Komm doch, lieber Frühling… – RUMS 14/2018

Ihr Lieben,

kennt Ihr dieses schöne Lied von Heinz Lau?

“Singt ein Vogel, singt ein Vogel, singt im Märzenwald,
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei,
jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!

Blüht ein Blümlein, blüht ein Blümlein, blüht im Märzenwald,
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei,
jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!

Scheint die Sonne, scheint die Sonne in den Märzenwald,
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei,
jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!”

Wir haben das Lied jetzt schon soooo oft gesungen, natürlich ist der Winter so gut wie vertrieben, aber die Nachwirkungen hören hier einfach nicht auf… Das Räubermädchen kränkelt seit nunmehr mindestens 5 Wochen mal mehr, mal weniger. Pünktlich zum Ferienstart dann mal wieder mit Fieber und Husten und Schniefnase… Die beiden letzten waren bei der Ostereiersuche ebenfalls aktiv dabei und bleiben hartnäckig am Kinde kleben. Wir werden den Rotz einfach nicht los…

Die Sonne assoziert Wärme, aber es ist längst noch kein “Ich gehe ohne Jacke”-Wetter. Hier sind Schal und Mütze noch ständige Begleiter.

Ich werde jetzt den Bodygard machen und mich einfach vor die Tür stellen und mit finsterem Blick allen aufkommenden Viren und Bakterien signalisieren: HIER ist für euch kein Durchkommen! An mir kommt ihr nicht vorbei!

Rutscht mir doch einfach den Buckel runter!

Und wenn ich sie dann alle vertrieben habe, dann schenke ich Euch auch wieder ein strahlendes Lächeln. GRINS!

Während ich das hier schreibe – zum Glück in der warmen, trockenen Stube – geht draußen die Welt unter… Sturm peitscht heftigen Regen vor sich her… gefolgt von Sonnenschein. Aprilwetter halt…

Mal schauen, wann der Frühling endlich mit voller Kraft durchstarten kann…

Solange bleiben Hals und der tolle Ausschnitt vom neuen Schnitt Lady Zeena von Mialuna halt mit einem dicken Schal verhüllt…

Hoffentlich nimmt der Wind die lästigen Besucher Brüllhusten und Schniefnase endlich mit fort…

Allen, die das gleiche hohe Lied der langwierigen Erkältung singen, wünsche ich gute Besserung! Und allen, die gesund sind, dass sie es auch bleiben!

In diesem Sinne genießt die Restferien! Ich guck jetzt mal beim RUMS vorbei.

Eure Oktoberkind-Mama

Werbung: Das Schnittmuster Lady Zeena bzw. BIG lady Zeena wurde mir von MIALuna zur verfügung gestellt.

Stoff – Lillestoff; selbst gekauft, lange gestreichelt, jetzt vernäht.

Wie sag ichs meinem Kinde – Gedanken zum WDST 2018

Ihr Lieben,

heute ist der 21.3. – ein besonderer Tag im Leben von Menschen mit Down Syndrom und deren Umfeld.Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass ein Leben mit Down Syndrom durchaus normal und lebenswert ist. In Zeiten von Praena-Tests haben wir Familien es um so schwerer, die Existenz unserer Kinder zu rechtfertigen. Aber warum müssen wir uns eigentlich rechtfertigen? Weil in unserer Gesellschaft kein Platz ist für anders sein, weil wir auf Funktionalität erzogen werden. Weil das Individuelle oft zu kurz kommt. Dabei sind wir doch alle unterschiedlich und einzigartig – also ist jeder irgendwie besonders!

Ich bin positiv überrascht, wie der Welt-Down-Syndrom-Tag jedes Jahr mehr Wellen schlägt, sowohl in den Social Media Kanälen, wie auch in Medien und Presse. Ihr erinnert Euch sicher noch alle an das tolle Tanzvideo zum Song Happy von Pharrell Williams im Jahr 2014. Dieses Jahr geht ein wundervolles Carpool-Karaoke-Video um die Welt:

Alle großen Medien berichten gerade über dieses Video!

Am Sonntag strahlte die ARD eine komplette Sendung mit der Maus zum Thema Down Syndrom aus. Ich bin von etlichen Freunden angeschrieben worden, wir gucken gerade die Sendung mit der Maus!

