WE WANT YOU!

Ihr Lieben,

heute brauchen wir mal ganz viel Unterstützung! Teilt, was das Zeug hält, denn:

WIR BRAUCHEN EINE NEUE SCHULBEGLEITUNG!

Unsere Schulbegleitung bekommt ein Baby und spätestens ab Februar 2018 suchen wir DICH! Zur Zeit sind 36 h pro Woche genehmigt, da das Räubermädchen zur Zeit noch in die Ganztagsschule geht. Der Job kann auch aufgeteilt werden. Die Schule befindet sich in Trier.

Du hast das Herz am rechten Fleck, bist empathisch, hast keine Berührungsängste gegenüber Menschen mit Sonderausstattung, hast vielleicht sogar einen (heil)pädagogischen Hintergrund, bist aufgeschlossen gegenüber der Waldorf-Pädagogik und kannst Dir vorstellen, den Weg mit unserer Tochter über einen längeren Zeitraum zu gehen.

Dann melde Dich bei uns unter info@oktoberkind.eu und wir können alles weitere besprechen!

Ich bedanke mich jetzt schon bei allen, die uns bei der Suche unterstützen!

Eure Oktoberkind-Mama

Selbstverständlich mittendrin

Ihr Lieben,

gestern durften wir beim Tag der offenen Tür an der Schule des Räubermädchens Mäuschen spielen. 45 min offener Unterricht für alle, die interessiert waren. Natürlich waren ganz viele Eltern da, die mal schauen wollten, wie der Hauptunterricht funktioniert.

Ich wäre als Kind schon sehr abgelenkt gewesen, wenn ganz viele Erwachsene UND auch noch meine Eltern im Unterricht dabei gewesen wären. Aber die Klasse hat das wunderbar gemeistert!

Zunächst wurden die Kinder von den Lehrern begrüßt: Guten Morgen, liebe 2. Klasse! Guten Morgen Herr Sowieso und Frau Sowieso. Schon bringt sich unsere Motte ein: Und jetzt die Eltern! Recht hat sie, die müssen ja auch begrüßt werden! Lach! Nachdem nun alle in aller Form begrüßt wurden, bauten 4-6 Kinder das Jahreszeitentischlein in der Mitte des Morgenkreises auf. Auch hier durfte das Räubermädchen mithelfen. Ganz selbstverständlich übernimmt sie ihre Aufgaben im Klassenverband.

Am Tag zuvor gab es ein Geburtstagskind, welches dann immer die Kerze anzünden darf. Das war dann das Stichwort für unsere Tochter: Wisst Ihr denn, wer heute Geburtstag hat? Der halbe Anton! Ja – wir feiern den Geburtstag vom halben Anton am 23.09. Isso. Die Kinder kennen natürlich alle den Halben und es wurde sogar im später wieder geschlossenen Unterricht ein Geburtstagslied für ihn gesungen. So sagte es zumindest das Räubermädchen. Für alle, die nicht wissen, was es mit dem halben Anton auf sich hat, bitte hier entlang. Mittlerweile hat er längst den Bruder Status erreicht.

Wir durften nach den morgendlichen Ritualen der Rechnenepoche beiwohnen, in der der Klassenlehrer den Kindern sehr eindrücklich und mit ganz viel Herzblut die Tauschaufgaben erklärt hat.

Das Highlight an diesem Schulsamstag war allerdings die Monatsfeier, wo alle Klassen kurze Bühnenbeiträge zeigen. Die 2. Klasse hat das kommende Michaeli-Fest in Form eines kleinen Theaterstückes inszeniert! Einfach toll, mit welcher Selbstverständlichkeit die Kinder auf der Bühne vor einem großen und vor allem fremden Publikum agieren! Da geht einem echt das Herz auf! Das Räubermädchen gab viele, formvollendete Verbeugungen zum Besten! Auch hier ist sie mittendrin und bei der internen Monatsfeier für die Schüler am Vortag hatte sie sogar eine von den 6 Rollen des Rollenspiels ergattert. Das Stück dauerte ca. 10 min und hatte ganz viel Text, den die Kinder alle gemeinsam aufsagten. Unsere Maus legt mittleriweile eine ungeheure Textsicherheit an den Tag!

