein Bücherwurm, sie geht auch mal gern mit dem Kopf durch die Wand und  sie frisst sich jeden Tag tiefer in mein Herz (obwohl das eigentlich gar nicht mehr gehen kann!).

Sie ist einfach so viel mehr als das Mädchen mit dem Down Syndrom!

Urteile NIE nach dem Äußeren, es steckt oft mehr drin, als Du denkst! Oder kannst Du einfach so aus dem Stand heraus einen Spagat?

Habt einen schönen 21.03.!

Eure Oktoberkind-Mama

Das Shirt ist ein neuer streich der Erbsenprinzessin! Ganz bald mehr davon!

Und? Wie läuft es in der Schule?

Hallo Ihr Lieben,

diese Frage bekommen wir seit Anfang September doch recht häufig gestellt. Wir freuen uns sehr, dass das Interesse für den Schulweg des Räubermädchens so groß ist!

Sicher ist es der holprigere Weg, wenn man sich für den Inklusiven entscheidet. Aber bisher bereuen wir es keinen Tag, ihn zu gehen. Jeder Neuanfang ist schwer – für alle, für den einen mehr, für den anderen weniger. Einige Kinder kannten sich bereits aus dem Waldorf-Kindergarten, viele haben wirklich bei Null angefangen. Viele Kinder kommen aus normalen Kindergärten und haben sicherlich vorher – wenn überhaupt – nur selten Kontakt mit dem Besonderen gehabt. So waren die ersten 14 Tage auf jeden Fall mal die Zeit des gegenseitigen Beobachtens. Mir war es auch im Vorfeld nicht so eindeutig klar, dass unsere Maus es schon auch schwerer hat, einen Platz zu finden. Ist ja auch irgendwo verständlich, wenn man doch anders aussieht als die breite Masse, wenn für einen selbst etwas andere Regeln gelten und man noch eine Schulbegleitung hat. Man ist erstmal zu seinen Besonderheiten noch der Sonderling.

Das grundsätzliche Feedback ist dennoch sehr positiv. Die Lehrer berichten, dass Emma sehr aufgeschlossen gegenüber dem Unterricht ist, sich gerne meldet und auch die passenden Antworten parat hat. Natürlich prallt viel auf sie ein, natürlich hat sie noch längst nicht so eine gute Aufmerksamkeitsspanne wie ihre Klassenkameraden. Natürlich ist sie mit manchen Situationen einfach überfordert und sucht sich Ventile, um diese Überforderung rauszulassen. Ich sage ja immer, es geht mindestens das 1. Schuljahr dabei drauf, bis sich alle irgendwo in der Gruppe eingeordnet haben. Und je mehr Kinder in der Klasse sind, um so länger dauert es. Es gilt, die Grenzen bei einem jeden neu auszuloten, zu schauen, wie weit kann ich bei wem gehen. Durch diesen Prozess gehen sie alle – egal ob Down Syndrom oder Normal Syndrom.

Mein großes Patenkind besucht ebenfalls die Waldorfschule und hat mir unlängst erzählt, dass Emma in der Pause immer mit den großen Jungs Fußball spielen möchte. Sie lassen sie dann “mitspielen” und die Motte erfreut sich immer schon, wenn der Ball nur an ihr vorbeirollt und bricht in Jubelstürme aus. Da geht mir doch das Herz auf!

Im Handarbeitsunterricht haben die Kinder in der ersten Stunde von den schuleigenen Schafen unbehandelte Schafswolle bekommen. Diese sollten sie zu Hause auswaschen. In der nächsten Stunde wurden daraus Wolken, die auf einen blauen Untergrund platziert wurden. Danach sollten die Kinder die Wolken deuten. Eines der Kinder sagte: Die Wolke da sieht aus wie ein Schnittmuster! Ich muss jetzt – glaube ich – nicht sagen, welches Kind das war, oder?!?