Eigentlich hatte ich geplant, dass das Räubermädchen heute in der Schule die wundervollen Blumensamen-Tüten vom Neufeld Verlag an ihre MitschülerInnen verteilt. Ich hatte es schon im Vorfeld mit dem Klassenlehrer abgesprochen, ihm auch von der “lots of socks-Aktion” erzählt. Beim Zusammenstellen von Hintergrund-Infos für den Lehrer fiel mir dann auf, dass unsere Tochter ja namentlich bis heute noch nicht weiß, dass sie mit dem Down Syndrom zur Welt gekommen ist. Für uns ist sie ja, so wie sie ist, total normal. Was ich dann auch so dem Lehrer schrieb. An dieser Stelle möchte ich ein ganz arg dickes Dankeschön an den Klassenlehrer loswerden! Vielen lieben Dank, dass Sie sich mit so viel Herzblut für die Inklusion einsetzen und die “lots of socks”-Aktion mit den Kindern durchziehen!

Wir großen Oktoberkinder haben mit dem Oktobermädchen natürlich auch die Maus angeschaut und der preisgekrönte Planet Willi wird gerade rauf und runter gelesen. Allerdings haben wir beschlossen, man muss das jetzt nicht übers Knie brechen, nur um Geschenke an die MitschülerInnen verteilen zu können. Mir wäre es wichtig gewesen, dass sie weiß, warum sie Geschenke verteilt. Ich habe mir viele Gedanken zu dem Thema gemacht, habe nochmal Rücksprache mit engen Vertrauten gehalten – an dieser Stelle ein ganz dickes Dankeschön an Katharina und Amrita <3.

Wichtig ist – das Räubermädchen ist ein Teil der Klassengemeinschaft, sie ist voll akzeptiert, ohne permanent den Down Syndrom Stempel auf der Stirn zu tragen. Und so soll es auch sein, denn unsere Kinder sind so viel mehr als das Kind mit dem Down Syndrom! Meine Tochter ist Emma und hat ganz viele tolle Fähigkeiten und von einem Chromosom halt ein bisschen mehr als die anderen! Wir vertagen das Aufklärungsgespräch und tragen “nur” unterschiedliche Socken!

Und Emma trägt ganz sicher ihr neues Lieblingskleid:

Diesen und noch drei weitere Plotts gibt es anlässlich des WDST 2018 bei der lieben Dominique von Madeformotti. Dieser hier wurde von der lieben Rebekah Ginda zur Verfügung gestellt. Die Plotts können gegen Spenden erworben werden – der Erlös kommt dem Down Syndrom Infocenter zu Gute.

Und was machen wir heute? Wir genießen den Tag und Emma macht das, was sie am besten kann: lieben, lachen, trotzen, hüpfen, springen, tanzen, singen – aber vor allem darf sie eins: LEBEN*!

Habt einen schönen WDST!

Eure Oktoberkind-Mama

* Mittlerweile werden 90-95% der Babies mit Verdacht auf Down Syndrom abgetrieben!

 

Inklusion oder Nixklusion… #RUMS 08/18

Ihr Lieben,

ich spar mir mal die Neujahrsgrüße. Hüstel… Ähm, ich hatte Besserung gelobt… Läuft, würde ich sagen – nur ca. 12 Wochen Sendepause… Schön, dass Ihr trotzdem da seid!

Als ich im Oktober den Aufruf für eine neue Schulbegleitung gestartet hatte, dachte ich im Traum nicht daran, dass dieses Thema sich bis kurz vor knapp ziehen würde. Echt nicht! Ich hatte viele tolle Bewerbungen, bei vielen hätte ich es mir auch gut vorstellen können, dass sie das Räubermädchen liebevoll im Schulalltag begleiten würden. Anfang Dezember dachte ich, jetzt hab ich Ruhe. Das Thema war unterm Weihnachtsbaum, über den Jahreswechsel und bis fast Ende Januar allgegenwärtig.

Ich war gelähmt, habe dieses Mal fast die Hoffnung aufgegeben. Ich habe etliche Tränen verdrückt. Ich fühlte mich einfach so hilflos. Seit 1 1/2 Jahren besucht das Räubermädchen inklusiv die Waldorfschule. Es klappt weitestgehend gut, sie ist mittendrin statt nur dabei, bei allem was dazu gehört: Freunde, Spielverabredungen, Geburtstagseinladungen und auch beim Quatsch machen steht sie den anderen Kindern in nichts nach. Sollte dieser Traum über Nacht zerplatzen, weil das System nicht funktioniert?

Im Mai 2009 – also noch ein halbes Jahr vor der Geburt des Räubermädchens – trat in der Bundesrepublik Deutschland die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Kraft. Kern dieser Konvention ist die volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen in der Gesellschaft. Dazu zählt auch die Teilhabe an Bildung!