Bilder kann ich Euch von diesem wundervollen Ereignis keine zeigen, was aber auch völlig in Ordnung ist. Denn hier geht es um die Persönlichkeitsrechte von ganz vielen Menschen und somit gab es nur eine offizielle, von der Schule bereitgestellte Fotografin.

Dafür hab ich Euch noch ein paar andere Bilder mitgebracht. Der Spruch passt meiner Meinung nach nämlich sehr gut zur Geschichte. Home is where your anchor drops! Ich glaube, unser Räubermädchen ist längst an der Schule angekommen und hat dort ihren Anker fallen lassen!

Habt einen schönen Sonntag! 

Eure Oktoberkind-Mama

Stoff: Happy stripes von Alles fuer Selbermacher. Schnitt ist aus einer älteren Ottobre.

Der Plott ist leider nicht käuflich zu erwerben und war ein Geschenk von der wundervollen Annelie von Ahoi  

enthält Werbung

Über Mut und inneres Wachsen

Ihr Lieben,

ich hab Euch ja bereits beim letzten Post erzählt, dass beim Räubermädchen so unwahrscheinlich viel passiert ist. Wir hatten die Woche Elternabend in der Schule und der Klassenlehrer bestätigte unsere Wahrnehmung. Er ist immer wieder erstaunt, wie die Kinder sich in den 6 Wochen Sommerferien verändert haben. Dieser Prozess ist gerade bei den 1. und 2. Klässlern immens.

Ich spreche jetzt nicht nur von den sechs Wochen Sommerferien, sondern von einem Zeitraum ab Mai diesen Jahres. Im Mai ist ein ganz fester Knoten aufgegangen, der mit einer großen Angst vorm Ertrinken verbunden war.

Vor fast zwei Jahren haben wir einen Schwimmkurs besucht. Eigentlich dachte ich, die Zeit ist reif für eine spielerische Wassergewöhnung, hatte unsere Tochter doch zu der Zeit keine Angst vorm Wasser. Sie vertraute uns und vor allem auf ihre Schwimmärmchen, ging mit uns zusammen im Meer, See und Schwimmbad ins Wasser. Ich musste sogar mal bei 19°C Außentemperatur und ordentlich Wind mit der Motte in den Bodensee… Da schüttelt es mich jetzt noch. Brrrrhhhh… Im besagten Schwimmkurs ist sie “abgesoffen”. Sie sollte mit einer Schwimmnudel unterm Arm ein paar Züge machen, hat dabei Panik bekommen, die Nudel unter ihr weg. Sie war ca. 1,5 m vom Beckenrand entfernt und hat sich super zum Rand gerettet. Doch dieser Schock saß tief. Zumal der Schwimmlehrer sie direkt wieder ins Wasser gezogen hat – die Nummer mit dem vom Pferd fallen und wieder aufsteigen mag bei anderen Kindern funktionieren, beim Räubermädchen allerdings nicht…

Es kam, wie es kommen musste. Sie weigerte sich danach, ins Wasser zu gehen. Herbst und Winter kamen, mit ihnen die Erkältungszeit und somit kein Schwimmbadbesuch. Ganz blöd war, dass sie beim ersten Schwimmbadbesuch nach dem “Absaufen” einen falschen Tritt machte und entsprechend wieder Wasser geschluckt hat. Danach war es ganz vorbei. Jegliches Wasser, was tiefer als 30 cm war, wurde bestenfalls ignoriert, meistens ernteten wir jedoch lautstarken Protest inklusive Festklammeraktion.

Im Mai waren wir für eine Woche auf Mallorca. Tollstes Wetter, schönster Strand mit sanft abfallendem Wasser, geniale Poolanlage und ein über sich hinauswachsendes Kind sorgten bei uns für ganz viel Stolz! Sie ist erstmals wieder mit uns in tiefes Wasser gegangen. Wir waren am Ende sogar so weit, dass sie von der Treppe ins Wasser gehüpft ist. Und die Schwimmbewegungen funktionierten auch mit Schwimmärmchen! Wie ein kleiner Fisch schwamm sie durch den Pool!