Ich habe mich als Mama anfangs echt schwer getan. Schließlich ist die Schule wieder ein Stück mehr Abnabelung, noch mehr Blackbox als der Kindergarten. Gab es nun Hausaufgaben oder keine? Hat sie alles dabei, was sie braucht? Wenn schon die Frage nach dem Mittagessen mit: Das weiß ich nicht mehr! beantwortet wird, kommen auf tiefergreifende Fragen noch weniger Antworten aus dem Kind. Nach 14 Tagen ist das Loslassen bei mir auch angekommen. Ich denke mir, wenn irgendwas Erwähnenswertes passiert, werde ich schon davon erfahren. Auch ein Lernprozess für mich.

Gestern waren Emma und ich bei dem tollen Wetter noch im Sonnenblumenfeld, da wir diese Woche für den Blumenschmuck in der Klasse verantwortlich sind. Es hat ihr sichtlich Spaß gemacht, an den Sonnenblumen zu schnuppern. Da das Feld nicht weit von der Schule entfernt liegt, haben wir auf dem Rückweg noch einen kleinen Abstecher zum schuleigenen Spielplatz gemacht. Nach einer Kletterrunde meinte sie dann zu mir: So Mama, und jetzt gehen wir rein! Ich muss doch schließlich was lernen!!! Heute darf sie dann wieder lernen gehen, nach 14 Tagen Herbstferien. Zwinker.

Ich zeige Euch ein paar – viele – Bilder von gestern. Bereit für eine Runde durch die Sonnenblumen und für einen Spielplatzbesuch?

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Ich liebe das neue Herbstkleidchen! Es ist so wunderbar Retro aus dem traumschönen Markuna Due, aus der Feder von Raxn – seit gestern in top Sommersweat- und GOTS-Qualität bei Alles für Selbermacher erhältlich! Genäht habe ich eine Alma von Hedi Näht, mein absoluter Lieblingsschnitt für Retrostoffe und auch für meine Motte.

Lasst Euch durch das triste Regenwetter nicht die Laune verderben!

Einen schönen Wochenstart wünscht Euch,

Eure Oktoberkind-Mama

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Stoffe: Markuna Due in dunkelblau von hier. Kombistoffe sind von Lillestoff.

Schnitt: Alma von Hedi Näht, Leggings aus dem Kleiderschrank, ist schon älter.

 

Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr! Nachlese Geburtstags-Marathon, Teil 1

Hallo Ihr Lieben,

ich sehe, es hat sich dann doch schon wieder eine kleine Staubschicht auf dem blog niedergelassen… Schrecklich, wie schnell die Zeit rast…

Wir haben zur Zeit die ersten Ferien vom Räubermädchen. Zwei Wochen Herbstferien – letzte Woche hatten wir noch ein paar Termine, aber am Freitag haben wir die Koffer gepackt und sind an den geliebten Bodensee zur Familie gefahren.

Es hat schon was für sich, wenn man die Geburtstage einfach auslagert. ABER es hat auch mit ganz viel Organisation zu tun, schließlich müssen Geschenke mitgenommen werden, Dekokram für Tisch und Kuchen, … Freitag morgen um 1.12 h ist das obligatorische Geburtstags-Shirt fürs Räubermädchen fertig geworden. Aber was sein muss, muss einfach sein!

Nach einer langen Fahrt durch den typischen Freitagnachmittagsverkehr begrüßte uns der See mit diesem tollen Sonnenuntergang.

00001_20161014_183049_emma-oktoberkind-euDa war dann der ganze Fahrtstress mit zähfließendem Verkehr und Stau und so schnell wieder vergessen. Denn “Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr”! Mir hat der Anblick fast Tränen der Freude beschert! Ich liebe ihn einfach! Den See und die Landschaft drumherum – egal zu welcher Jahreszeit! Da war es nur obligatorisch, an der Birnau rauszufahren und von der großen Terrasse aus den Sonnenuntergang zu genießen!