Leider befinden wir uns in vielen Bereichen gefühlt noch immer in der Pilotphase. Die Rahmenbedingungen stimmen vielfach nicht. Ja – meine Tochter braucht Hilfe durch eine Schulbegleitung. Es fehlt die Wertschätzung der Arbeit derer, die als Schulbegleitung einen wichtigen sozialen Job machen. Es kann nicht sein, dass es keine Sicherheiten für die Schulbegleiter gibt. Hier ist es so, dass der Arbeitsvertrag von Schuljahresbeginn bis Schuljahresende läuft. Die großen Ferien ist man arbeitslos. Von einer wertschätzenden Bezahlung mag ich gar nicht reden. Es ist auch keine Außnahme, dass mehrere Schulbegleitungen für ein Kind zuständig sind – sie teilen sich die Tage auf. Stabilität und Sicherheit haben in so einem System leider eine leere Hülle. Neben dem Kind, was auf Hilfe angewiesen ist, bringt so ein System eine Klassengemeinschaft immer wieder durcheinander.

Wir haben das große Glück, dass der Träger, über den unsere Schulbegleitung läuft, erstens großen Wert auf Fachkräfte legt und zweitens diese auch versucht, langfristig zu binden. Nur so kann eine Beziehung aufgebaut werden, Stabilität und Sicherheit bilden die Basis für ein gutes Lernumfeld. Hier sind ganz klar Idealisten gefragt: feste Arbeitsverträge braucht man nicht, ebensowenig ein wertschätzendes Gehalt. Singen wir doch alle mal das große Loblied auf die Wertschätzung der sozialen Berufe! Yeah!

Wir haben jetzt zumindest die Kuh vom Eis. Das Räubermädchen und ihre neue Schulbegleitung befinden sich im Teambildungsprozess. Es werden zur Zeit viele Grenzen getestet. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass die zwei ihren Weg machen werden.

Unser inklusiver Weg geht also erstmal weiter!

Die letzten Monate hab ich echt Federn gelassen. Es kann ein ganz kleiner Schritt zwischen Inklusion und Nixklusion liegen. Es bedarf ner großen Portion Kampfgeist und Stärke. Daher passt auch mein nicht mehr ganz so neuer Aufreißer-Pulli mit Löwe heute gut zum Thema.

Nach dem ganzen grauen Dezember und Januar brauch ich Licht und Farbe und die Sommersprossen haben sich auch schon wieder fleißig hervorgewagt 🙂 Und mein Lachen hab ich auch wieder!

Und weil ich meinen Löwenpulli so gern habe, geht er zu RUMS.

Bis hoffentlich bald in diesem Kino!

Eure Oktoberkind-Mama

Stoffe: Alles fuer Selbermacher, z.zt. vergriffen

Schnittmuster: Aufreißerpulli von LeniPepunkt; Unterhemd Haemd von Schnittgeflüster

Die Sache mit dem Nikolaus

Ihr Lieben,

heute will ich Euch ein wenig mitnehmen in unsere Vorweihnachtszeit. Für mich eigentlich der blanke Horror, da unsere süße Motte eine unsägliche Angst vorm Nikolaus hat. Gerade diese Woche sind gemeinsame Einkäufe oder der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt sowas von undenkbar.

Am Sonntag waren wir auf einem kleinen Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt. Wir bewegten uns auf vermeindlich sicherem Terrain – hätte da nicht ein selbsternannter Bischhof Nikolaus vor der Fotokabine gestanden… Da bahnte es sich an, dass auch dieses Jahr alles seinen gewohnten – Nikolaus vermeidenden Gang gehen soll.

Während die Tage vor dem Dezember noch mutig gerufen wird “Ich hab gar keine Angst vorm Nikolaus”, wird mit immer näher rückendem Termin der innerliche Druck im Kind spürbar größer.

Heute hat er sich seine Bahn gesucht. Nachdem alle Kinder heute in der Schule schon völlig aufgeregt waren, hat sich irgendwie hartnäckig die Behauptung gefestigt, der Nikolaus käme in die Schule. Der innere Druck stieg und entlud sich heute Abend mit langem, sehr langem Weinen (30 – 45 min), Bauchweh und der klaren Ansage: Ich will morgen nicht in die Schule!

Ich konnte machen, was ich wollte, erreichte das angstgeplagte Kind überhaupt gar nicht. Also blieb mir als einzige Rettung ein Anruf beim Klassenlehrer. Diese unbändige Angst hat sich als völlig unnötig herausgestellt. ES KOMMT GAR KEIN NIKOLAUS in die Schule. Es gibt nur Weckmänner, die von Kindern aus den höheren Klassen verteilt werden! Das hab ich der Maus dann auch genauso erzählt und schwups war sie weg – die Angst, die sie zuvor noch ganz fest umklammert hielt!

Puuuuuh! Das zehrt an den Kräften – gerade auch dann, wenn ich sehe, wie mein Kind körperlich leidet! Nicht leicht fürs MamaHerz.