Diese Erfahrung hat sie innerlich soooo groß werden lassen, dass wir im Sommer sogar die ersten Schwimmzüge OHNE Schwimmärmchen erleben durften. Jetzt heißt es üben, üben, üben!

Auch Ausflüge werden einfacher: das Räubermädchen ist ja sehr lauffaul und es war immer schwierig, sie auch nur für 100 m zu motivieren. Der Buggy begleitet uns nur noch selten und sie setzt sich auch nicht gleich rein. So konnten wir einen wunderbaren Ausflug zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife machen, den sie weitestgehend auf den eigenen Füßen bewältigt hat.

Vom Ausflug hab ich Euch ein paar Bilder mitgebracht:

Ich hatte anfangs echt Bedenken, ob sie überhaupt über den Steg laufen würde. Aber das ging echt gut. Leider war sie da schon angeschlagen und die Woche drauf auch gut krank. Deshalb gibt es ein paar Motzbilder.  Die Laune besserte sich aber schlagartig, als sie auf dem Spielplatz war!

Vernäht habe ich hier ein langehütetes Schätzchen von Lillestoff zu einer Louise, einem wunderbar wandelbaren Schnitt von Fadenkäfer, hier als Tunika genäht – gut, bei den Proportionen vom Räubermädchen dann eher ein Kleidchen. Die Schnittführung in A-Linie ist einfach genial für kleine Kugelbauchmäuse!

Demnächst wieder mehr in diesem Kino! Es gibt noch so viel zu erzählen!

Macht es Euch schön!

Eure Oktoberkind-Mama

Den Schnitt Luise gibt es hier. auch für große mädels!

Stoffauswahl: Lillestoff und Alles-fuer-Selbermacher aus dem eigenen Fundus!

Enthält Werbung!

Rückblick – das erste Jahr Schule

Ihr Lieben,

wir haben sie überstanden – die Herausforderung für Eltern, deren Kinder in die Schule gehen oder kurz gesagt: SOMMERFERIEN! Die ersten Sommerferien sind rum, das Räubermädchen hat bereits die dritte Schulwoche als Zweitklässlerin gestartet. Zeit, um Euch endlich mal etwas aus dem Schulalltag zu berichten.

Wir haben uns letztes Jahr sehr gefreut, als es hieß, unsere Tochter darf die Waldorfschule besuchen. Wir haben uns ganz bewusst für diese Schule entschieden und sind auch nach dem ersten Jahr noch vollkommen überzeugt, dass es die richtige Wahl gewesen ist.

Die anfänglichen Schwierigkeiten, die eine so große Klasse (insgesamt 28 Kinder) mit sich bringt, hat Emma gut gemeistert. Sie ist angekommen. Sie hat den Ablauf verinnerlicht und kann sich in der Regel auf die einzelnen Fächer einlassen. Das alles funktioniert nicht zuletzt daher so gut, weil wir seit Beginn des Jahres durch die perfekte Schulbegleitung unterstützt werden. Die zwei kennen sich seit Jahren und mögen sich sehr. So hat Emma auch in schwierigen Situationen den nötigen Halt gefunden.

Das erste Jahr war unruhig für die Kinder. Der Klassenlehrer wechselte, die pädagogische Fachkraft verließ die Klasse. Diese Wechsel – gerade in der Phase des Einlebens an der Schule – fallen einigen Kindern leichter als anderen. Unsere Maus hat es eher leichter weggesteckt.

Sie ist in dem letzten Jahr unheimlich gewachsen – vor allem im Inneren. Manchmal kommt es mir auch äußerlich immens vor, aber bei der Körperlänge schlägt sich das leider noch immer nicht deutlich nieder. Es ist wohl dieses innere gewachsen sein, was sie auch nach außen viel größer erscheinen lässt.

“Ihre Tochter hat viele Talente und wir können viel von ihr lernen” – das wurde uns bei einem Eltern-Lehrer-Gespräch gesagt. Mehr Worte braucht es eigentlich nicht!