Samstag dann der Geburtstag vom Oktoberkind-Papa. Lecker frühstücken, Oma und Opa besuchen, spielen am See. Abends haben wir großen Oktoberkinder uns dann gemütlich in eines der Lieblingsrestaurants des Geburtstagskindes verzogen, während das Oktobermädchen mit Tante und Onkel fleißig ihren Geburtstagskuchen gebacken und verziert hat – oder doch eher den Kuchenteig mit dem Löffel in sich reingeschaufelt…. An meine Schwägerin und meinen Schwager nochmal ein riesiges Dankeschön für den schönen Abend zu zweit! Hatten wir so gemütlich auch schon länger nicht mehr!

Und bekannterweise ist im Hause Oktoberkind nach dem Geburtstag vor dem Geburtstag – wobei sie ja eigentlich nahtlos ineinander übergehen. Natürlich war das Räubermädchen um 22 h noch hellwach und völlig aufgekratzt, so dass es schon schwierig wurde, sie ins Bett zu bekommen. Als Mama hat man dann ja immer noch im Hinterkopf, was noch alles erledigt werden muss. Gerade an Geburtstagen ist die Nacht ja lange vorm ausgeschlafen sein vorbei. Ein paar Nächte vor ihrem Geburtstag rief sie auf einmal mitten in meine Tiefschlafphase hinein: Mama?! Hab ich jetzt Geburtstag?! Völlig schlaftrunken musste ich ihr dann erklären, dass es noch immer tief in der Nacht ist und sie noch 4 mal schlafen müsste…

Also noch flott den Geburtstagstisch gerichtet, die letzten Geschenke verpackt und ein wenig Deko angebracht.

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Es war dann wohl doch spät geworden, denn meinem Neffen ist erst beim Frühstück aufgefallen, dass der kleine Geburtstagskuchen 8 Kerzen trug… Aber unser Geburtstagskind hat das gar nicht interessiert. Schließlich war neben dem Auspusten der Kerzen das Geschenkeauspacken viel wichtiger!

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Der Schminkkopf ist ein tolles Geschenk, sowohl für das Kind als auch für die Mama. Lach! Ich hab mir sowas früher immer gewünscht, aber nie bekommen. Dafür mussten dann meine Cousinen mit ihren langen Haaren herhalten, damit ich Friseur spielen konnte. So ist es aber viel schöner – die Motte schminkt, ich übe mich an neuen Frisuren. Jetzt brauch ich nur noch ein Kind, was genauso still hält und zudem noch so viel Haarpracht hat. Grins.

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Und bevor es dann wieder stundenlang gen Heimat ging, mussten wir alle nochmal Seeluft schnuppern und Steine ins Wasser werfen. Leider hatte die liebe Sonne es am Sonntag nicht so gut mit uns gemeint. Sie kam erst so richtig raus, als wir wieder auf dem Heimweg waren…

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Eigentlich gab es zum Geburtstagsshirt noch eine passende Jeggings, aber die wollte das Räubermädchen nicht anziehen. Sie hat halt ihren eigenen Kopf. Zwinker!

Zum Abschluss habe ich noch ein Highlight aus der Kategorie Kindermund: Am Samstag waren noch Freunde von der Familie zum Frühstück eingeladen. Der Freund spielt sehr gut Klavier. Die Motte holt zuallererst mal Noten für den Pianisten, dann sagt sie völlig suverän zu ihm: “Oder spiel doch einfach was, was Du kannst!” Das lass ich dann mal so stehen. LOL!

Da ich noch einiges zu zeigen habe, hoffe ich, Euch hier schon ganz bald wieder zu sehen!

Habt eine schöne Zeit!

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

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Schnittmuster Lottis Zipfelshirt von Mitosa Kreativ – coming soon!