Hier werden also keine Stiefel gewienert – bei uns bringt der Nikolaus auch in die schmutzigsten Stiefel seine Gaben. Es hat auch seine gute Seiten. Grins!

Einen Brief hat der Nikolaus auch dieses Jahr wieder für die Maus dabei:

Liebe Emma!

Ich bin es – der Freund aller Kinder – der gute alte Nikolaus. Jetzt ist es endlich wieder soweit und ich mache mich auf die Reise zu den Kindern, bringe ihnen Nüsse, Mandarinen, ein paar Süßigkeiten und das ein oder andere Geschenk.

Ich habe ganz arg viel zu tun und am meisten freue ich mich natürlich darüber, wenn ich in die strahlenden Kinderaugen blicken darf.

Nun habe ich mitbekommen, dass Du aus irgendeinem unbekannten Grund ganz fürchterlich viel Angst vor mir hast. Das ist ganz arg schade, aber im Augenblick wohl auch nicht zu ändern. Ich habe mich heute Nacht in Euer Haus geschlichen und Dir und auch Deinen lieben Eltern die Stiefel vollgemacht. Dabei war ich gaaaaanz leise, damit auch bloß niemand aufwacht.

Ich hoffe, Du freust Dich trotzdem über die Gaben! Ich würde mich riesig freuen, wenn Du merkst, dass ich ein ganz lieber Nikolaus bin, der allen Kindern Freude macht! Es macht mich ein wenig traurig, wenn so süße Kinder wie Du so viel Angst vor  mir haben.

Deine Mama hat mir erzählt, dass Du ein ganz mutiges Kind bist. Sie sagte nämlich, dass Du mittlerweile fast jeden Tag einen großen Hund an der Schule streichelst. Als Du letztes Jahr eingeschult wurdest, hast Du immer einen riesen Bogen um den Hund gemacht. Nun bist Du schon so mutig und streichelst ihn regelmäßig. Das macht mich unheimlich stolz und ich wünsche mir, dass Du Dich irgendwann einfach auf mich freuen kannst. Du musst mich auch nicht streicheln. GRINS!

Hab noch eine schöne Weihnachtszeit!

Dein Nikolaus

So – ich hoffe, bei Euch da draußen überwiegen die strahlenden Kinderaugen!

Und mein Kind ist morgen genauso glücklich, wie auf diesem Bild:

Habt einen schönen Nikolaustag!

Eure Oktoberkind-Mama

Stoff: Biene Brändles Blütenblätter Farbenzauber bei Alles für Selbermacher klick

Schnitt: Alma von Hedinäht

Großzügig geschnitten oder neudeutsch oversized – RUMS #46/17

Ihr Lieben,

vielen lieben Dank für Eure Worte zum letzten Post. Ihr habt mich in dem Gefühl bestärkt, alles richtig gemacht zu haben!!!

Heute hab ich doch tatsächlich wieder ein RUMS für Euch. Ich nähe in der letzten Zeit echt viel für mich, das ein oder andere werdet Ihr hier sicherlich gezeigt bekommen.

Hi hi hi – wenn Frau ins mittlere Alter kommt, dann geht das mit den Hitzewallungen los. Die Mädels jenseits der 40 wissen sicher sehr gut, was ich meine. Da braucht es ne Klamotte, die warm genug ist aber auch noch gut bei zu viel Wärme taugt! Lach!

Deshalb zeig ich Euch heute meine Oversizeliebe von Jojolino. Ein völlig einfacher Schnitt, macht was her und ist – trotz seiner Einfachheit sowas von wandlungsfähig. Ich hab echt Bauklötze gestaunt, was die Mädels in der Probenährunde so alles rausgehauen haben – schaut unbedingt in den nächsten Tagen bei Johanna im blog vorbei und freut Euch an den vielen tollen Beispielen. Pulli, Longpulli, Kleid, mit und ohne Kragen. Alles geht! Und ich hab sie echt nicht mehr ausziehen wollen, nachdem ich sie fertig hatte. Ich muss mal gucken, ob ich überhaupt alle Fäden schon vernäht habe… Und sie geht mit mir durch warm und kalt, durch dick und dünn – Lach!

Ich hab hier tief in die Schatzkiste gegriffen und einen der ersten Raxn-Stoffe vernäht. Und wo das Wetter die letzte Zeit schon so bescheiden war, hab ich etwas mit den Presets in Lightroom rumgespielt. Ich hätte gerne Tage mit 48 h, da käme nichts zu kurz und ich hätte für so vieles mehr Zeit…

Jetzt schauen wir mal, ob ich hier in guter Regelmäßigkeit vorbeischaue! Am Wochenende wird auf jeden Fall genäht, denn ich freue mich ganz arg auf lieben Besuch aus dem Norden, aus dem Stuttgarter Raum und aus der Schweiz! Aber mehr verrate ich Euch jetzt noch nicht 😉 

Ich wünsch Euch was!