Sie ist auch bei den Kindern angekommen – sie hat Verabredungen zum Spielen, wird zu Kindergeburtstagen eingeladen. Wir haben Emmas Geburtstag vor den Sommerferien nachgefeiert und ihre Freundinnen und Freunde aus der Schule sind gerne gekommen.

Und auch beim Quatsch machen steht unser Räubermädchen den anderen Kindern in nichts nach. Es hat zwar bis April gedauert, aber da hatte sie auch endlich eine Verwarnung wegen schlechten Betragens in der Tasche. Stolz wurde Zuhause der Zettel präsentiert, denn ENDLICH hatte sie auch so einen Zettel. Lach! Das ist dann wohl mal pädagogisch nach hinten losgegangen! Wir haben ihr dann erklärt, dass solche Zettel keine Belohnung seien.

Was hat Emma im ersten Schuljahr gelernt? Sie kann die Buchstaben lesen und schreiben, das Lesen von Worten fällt ihr noch schwer, sie ist aber dran. Sie hat unheimlich viele Lieder und Texte verinnerlicht, nicht nur in ihrer Muttersprache, auch englische und französische Lieder und Begriffe befinden sich in ihrer Schatzkiste. Sie hat im Handarbeitsunterricht voller Eifer ihren Flötenbeutel gewebt, während die anderen Kinder ihn gestrickt haben. Stricken kann sie mit Unterstützung ein paar Maschen, es ist aber noch eine große motorische Herausforderung für sie. Zur Mathematik hat sie bisher nicht den größten Zugang gefunden.

Das erste Jahr Schule hat ihr ganz viel Mut gebracht. Sie hat zum Beispiel den Mut, allein ein Brot kaufen zu gehen (noch nicht den Weg dorthin, aber allein zum Bäcker und bestellen und bezahlen). Und wehe, die Mama kommt mit! Über das mutig sein kommt aber bald nochmal eine eigene Geschichte!

Und jetzt genießen wir noch die letzten richtig heißen Tage des Altweibersommers!

Habt es schön!

Eure Oktoberkind-Mama

Stoffe: Alles fuer Selbermacher Kitze, Blumenwiese und Little Dreamer leider z.zt. aus; Kombistoffe aus dem eigenen Fundus

Schnitte: HiBoho-Kleid von FeeFee; Luckees und Tee von NipNaps; Sommerliebe³ von Die Drahtzieherin; Leggings Multifit von Erbsenprinzessin

 

 

Käpt’n Gräte gegen aktues Meerweh!

Oh Mann…

Wo bleibt zur Zeit nur die Zeit? Gefühlt könnte ich mindestens 48 h am Tag gebrauchen, um all den Aufgaben gerecht zu werden. Dazu dann noch das pausenlos geniale Wetter seit Wochen. Da kommt man nicht nur nachts nicht richtig zum Erholungsschlaf, Dank Schwimmbad, Plantschbecken und co bleibt auch einfach viel auf der Strecke.

Eigentlich wollte ich Euch längst schon ein paar Bilder von unserer Woche Mallorca im Mai zeigen… Nun denn. Wahrscheinlich liegt es an eben dieser Woche Mallorca mit feinstem Wetter und baden im Meer, dass ich seitdem akutes Meerweh habe. Sicherlich war das der Grund dafür, dass es hier an dieser Stelle endlich mal wieder RUMSt.

Ich mag es ja schon bunt und flippig, aber die Käpt’n Gräte-Stöffchen haben mich bisher nicht so mitgerissen, wie andere nähsüchtige Damen. Ich winke an dieser Stelle mal ganz dezent in Richtung Heide. Lach! Aber beim Sommersweat war es dann um mich geschehen. Gekauft und zwar genau für das Projekt Sweatjacke für die lauen Sommerabende. Da war sie schon fertig im Kopf, musste nur noch das Material bei mir ankommen. Eine Sweatjacke wollte ich schon lange für mich nähen, der Schnitt schlummert schon ewig auf dem Rechner. Hätte ich mir ja längst mal als A0-Kopie plotten lassen können… Aber Dank meiner Spontanität stand erstmal 30 Seiten Schnittmusterkleben auf dem Programm. Bäh…

Lange Rede, kurzer Sinn – fertig ist sie geworden, genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe! Nach diversen Ausrichtungsversuchen war der Reißverschluss dann auch an der richtigen Stelle. LACH! Und ich hab mir am Dienstag mal ganz bewusst Zeit für die Jacke genommen, trotz Schuljahresendstress und allem, was damit zusammenhängt! Beim Nähen lade ich wirklich meine Akkus wieder auf – trotz diverser Fluchereien.