Stoffe: Oh my Deer und Kombistoff von Nikiko bei AfS – gerade ausverkauft, kommt aber bald wieder rein (hier wurde ein Musterstoff verarbeitet, der eine etwas andere Farbstellung hat); Jeansjersey und Ringel von Lillestoff

 

Luftpost mal anders

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Ihr Lieben,

noch müsst Ihr Euch ein wenig gedulden, was den Inhalt der Schultüte anbelangt.

Ein wenig möchte ich Euch heute von Emmas Entwicklung erzählen. Insbesondere über ihren Mut, von höheren Gegenständen herunterzuspringen. Wir sind lange zum Kinderturnen gegangen und sie hat sich nie getraut, vom hohen Kasten auf die dicke Matte zu hüpfen. Hüpfen aus der Höhe hinab auf die weiche Matte wurde völlig überbewertet. Manch zweijähriges Kind hüpfte locker und vor allem mit VIEL Freude vom Kasten auf die Matte.

Das Räubermädchen braucht halt ein wenig länger, um sich sicher zu sein, es auch wirklich zu wollen und dann auch zu schaffen. Gut Ding will Weile haben. Einen langen Atem haben wir über die letzten fast 7 Jahre in vielerlei Hinsicht bekommen.

Die letzten Wochen und Monate standen und stehen Klettergerüste hoch im Kurs, aber auch nach wie vor das Trampolin und die Schaukel. Geschaukelt wird mittlerweile richtig sicher und auch richtig hoch. Gehen wir mit der Maus spazieren, nimmt sie uns gern an die Hände, damit sie dann fleißig hüpfen kann!

Gestern war nach einer tollen, längeren Spätsommerfrequenz mal wieder ein Regentag bei uns. Das Räubermädchen fing an, ihr Zimmer in eine Hüpflandschaft zu verwandeln. Alle Decken und Kissen und fast alle Kuscheltiere mussten das Bett verlassen, wurden auf dem Boden ausgelegt. Fridolin – der große Sitzdrache – bekam einen guten Platz und dann wurde mutig vom Bett heruntergehüpft. Zwischenzeitlich kam mal ein “Mama, ich hab mich verletzt”. Mir ist schnell mal das Herz in die Hose gerutscht, aber alles halb so schlimm. Ich hab ihr Arrangement kurzfristig etwas unter Sicherheitsaspekten getuned und wir hatten einen schönen Vormittag mit viel Bewegung und viel Spaß. Auch wenn es nur gute 40 cm an Höhenunterschied sind, bin ich mächtig stolz auf die Maus!

Sehr lustig sind ihre Kommentare vorm Absprung: “Mama, hier kommt jetzt die Luftpost!” Und ab mit Schwung in den Kissenberg! Ich hab Euch mal ein paar Bilder mitgebracht! Auch wenn sie dieses Mal etwas unscharf geworden sind, finde ich, passen sie gut zur Flugshow! Die Segelschiffe auf ihrem Kleid hatten auf jeden Fall genug Wind für eine Regatta. Sailing regatta heißt nämlich dieser süße Stoff von Mädchenwahn Illustration, den es seit gestern hier gibt.

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Erstmal den Absprungort richten! Tücher in jeglicher Form sind ein sehr begehrtes Spielzeug!

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Nach etlichen Luftpostflügen chillen auf dem Hüpfkissen – beste Anschaffung für Trampolinfans bei schlechtem Wetter.

Und dann noch ein kleines Faxenbild zum Schluß!

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Und wie verbringt Ihr Eure Regentage?

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Stoff: Segelboote und Baumwollkordel von Alles-für-Selbermacher; Ringel von Lillestoff; Sterne und Wolken von Swafing

Schnittmuster: Sunje von Ki-ba-doo – etwas abgewandelt

Ein waschechtes Schulkind!

Ihr Lieben,

was soll ich sagen?!? Lange habt Ihr nichts von uns gelesen. Es hat sich wieder mal eine dicke, dicke Staubschicht über das Blog gelegt (kann mir eigentlich mal einer meiner Bloggerfreunde erklären, warum es DAS blog heißt?). Ich glaub, ich brauch schon fast einen Laubbläser, um den Staub hier weg zu bekommen… Also mal alle kräftig puuuuuusten und weg damit!