Eure Oktoberkind-Mama

Schnitt: Oversizeliebe von Jojolino, Stoff: Graziaria von Raxn aus dem eigenen Fundus, gab es bei AfS

enthält werbung

Carpe Diem!

Ihr Lieben,

lange hab ich überlegt, ob ich diesen Post schreiben soll. Ob ich es öffentlich mache. Doch es gehört einfach dazu, zu mir, zu uns, zu unserem Leben.

Manchmal hat das Leben Überraschungen im Gepäck, die niemand wirklich braucht. So bekam ich letztes Jahr im Mai die Diagnose, dass in meiner Brust ein Tumor wächst. Bähm! Da reißt es einem erstmal die Beine vom Boden. Wieso ich? Warum so einen Mist? Die Fragenkette ist endlos… Und obwohl die Fragen noch längst nicht alle beantwortet sind, bist du drin, im Behandlungsprozess, in einer gefühlten Einbahnstraße. Dieses kleine Wort Brustkrebs bringt Dir ganz viel: OP, Chemo, Bestrahlung, Antikörper, Hormontabletten. Volles Programm! Wenn ich was mache, mache ich es richtig… Ironie off.

Doch schon mit der Diagnose fängst Du an, zu organisieren. Schließlich hast Du Familie und ein Kind, was besondere Bedürfnisse hat. Wir hatten ganz großes Glück, dass wir eine wunderbare Familienpflegerin hatten, die uns vor dem großen Landunter bewahrt hat. Mein Mann war in der Zeit immer für mich da! Danke dafür, großer Lieblingsmensch <3 Weitere Unterstützung gab es von Freunden, die von Anfang an da waren, wenn es notwendig war!

Ich möchte gar nicht so sehr auf die letzten 1 1/2 Jahre eingehen. Ich habe vieles erlebt, ein dickes Buch könnte ich schreiben. Meine größte Motivation ist natürlich meine Familie. Ich habe zur Zeit der Erkrankung gerade eine Ausbildung zum NLP-Master gemacht. Das hat mir sehr gut getan. Ich war und bin so voller Ressourcen und mental gefestigt. Ich bin für meine Gedanken verantwortlich, mein Geist ist gesund! Das war und ist ganz wichtig für mich! Mit der Aussage “es ist heilbar” habe ich mich ganz darauf konzentriert, auch körperlich wieder gesund zu werden. Ich habe auch während der Behandlungszeit immer “Regie” geführt über mein Leben, sprich, weder das selbständige Denken eingestellt noch die Verantwortung abgegeben.

Ich habe vieles mitgenommen – vor allem habe ich gelernt, achtsam zu sein. Auf mich zu achten, meine Bedrüfnisse nicht zu vergessen. Auch mal nein zu sagen. Nicht immer bei allem hier zu schreien. Zwar bedarf es im Alltag immer mal wieder etwas Nachhilfe, grundsätzlich bin ich jedoch auf einem guten Weg.

Ich habe zwar meine Haare verloren, aber meinen Humor und meine Lebensfreude waren immer da! Diese haben mich durch die Einbahnstraße Behandlung geführt und vieles erträglich gemacht.

Und mit Humor und Lebensfreude hab ich es heute zum RUMS geschafft! In meinem neuen Lieblings-Pommes-Pulli!

Das war jetzt ein sehr emotionaler Post, aber “drüber reden” ist ein Annehmen und Verarbeiten! Außerdem möchte ich allen da draußen Mut machen! Ich kann nicht in die Zukunft schauen, doch eines weiß ich genau, ich genieße den Tag, egal ob Regen oder Sonnenschein! Und deshalb bin ich jetzt ganz arg mutig und veröffentliche diesen Blogpost. verlinke ihn zu RUMS und danach gehe ich ganz bewußt und ohne Zwang eine Runde spazieren – nur für mich!

Carpe Diem!

Eure Oktoberkind-Mama

Schnitt: Lady Rose von Mialuna  Stoff: OMG-Fries und KnitKnit-Ringel von Hamburger Liebe

 

WE WANT YOU!

Ihr Lieben,

heute brauchen wir mal ganz viel Unterstützung! Teilt, was das Zeug hält, denn:

WIR BRAUCHEN EINE NEUE SCHULBEGLEITUNG!

Unsere Schulbegleitung bekommt ein Baby und spätestens ab Februar 2018 suchen wir DICH! Zur Zeit sind 36 h pro Woche genehmigt, da das Räubermädchen zur Zeit noch in die Ganztagsschule geht. Der Job kann auch aufgeteilt werden. Die Schule befindet sich in Trier.