Für Euch hab ich mich heute in unsere grüne Hölle gewagt und Euch Meerweh-Feeling aus dem Dschungel mitgebracht. GRINS!Ach ja – das ist auch die Online-Premiere meiner neuen Frise. Ich liege voll im Trend: kurze Haare, grau gefärbt ist wohl total hipp in 2017. Nur dass ich mir das Färben mal schenken wollte nach gefühlten 3 Jahrzehnten Chemie auf dem Kopf. Mal gucken, ob ich bei meinem farbfrohen grau bleibe – hier übrigens noch mit Resten Indigo drin – der Löwenanteil wurde vom Chlorwasser im Freibad gefressen… Mit dem Schnitt bin ich auf jeden Fall schon mal megafroh!

So, und weil ich so froh mit meiner Meerweh-Jacke bin, teile ich meine Freude heute bei RUMS!

Habt eine schöne Zeit und hoffentlich hört Ihr irgendwo das Meer rauschen!

Eure Oktoberkind-Mama

stoff: Käpt’n Gräte – Sommersweat von AfS; Jacke: Sweatjacke von Fadenkäfer – alles selbst gekauft – aus überzeugung!

Blaue Wunschpunkte und ein Muttertagsgedicht

Ihr Lieben,

ich hoffe, Ihr verbringt einen schönen Muttertag. Hier ist es wechselhaft, aber mehrheitlich sonnig.

Von meiner süßen Motte hab ich heute ein selbstgemaltes Bild bekommen und sie hat in der Schule ein ganz schön langes Gedicht auswendig gelernt!

Wir wären nicht gewaschen
Und meistens nicht gekämmt.
Die Strümpfe hätten Löcher
Und schmutzig wär das Hemd.

Wir äßen Fisch mit Honig
Und Blumenkohl mit Zimt.
Wenn du nicht täglich sorgtest,
Das alles klappt und stimmt.

Wir hätten nasse Füße
Und Zähne schwarz wie Ruß.
Und bis zu beiden Ohren
Die Haut voll Pflaumenmus.

Wir könnten auch nicht schlafen,
Wenn du nicht noch mal kämst.
Und uns, bevor wir träumen,
In deine Arme nähmst.

Und trotzdem sind wir alle auch manchmal eine Last.
Was würdest du ohne Kinder tun?
Sei froh, dass du uns hast.

Ich hab mich riesig gefreut, dass sie das Gedicht von Eva Rechlin komplett aufsagen kann!

Und weil die Motte gerade mal wieder total auf das Sams steht und sie gestern in der Mitgebseltüte vom Kindergeburtstag einen blauen Wolkenstempel gefunden hat, wurden kurzerhand Gesicht, Hals, Arme und ein Türrahmen mit Wunschpunkten versehen.

Ich teste dann mal, ob ich diese Wunschpunkte für mich einsetzen kann!

In diesem Sinne habt einen schönen Muttertags-Sonntag!

Eure Oktoberkind-Mama

Was selbstgemachte Himbeer-Rosmarin-Limo mit Entschleunigung zu tun hat?

Hallo Ihr Lieben,

Ferien sind doch was Tolles – einerseits. Andererseits komme ich echt zu gar nichts… Wir machen uns eine schöne Zeit und lassen es langsam angehen.