Ja – wir haben jetzt seit Dienstag auch ein richtiges Schulkind Zuhause!

Der Weg dorthin war sehr aufregend. Bereits das ganze letzte Kindergartenjahr begleitete uns – mal mehr, mal weniger – die Wahl der richtigen Schule. Inklusiv sollte es sein, am allerbesten in der zugehörigen Stadtteil-Grundschule. Doch hier stellte sich sehr schnell heraus, die Chemie stimmt nicht zwingend und Inklusion ist zwar ganz gut und schön, nur kosten darf sie nichts. Bei der Schulwahl für das Räubermädchen war vor allem wichtig, dass sie dort gut und richtig aufgehoben ist und man den inklusiven Gedanken lebt. In einer Stadt mit vielen sogenannten Schwerpunktschulen (hier die Schulen, die entweder reinen Förderschulcharakter haben oder Schulen, die inklusiv arbeiten) ist es zudem schwierig, sein besonderes Kind an einer “normalen” Schule einzuschulen. Schnell wird man an die Schwerpunktschulen verwiesen. Aber auch da gibt es unterschiedliche Ansichten, ob ein Kind mit Down Syndrom zwingend dort unterrichtet werden kann. Ich habe vor einiger Zeit bei der lieben Katharina von Sonea Sonnenschein in ihrer Freitagsrubrik darüber berichtet – allerdings nicht offiziell sondern anonym, weil der ganze Schulauswahlprozess noch in vollem Gange war.

Wir haben viele Schulen angesehen, Unterrichtssequenzen beigewohnt, unzählige Gespräche geführt, das Für und Wider der einzelnen Schulen und Konzepte gegeneinander abgewägt und unser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Emma ist seit Dienstag nach einer wundervollen Einschulungsfeier ein waschechtes Waldorf-Schulkind!

Wir sind der festen Überzeugung, das Konzept kommt unserem Räubermädchen sicherlich entgegen und wir sind sehr gespannt, wie sie sich entwickeln wird. Ganz klar war für uns aber auch, dass sie auf diesem Weg begleitet werden sollte. Daher freuen wir uns ebenfalls sehr, dass auch dieser Schritt, eine Schulbegleitung zu finden, doch zeitnah geklappt hat.

Ich werde natürlich an dieser Stelle weiter über den Weg im inklusiven Schulalltag berichten!

Und jetzt nehme ich Euch aber mit zurück zu unserem 1. Schultag!

Unsere Maus hat im Kindergarten mit ihrer Bezugserzieherin zusammen ihre Schultüte gebastelt. Stolz hat sie sie nach Hause getragen, als sie Ende Juli aus dem Kindergarten geworfen wurde! Und ganz arg stolz bin ich auch auf das Räubermädchen! Sie hatte ganz konkrete Vorstellungen darüber, wie ihre Schultüte auszusehen hat und sie hat alles ganz allein ausgeschnitten – größtenteils aus Moosgummi. Schneiden fällt ihr nämlich noch recht schwer, das macht die Tüte noch mehr zu einem ganz besonderen Schatz!

Mich als Mama hat die Füllung dieses Schatzes ja schier an den Rande der Verzweiflung gebracht. Doch das Kind war nach dem Auspacken überglücklich und zufrieden! Was will ich mehr?!?