Du hast das Herz am rechten Fleck, bist empathisch, hast keine Berührungsängste gegenüber Menschen mit Sonderausstattung, hast vielleicht sogar einen (heil)pädagogischen Hintergrund, bist aufgeschlossen gegenüber der Waldorf-Pädagogik und kannst Dir vorstellen, den Weg mit unserer Tochter über einen längeren Zeitraum zu gehen.

Dann melde Dich bei uns unter info@oktoberkind.eu und wir können alles weitere besprechen!

Ich bedanke mich jetzt schon bei allen, die uns bei der Suche unterstützen!

Eure Oktoberkind-Mama

Selbstverständlich mittendrin

Ihr Lieben,

gestern durften wir beim Tag der offenen Tür an der Schule des Räubermädchens Mäuschen spielen. 45 min offener Unterricht für alle, die interessiert waren. Natürlich waren ganz viele Eltern da, die mal schauen wollten, wie der Hauptunterricht funktioniert.

Ich wäre als Kind schon sehr abgelenkt gewesen, wenn ganz viele Erwachsene UND auch noch meine Eltern im Unterricht dabei gewesen wären. Aber die Klasse hat das wunderbar gemeistert!

Zunächst wurden die Kinder von den Lehrern begrüßt: Guten Morgen, liebe 2. Klasse! Guten Morgen Herr Sowieso und Frau Sowieso. Schon bringt sich unsere Motte ein: Und jetzt die Eltern! Recht hat sie, die müssen ja auch begrüßt werden! Lach! Nachdem nun alle in aller Form begrüßt wurden, bauten 4-6 Kinder das Jahreszeitentischlein in der Mitte des Morgenkreises auf. Auch hier durfte das Räubermädchen mithelfen. Ganz selbstverständlich übernimmt sie ihre Aufgaben im Klassenverband.

Am Tag zuvor gab es ein Geburtstagskind, welches dann immer die Kerze anzünden darf. Das war dann das Stichwort für unsere Tochter: Wisst Ihr denn, wer heute Geburtstag hat? Der halbe Anton! Ja – wir feiern den Geburtstag vom halben Anton am 23.09. Isso. Die Kinder kennen natürlich alle den Halben und es wurde sogar im später wieder geschlossenen Unterricht ein Geburtstagslied für ihn gesungen. So sagte es zumindest das Räubermädchen. Für alle, die nicht wissen, was es mit dem halben Anton auf sich hat, bitte hier entlang. Mittlerweile hat er längst den Bruder Status erreicht.

Wir durften nach den morgendlichen Ritualen der Rechnenepoche beiwohnen, in der der Klassenlehrer den Kindern sehr eindrücklich und mit ganz viel Herzblut die Tauschaufgaben erklärt hat.

Das Highlight an diesem Schulsamstag war allerdings die Monatsfeier, wo alle Klassen kurze Bühnenbeiträge zeigen. Die 2. Klasse hat das kommende Michaeli-Fest in Form eines kleinen Theaterstückes inszeniert! Einfach toll, mit welcher Selbstverständlichkeit die Kinder auf der Bühne vor einem großen und vor allem fremden Publikum agieren! Da geht einem echt das Herz auf! Das Räubermädchen gab viele, formvollendete Verbeugungen zum Besten! Auch hier ist sie mittendrin und bei der internen Monatsfeier für die Schüler am Vortag hatte sie sogar eine von den 6 Rollen des Rollenspiels ergattert. Das Stück dauerte ca. 10 min und hatte ganz viel Text, den die Kinder alle gemeinsam aufsagten. Unsere Maus legt mittleriweile eine ungeheure Textsicherheit an den Tag!

Bilder kann ich Euch von diesem wundervollen Ereignis keine zeigen, was aber auch völlig in Ordnung ist. Denn hier geht es um die Persönlichkeitsrechte von ganz vielen Menschen und somit gab es nur eine offizielle, von der Schule bereitgestellte Fotografin.

Dafür hab ich Euch noch ein paar andere Bilder mitgebracht. Der Spruch passt meiner Meinung nach nämlich sehr gut zur Geschichte. Home is where your anchor drops! Ich glaube, unser Räubermädchen ist längst an der Schule angekommen und hat dort ihren Anker fallen lassen!

Habt einen schönen Sonntag! 

Eure Oktoberkind-Mama

Stoff: Happy stripes von Alles fuer Selbermacher. Schnitt ist aus einer älteren Ottobre.