Ist nur blöd, wenn man tatsächlich mal was zu erledigen hat. Da dauert ein kurzer Tripp in die Stadt locker 2 bis 3 Stunden, man bekommt nur das Nötigste hin, lockt das Kind mit nem Eis beim Lieblingseisladen. Soweit so gut. Dummerweise müssen wir dann irgendwann nochmal zurück zum Auto. Und wenn ich dann noch kurz in den Drogeriemarkt springen möchte, weil ich unbedingt noch Kommunionkarten brauche, dauert das ganze wieder mindestens eine Viertelstunde, bis ich das Räubermädchen von dem Schaukelpferd runterbekomme. Da wird der Geduldsfaden doch schon mal sehr auf die Zerreißprobe gestellt. Da wird irgendwann aus dem schon fast mantramäßigen: Komm jetzt bitte! erst ein Komm!Jetzt!Sofort!, welches am Ende zu einem SCHLUSS JETZT! wird. Den Lockvogel Eisdiele gibt es ja nicht mehr – das Eis ist verdaut und warum also nicht gefühlt den halben Nachmittag im Drogerie-Markt verbringen?

Die Situation ist Euch sicher nicht fremd, oder? Auch das damit verbundene Gefühl – ich sag nur Totalversager! Manchmal müsste man wirklich mehr Kind sein und ebenfalls total im hier und jetzt leben. Aber da schleichen sich dann wieder die nächsten To Do´s in den Kopf: Wäsche machen, bügeln, kochen, … – Alltag eben.

An solchen Tagen freue ich mich noch mehr, wenn ich nach Hause komme und mir zum Entschleunigen eine leckere Himbeer-Rosmarin-Limonade gönnen kann!

Letzten Sonntag beim Radausflug sind wir eingekehrt und dort gab es sie auf der Getränkekarte! Ich liebe Rosmarin und da war klar, die will ich und nichts anderes! Soooo lecker! Zuhause musste ich direkt mal nach Rezepten googlen und am Montag habe ich direkt den Himbeer-Rosmarin-Sirup angesetzt.

Dafür brauchst Du:

500 ml Wasser

100 g Rohrzucker (ich habe 80 g genommen und werde beim nächsten max. 50 g nehmen)

4 Rosmarin-Zweige

Alles in einem Topf aufkochen und ca. 10 min köchen lassen.

In der Zwischenzeit

250 g Himbeeren, pürrieren und durch ein Sieb streichen.

1 Biozitrone schälen und anschliessend auspressen.

Wenn der Rosmarinsud fertig geköchelt hat, vom Herd nehmen und die Zitronenschale, den Saft sowie das Himbeermark hinzugeben und weitere 10 min ziehen lassen.

Anschliessend alles durch ein Sieb in eine Flasche füllen und kühl lagern.

Etwas Sirup in ein Glas, mit Sprudel auffüllen, nach Belieben mit gefrorenen Himbeeren, etwas Rosmarin und oder Zitronenscheiben dekorieren und genießen!

Nach einem Glas leckerer Limo kann es in die nächste Runde Ferienprogramm gehen!

Habt ein paar schöne Ostertage!

Eure Oktoberkind-Mama

Eigentlich kann ich mit meinem Sirup auch zu RUMS. Hab ich ja auch für mich gemacht, auch wenn ich nett bin und teile 😉

Back to the 80ies – das VoKuHiLa ist da!

Reklame

Ihr Lieben,

als Kind der 80er ist mit der VoKuHiLa natürlich ein Begriff: Wolle Petry hat ihn auch später noch KULTiviert. Vorne kurz, hinten lang – wenn es noch eben ging mit ner Dauerwelle drin und nem Schnörres… Hilfe!!!! Wie gut, dass ich in den 80ern noch recht klein war!

Nach dem kurzen flashback in die 80er, hole ich Euch flott zurück nach 2017!

Die liebe Britta von der Erbsenprinzessin hat ja schon bei der Multifit-Leggings bewiesen, dass ihre Schnitte allen Kindern passen: den ganz schmalen genauso, wie den eher stämmigeren Kindern. Da entstehen parallel gerne auch mehrere Schnitte, um für jede Körperbau-Zielgruppe was Passendes anbieten zu können!

Heute geht der erste Schnitt online: Das VoKuHiLa-Raglanshirt – für normale, aber auch kompaktere Kinder. Ich bin begeistert – denn muss ich sonst schon öfter wegen der Breite eine viel größere Größe wählen und in der Länge kürzen, orientiere ich mich hier an der Körpergröße, nähe und es passt! Die Motte ist jetzt etwas über 1,10 m groß und ich habe die 116 gewählt. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft, trotz des recht unelastischen Jerseys. Aber es sollte bei uns halt ein dünnes Langarm-Shirt werden. Ausgelegt ist der Schnitt übrigens eher auf Sommersweat. Der Clou am Shirt ist eine Falte, die als Falte, als Kellerfalte, einfach nur gerafft, symetrisch oder asymetrisch genäht werden kann.