Es gab also schon mal keine genähte Schultüte aus Mama´s Kreativwerkstatt. Das nahm den Druck raus, war aber auch nicht gerade förderlich für das besondere Kleid, was natürlich aus dem Hause Oktoberkind stammen sollte. Ich hatte mindestens 3, wenn nicht sogar 5 verschiedene Schnitte im Kopf, aber keine wirklich überzeugende Idee, diese dann kreativ umzusetzen: totale Nähblockade und kreative Verweigerung meinerseits! Das teilte ich irgendwann meiner Freundin Katharina mit, die mir kurzerhand anbot, dass Emma ja Sonea´s Einschulungskleid vom letzten Jahr tragen könne! Dankend nahm ich das Angebot an. Für mich ist dieser Freundschaftsdienst ganz besonders wertvoll. Es verbindet die beiden Herzensschwestern wieder ein Stückchen mehr! Emma ist stolz wie Bolle gewesen, dass sie Sonea´s Kleid tragen durfte – wenn sie auch nicht wirklich begeistert ist, es wieder abzugeben. Nachdem ich ihr versprochen habe, sie bekommt auch so ein schönes Kleid genäht, war die Welt wieder in Ordnung. Lach!!! Vielen lieben Dank nochmal für die Leihgabe!

So, jetzt hab ich aber genug geschrieben! Ihr wollt doch sicher Bilder sehen, gell?

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Ein bisschen Spaß muss sein!

Unser Kindergarten bastelt auf jeden Fall die größten und dicksten Schultüten von allen! Lach!

Und was jetzt alles in der Schultüte war, zeige ich Euch in einem anderen Blogeintrag!

Allen Schulkindern 2016 wünschen wir an dieser Stelle nochmal ganz viel Spaß und Freude am Lernen! Möge Euch diese Freude durch Eure ganze Schulzeit begleiten!

Alles Liebe,

Eure Oktoberkind-Mama!

Haarbändiger

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Hallo Ihr Lieben,

ich hab Euch doch vor einiger Zeit die coole Tullelue Mütze gezeigt. Die liebe July von Tullebunt und Lille Sno hat für den Sommer – welcher Sommer? noch ein Haarband im gleichen Look gezaubert.

Auch wenn wir nicht an der See wohnen, so ist es hier in diesen Tagen oft echt recht windig. Da finde ich es ganz praktisch, wenn ein Haarband die Ohren bedeckt und zudem noch dafür sorgt, dass die Haare nicht ständig im Gesicht hängen. Die letzten Wochen war das Stylen der Räuberkind-Haare nämlich etwas schwierig, hatte sie doch in fünf unbeaufsichtigten Minuten eines Samstags morgens Friseur gespielt. Im ersten Augenblick nicht wirklich offensichtlich, hat die junge Dame sich ordentlich unter dem Deckhaar Luft gemacht. Fällt alles unter die Kategorie “Was man alles erledigt haben muss, bevor man in die Schule kommt”. Also nicht geschimpft, geschmunzelt, mit dem Gedanken, die wachsen ja wieder und Hauptsache sie hat sich nicht verletzt und keine Löcher in ihre Kleider geschnitten. Grins! Bei letzterem hätte ich wahrscheinlich Tränen in den Augen.

Nun gut – zurück zum Tulleband. Auch beim Tulleband wurde neben dem Original wieder an die Menschen mit flacherem Hinterkopf gedacht. Mia`s Tulleband bleibt durch seine besondere Schnittführung genau da sitzen, wo es sitzen soll. Ganz ehrlich, nach dem jahrelangen Mützendebakel habe ich dem Räubermädchen nie ein Stirnband aufgesetzt, weil es definitiv nicht passte.

Mia`s Tulleband passt perfekt! Danke für diesen tollen Schnitt, liebe July und nochmals Danke, dass ich ihn für Dich probenähen durfte.

00001_IMG_0433_Emma.Oktoberkind.eu 00002_IMG_0442_Emma.Oktoberkind.eu 00003_IMG_0444_Emma.Oktoberkind.eu 00005_IMG_0446_Emma.Oktoberkind.euAch ja – ratzfatz genäht ist das Stirnband natürlich auch und so kann man zu jedem Outfit flott das passende Accessoire zaubern!

Heute würde ich mich ja sehr über ein bisschen Wind freuen, wenn es dafür wenigstens trocken wäre…

Habt trotzdem einen schönen Tag – irgendwo scheint bestimmt die Sonne!