Der Plott ist leider nicht käuflich zu erwerben und war ein Geschenk von der wundervollen Annelie von Ahoi  

enthält Werbung

Über Mut und inneres Wachsen

Ihr Lieben,

ich hab Euch ja bereits beim letzten Post erzählt, dass beim Räubermädchen so unwahrscheinlich viel passiert ist. Wir hatten die Woche Elternabend in der Schule und der Klassenlehrer bestätigte unsere Wahrnehmung. Er ist immer wieder erstaunt, wie die Kinder sich in den 6 Wochen Sommerferien verändert haben. Dieser Prozess ist gerade bei den 1. und 2. Klässlern immens.

Ich spreche jetzt nicht nur von den sechs Wochen Sommerferien, sondern von einem Zeitraum ab Mai diesen Jahres. Im Mai ist ein ganz fester Knoten aufgegangen, der mit einer großen Angst vorm Ertrinken verbunden war.

Vor fast zwei Jahren haben wir einen Schwimmkurs besucht. Eigentlich dachte ich, die Zeit ist reif für eine spielerische Wassergewöhnung, hatte unsere Tochter doch zu der Zeit keine Angst vorm Wasser. Sie vertraute uns und vor allem auf ihre Schwimmärmchen, ging mit uns zusammen im Meer, See und Schwimmbad ins Wasser. Ich musste sogar mal bei 19°C Außentemperatur und ordentlich Wind mit der Motte in den Bodensee… Da schüttelt es mich jetzt noch. Brrrrhhhh… Im besagten Schwimmkurs ist sie “abgesoffen”. Sie sollte mit einer Schwimmnudel unterm Arm ein paar Züge machen, hat dabei Panik bekommen, die Nudel unter ihr weg. Sie war ca. 1,5 m vom Beckenrand entfernt und hat sich super zum Rand gerettet. Doch dieser Schock saß tief. Zumal der Schwimmlehrer sie direkt wieder ins Wasser gezogen hat – die Nummer mit dem vom Pferd fallen und wieder aufsteigen mag bei anderen Kindern funktionieren, beim Räubermädchen allerdings nicht…

Es kam, wie es kommen musste. Sie weigerte sich danach, ins Wasser zu gehen. Herbst und Winter kamen, mit ihnen die Erkältungszeit und somit kein Schwimmbadbesuch. Ganz blöd war, dass sie beim ersten Schwimmbadbesuch nach dem “Absaufen” einen falschen Tritt machte und entsprechend wieder Wasser geschluckt hat. Danach war es ganz vorbei. Jegliches Wasser, was tiefer als 30 cm war, wurde bestenfalls ignoriert, meistens ernteten wir jedoch lautstarken Protest inklusive Festklammeraktion.

Im Mai waren wir für eine Woche auf Mallorca. Tollstes Wetter, schönster Strand mit sanft abfallendem Wasser, geniale Poolanlage und ein über sich hinauswachsendes Kind sorgten bei uns für ganz viel Stolz! Sie ist erstmals wieder mit uns in tiefes Wasser gegangen. Wir waren am Ende sogar so weit, dass sie von der Treppe ins Wasser gehüpft ist. Und die Schwimmbewegungen funktionierten auch mit Schwimmärmchen! Wie ein kleiner Fisch schwamm sie durch den Pool!

Diese Erfahrung hat sie innerlich soooo groß werden lassen, dass wir im Sommer sogar die ersten Schwimmzüge OHNE Schwimmärmchen erleben durften. Jetzt heißt es üben, üben, üben!

Auch Ausflüge werden einfacher: das Räubermädchen ist ja sehr lauffaul und es war immer schwierig, sie auch nur für 100 m zu motivieren. Der Buggy begleitet uns nur noch selten und sie setzt sich auch nicht gleich rein. So konnten wir einen wunderbaren Ausflug zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife machen, den sie weitestgehend auf den eigenen Füßen bewältigt hat.

Vom Ausflug hab ich Euch ein paar Bilder mitgebracht:

Ich hatte anfangs echt Bedenken, ob sie überhaupt über den Steg laufen würde. Aber das ging echt gut. Leider war sie da schon angeschlagen und die Woche drauf auch gut krank. Deshalb gibt es ein paar Motzbilder.  Die Laune besserte sich aber schlagartig, als sie auf dem Spielplatz war!

Vernäht habe ich hier ein langehütetes Schätzchen von Lillestoff zu einer Louise, einem wunderbar wandelbaren Schnitt von Fadenkäfer, hier als Tunika genäht – gut, bei den Proportionen vom Räubermädchen dann eher ein Kleidchen. Die Schnittführung in A-Linie ist einfach genial für kleine Kugelbauchmäuse!

Demnächst wieder mehr in diesem Kino! Es gibt noch so viel zu erzählen!

Macht es Euch schön!

Eure Oktoberkind-Mama

Den Schnitt Luise gibt es hier. auch für große mädels!

Stoffauswahl: Lillestoff und Alles-fuer-Selbermacher aus dem eigenen Fundus!