Trotz großer Ringelliebe, war mir nur Ringel zu langweilig. Mit der Suche nach dem richtigen Plott war ich gefühlt Tage beschäftigt – dabei geht das nähen echt super flott… Etwas Glitzerpopitzer und schon ist das Statement-Shirt fertig. Lach! Und ich bin echt stolz darauf, dass sich die Blockstreifen an den Nähten toll treffen. YEAH!

Auf Brittas Blog startet heute eine Blogtour, wo ihr in den nächsten Tagen ganz viele Design-Beispiele sehen könnt! Es lohnt sich auf jeden Fall. Es sind so wahnsinnig viele Shirts entstanden! Oder aber Ihr schaut Euch das Hammer-Lookbook an, welches morgen gezeigt wird.

Ich hab natürlich auch nicht nur ein VoKuhHiLa genäht. Denn dieser Schnitt schreit förmlich nach mehr! Demnächst mehr davon. Grins!

So, jetzt ruft aber meine Kreativ-Werkstatt! Schliesslich ist bald Ostern!

Habt einen schönen Abend!

Eure Oktoberkind-Mama

Schnitt: das Vokuhila-raglanshirt bekommt ihr hier, hierhier oder auch hier.

Stoff: ein ganz lange gelagerter Sanetta-Jersey aus der Zeit, wo ich mit dem Nähen angefangen habe.

Plott: ein freebie von hier. Folie von der Plott-Lisl.

Verlinkt bei Made4Girls, KiddiKram

Happy WDST – es steckt viel mehr drin, als Du denkst!

Ihr Lieben,

seid Ihr eigentlich noch da? Ich musste mir aus der Nachbarschaft einen Laubbläser ausleihen, um den Staub vom blog zu pusten. Ich hoffe, Euch sind nicht die Ohren weggeflogen.

Lange war es ruhig, wir haben hier quasi Winterschlaf gehalten. Aber das wird sich in den nächsten Tagen wieder ändern! Es gibt viel zu berichten und auch vieles zu zeigen. Seid gespannt!

Mit Frühlingsbeginn kommt auch gleich ein ganz wichtiger Tag für uns: am 21.03. ist Welt-Down-Syndrom-Tag!

Auch wenn schon ganz viel Öffentlichkeitsarbeit betrieben wurde, so ist es leider nach wie vor wichtig, den Menschen da draußen die Augen zu öffnen und ihnen die Angst zu nehmen. Mein Kind ist randvoll mit vielen wunderbaren Fähigkeiten: sie ist sehr sozial, hat ein ganz feines Gespür für Stimmungen, sie lebt total im hier und jetzt, sie kann sich so überschwenglich über die kleinsten Kleinigkeiten freuen, sie hat den Kopf voll Flausen, sie hat immer einen Plan, sie hat eine große freche Zahnlücke, sie ist unendlich stolz auf sich, wenn sie wieder was Neues gelernt hat, sie ist ne coole Socke, ein Bücherwurm, sie geht auch mal gern mit dem Kopf durch die Wand und  sie frisst sich jeden Tag tiefer in mein Herz (obwohl das eigentlich gar nicht mehr gehen kann!).

Sie ist einfach so viel mehr als das Mädchen mit dem Down Syndrom!

Urteile NIE nach dem Äußeren, es steckt oft mehr drin, als Du denkst! Oder kannst Du einfach so aus dem Stand heraus einen Spagat?

Habt einen schönen 21.03.!

Eure Oktoberkind-Mama

Das Shirt ist ein neuer streich der Erbsenprinzessin! Ganz bald mehr davon!