Ganz liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Das original Tulleband und Mia´s Tulleband gibt es übrigens bei Farbenmix.

Große Mützenliebe

Hallo Ihr Lieben,

eigentlich wollten wir das Pfingstwochenende am Bodensee verbringen. Aber wenn von drei Tagen zwei Tage Dauerregen und Sturm gemeldet sind, macht es nicht wirklich Spaß zu verreisen. Gestern schrieb mir meine Schwägerin, dass am See sintflutartige Niederschläge runtergegangen sind… Gut, dass wir Zuhause geblieben sind.

Und zum Glück hab ich gestern Abend noch eine kleine Tauchrunde in meiner Restekiste eingeschoben. Hachz! Was da nicht noch alles für Reste-Raritäten drin lagen…

Seit gestern gibt es bei Farbenmix eine ganz wunderbare Möglichkeit, aus den Raritäten-Resten wunderschöne, individuelle Mützen zu zaubern! Die liebe July von Tullebunt und Lille Sno hat mit ihrer Tullelue einen traumhaften Schnitt entworfen, den es in zwei Varianten gibt. Einmal als Original Tullelue und einmal Mias Tullelue, die extra für Kinder mit Down Syndrom oder anderen Menschen mit flachem Hinterkopf gradiert wurde. ENDLICH gibt es eine Mütze, die unseren Kindern passt! Danke an dieser Stelle, dass ich beim Probenähen dabei sein durfte! Ich habe schon unzählige Mützen gekauft und genäht, die auf der besonderen Kopfform meines Räubermädchens einfach nicht sitzen.

Ich bin total begeistert, vor allem davon, dass die Tullelue so vielfältig daherkommen kann! Man kann sie schlicht gestalten oder sich total austoben. Das Highlight sind die außenliegenden Nähte, die bei Mädels gut als Rollsaum daherkommen, bei den Jungs normal mit dem Overlockstich vernäht werden können. Eigentlich stehe ich nicht auf Rollsäume, aber bei der Mütze sind sie einfach der Hingucker.

Ich habe Euch meine erste Tullelue ja bereits im letzten Post gezeigt. Jetzt zeige ich Euch das Schätzchen, welches ich gestern Abend noch schnell gezaubert habe. Was habe ich mich über das Raritätenrestchen der ersten Auflage des FuchsGans-Stöffchens von Hamburger Liebe gefreut! Das schrie förmlich nach einer Tullelue! Heute morgen um 9:00 h wurde hier die erste Spielrunde im Garten eingeläutet und Dank der 10° C kam die Mütze gerade recht. Haaaaaalloooo Maaaaaaiiii! Wo hast Du Dich versteckt?

Jetzt müsst Ihr leider die Bilderflut ertragen. Lach!

00001_IMG_0365_Emma.Oktoberkind.eu 00002_IMG_0367_Emma.Oktoberkind.eu 00003_IMG_0368_Emma.Oktoberkind.eu 00004_IMG_0372_Emma.Oktoberkind.eu 00005_IMG_0375_Emma.Oktoberkind.eu 00006_IMG_0377_Emma.Oktoberkind.eu 00007_IMG_0378_Emma.Oktoberkind.eu 00008_IMG_0381_Emma.Oktoberkind.eu 00009_IMG_0385_Emma.Oktoberkind.eu 00010_IMG_0389_Emma.Oktoberkind.euDas war bestimmt nicht die letzte Tullelue im Hause Oktoberkind! Die Restekiste ist nämlich noch voll bis obenhin und außerdem passt sie wunderbar! Und außerdem ist das ein Schnittmuster mit höchstem Suchtpotential. Da könnt Ihr wenigstens nicht sagen, es hätte Euch niemand gewarnt! Lach!

Habt ein schönes Pfingstwochenende – hoffentlich mit etwas Sonne und Temperaturen über 10° C…

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

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Schnitt: Mias Tullelue von hier.