Enthält Werbung!

Rückblick – das erste Jahr Schule

Ihr Lieben,

wir haben sie überstanden – die Herausforderung für Eltern, deren Kinder in die Schule gehen oder kurz gesagt: SOMMERFERIEN! Die ersten Sommerferien sind rum, das Räubermädchen hat bereits die dritte Schulwoche als Zweitklässlerin gestartet. Zeit, um Euch endlich mal etwas aus dem Schulalltag zu berichten.

Wir haben uns letztes Jahr sehr gefreut, als es hieß, unsere Tochter darf die Waldorfschule besuchen. Wir haben uns ganz bewusst für diese Schule entschieden und sind auch nach dem ersten Jahr noch vollkommen überzeugt, dass es die richtige Wahl gewesen ist.

Die anfänglichen Schwierigkeiten, die eine so große Klasse (insgesamt 28 Kinder) mit sich bringt, hat Emma gut gemeistert. Sie ist angekommen. Sie hat den Ablauf verinnerlicht und kann sich in der Regel auf die einzelnen Fächer einlassen. Das alles funktioniert nicht zuletzt daher so gut, weil wir seit Beginn des Jahres durch die perfekte Schulbegleitung unterstützt werden. Die zwei kennen sich seit Jahren und mögen sich sehr. So hat Emma auch in schwierigen Situationen den nötigen Halt gefunden.

Das erste Jahr war unruhig für die Kinder. Der Klassenlehrer wechselte, die pädagogische Fachkraft verließ die Klasse. Diese Wechsel – gerade in der Phase des Einlebens an der Schule – fallen einigen Kindern leichter als anderen. Unsere Maus hat es eher leichter weggesteckt.

Sie ist in dem letzten Jahr unheimlich gewachsen – vor allem im Inneren. Manchmal kommt es mir auch äußerlich immens vor, aber bei der Körperlänge schlägt sich das leider noch immer nicht deutlich nieder. Es ist wohl dieses innere gewachsen sein, was sie auch nach außen viel größer erscheinen lässt.

“Ihre Tochter hat viele Talente und wir können viel von ihr lernen” – das wurde uns bei einem Eltern-Lehrer-Gespräch gesagt. Mehr Worte braucht es eigentlich nicht!

Sie ist auch bei den Kindern angekommen – sie hat Verabredungen zum Spielen, wird zu Kindergeburtstagen eingeladen. Wir haben Emmas Geburtstag vor den Sommerferien nachgefeiert und ihre Freundinnen und Freunde aus der Schule sind gerne gekommen.

Und auch beim Quatsch machen steht unser Räubermädchen den anderen Kindern in nichts nach. Es hat zwar bis April gedauert, aber da hatte sie auch endlich eine Verwarnung wegen schlechten Betragens in der Tasche. Stolz wurde Zuhause der Zettel präsentiert, denn ENDLICH hatte sie auch so einen Zettel. Lach! Das ist dann wohl mal pädagogisch nach hinten losgegangen! Wir haben ihr dann erklärt, dass solche Zettel keine Belohnung seien.

Was hat Emma im ersten Schuljahr gelernt? Sie kann die Buchstaben lesen und schreiben, das Lesen von Worten fällt ihr noch schwer, sie ist aber dran. Sie hat unheimlich viele Lieder und Texte verinnerlicht, nicht nur in ihrer Muttersprache, auch englische und französische Lieder und Begriffe befinden sich in ihrer Schatzkiste. Sie hat im Handarbeitsunterricht voller Eifer ihren Flötenbeutel gewebt, während die anderen Kinder ihn gestrickt haben. Stricken kann sie mit Unterstützung ein paar Maschen, es ist aber noch eine große motorische Herausforderung für sie. Zur Mathematik hat sie bisher nicht den größten Zugang gefunden.

Das erste Jahr Schule hat ihr ganz viel Mut gebracht. Sie hat zum Beispiel den Mut, allein ein Brot kaufen zu gehen (noch nicht den Weg dorthin, aber allein zum Bäcker und bestellen und bezahlen). Und wehe, die Mama kommt mit! Über das mutig sein kommt aber bald nochmal eine eigene Geschichte!

Und jetzt genießen wir noch die letzten richtig heißen Tage des Altweibersommers!

Habt es schön!

Eure Oktoberkind-Mama

Stoffe: Alles fuer Selbermacher Kitze, Blumenwiese und Little Dreamer leider z.zt. aus; Kombistoffe aus dem eigenen Fundus

Schnitte: HiBoho-Kleid von FeeFee; Luckees und Tee von NipNaps; Sommerliebe³ von Die Drahtzieherin; Leggings Multifit von Erbsenprinzessin