Ein bisschen Farbe für den grauen November

Ihr Lieben,

der November hat es irgendwie in sich. Hier wird schon seit fast drei Wochen geschnieft und gehustet, was das Zeug hält. Nicht nur vom kleinen Oktoberkind, sondern auch von den großen… Heute Mittag waren wir sogar noch beim kinderärztlichen Notdienst, weil der Husten wieder viel schlimmer geworden ist. Aber alles noch im guten Bereich, kein Antibiotikum fürs Räubermädchen.

Gestern hatten wir hier stundenlanges Rumgeheule, weil das Räubermädchen auf einmal nicht mehr wollte, dass der 3. Wackelzahn sich verabschiedet. Sie ist aber seit Wochen kräftigst daran gewesen und ich dachte, ich werde noch verrückt. Heute morgen war der Zahn dann raus und ganz ohne Theater. Geht doch…

Wenn das eine “Problem” gebannt ist, stehen ja die neuen oft schon vor der Tür und warten auf Einlass. Heute gibt es die Heulerei, weil das Räuberkind nicht aufräumen möchte… Ja – die Zeit des Zahnwechsels ist schon anstrengend, nicht nur für die Kleinen…

Ich habe noch ein paar Bilder aus schönen Herbsttagen für Euch. Für die liebe Britta aka Erbsenprinzessin durfte ich einen Leggings-Schnitt testen. Schon wieder eine Leggings, werden jetzt viele von Euch sagen. Aber diese hier ist gerade für mich sehr interessant, da es sie in drei unterschiedlichen Weiten gibt (S(chmal), M(ittel), W(eit). Dazu gibt es noch die Möglichkeit, mit Hilfe von Teilungsnähten eine Art Reiterhose zu nähen – also eine Multi fit Leggings. Diejenigen, die etwas stabilere Kinder haben, kennen sicher das Problem: in der eigentlichen Größe sind die Hosen zu eng, daher ein oder zwei Nummern größer gekauft und die Beine meterhoch umgekrempelt. Das hat jetzt ein Ende! Yeah! Ich kann jetzt endlich Leggings in Gr. 110 nähen, entsprechend der Körpergröße! Die passt am Bauch gut und ist definitiv nicht zu lang! Auch wenn das auf den Bildern so aussieht. Das liegt zum einen an den dicken Strümpfen, die den Stoff hochschieben und zum anderen daran, dass die Beine der Maus proportional etwas kürzer sind.

Ich hab zur Leggings dann mal einen kompletten Look aus Karos getestet. Ist wohl doch etwas viel, so alles zusammen. Lach! Aber dennoch wollte ich Euch die Sachen nicht vorenthalten.

00001_img_0670_emma-oktoberkind-eu 00004_img_0676_emma-oktoberkind-eu 00005_img_0677_emma-oktoberkind-eu 00008_img_0683_emma-oktoberkind-eu 00010_img_0688_emma-oktoberkind-euAch ja – das Räubermädchen trägt nicht nur viel Karo auf den Bildern, sondern auch noch einen schicken Verband. Sie hatte sich direkt zu Beginn der Herbstferien am heißen Ofen verbrannt… Zum Glück außen auf den Fingern.  Nach 4 Tagen konnte der Verband wieder runter und bis auf eine leichte Rötung, die mit der Zeit verblasst, ist nichts mehr zu sehen. Glück gehabt!!!

Das Schnittmuster zur Leggings Multi fit³ könnt Ihr übrigens noch bis heute Abend hier und hier gewinnen!

Die wunderschönen Vichy-Karos sind übrigens aus der Feder von Nikiko und gibt es bei Alles für Selbermacher.

So, jetzt helfe ich dem Räubermädchen noch flott beim Aufräumen. Sie hat sich dann doch dazu entschieden, tatkräftig loszulegen 😉

Habt einen schönen Restsonntag und kommt gut in die neue Woche. Bei uns ist zweimal Martinsumzug angesagt: morgen im alten Kindergarten und am Mittwoch in der Schule.

Eure Oktoberkind-Mama

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Schnitte: Shirt – Faltenshirt von der Erbsenprinzessin, Rock MiaRia von Frl. Päng (mein all time Favorit), Leggings Multi Fit³ von der Erbsenprinzessin

Stoffe: Jerseys von AfS; Sweat aus dem Fundus