#RUMS 25/16: Eine echte Hose – selbstgenäht!

Hallo Ihr Lieben,

während das Leben 1.0 gerade in geballter Form alle Energien schluckt, ist es ein wenig ruhig hier gewesen. Eigentlich wollte ich letzte Woche schon wieder mitRUMSen, aber wie heißt es doch so schön: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Es ist zwar schon eine ganze Weile her, als Yvonne von Leni Pepunkt zum Probenähen ihrer Boyfriend-Hose aufrief, aber manchmal dauern solche Projekte halt auch länger, bis sie genauso sind, wie sie sein sollen. Was soll ich sagen: Entstanden ist ein toller Schnitt für ne coole Hose im Boyfriend-Style.

Ich sehe Euch jetzt Haare raufend vorm Rechner mit einen RIESEN Fragezeichen im Gesicht: WAAAAS? Ich soll ne richtige Hose mit Bund und Knopfleiste und so nähen? NIEMALS!!! So ging es mir auch. Als ich den Probenähaufruf las, dachte ich mir, das ist jetzt genau DIE Gelegenheit, dem “Angstprojekt” echte Hose selbstgenäht entgegenzutreten. Und Mädels – es ist wirklich nicht schwer!!!! Es macht am Ende sogar richtig richtig stolz, wenn das gute Stück sitzt, passt, wackelt und Luft hat! Traut Euch! Das Ebook ist – wie immer bei Leni Pepunkt – ausführlichst bebildert und beschrieben! Und wo sich jetzt der Sommer doch endlich aus den Löchern wagt, könnt Ihr daraus auch super ne kurze Hose nähen.

Jetzt aber zu meiner Boyfriend. Ich hab mal im Räumungsverkauf eines tollen Schneiderladens Designerstöffchen für ganz ganz kleines Geld gekauft. Unter anderem auch einen Anzugstoff in grau mit Fischgrät-Optik und Glitzerfaden drin. Ich dachte mir, gut, für die erste Hose nimmst du den mal als Probestöffchen, wenn das Projekt nicht klappt, tut das dem Geldbeutel nicht so weh und Stoff hab ich ausreichend davon. Grundsätzlich eine gute Idee. Vor allem den lässigen Look eines Boyfriend Cuts mit einem edlen Stoff zu kombinieren. Ich hab mir damit natürlich selbst ein Ei gelegt. Bei Funzellicht und abendlichen Nähaktionen wurde da auch schon mal schnell die linke und die rechte Seite vertauscht, sodass das rechte Vorderbein dann zweimal da war, aber das linke irgendwie fehlte… Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich zum Glück genug Stoff hatte? Auch bei diesem Projekt war der Auftrenner mein bester Kumpel – was aber nur an mir und nicht am Schnittmuster lag! Stellt Ihr Euch eigentlich auch manchmal so dermaßen saublöd an beim Nähen?

Nachdem ich dann endlich mal neue Leuchtmittel für meine Lampe im Nähzimmer gekauft und eingebaut hatte, lief es quasi wie am Schnürchen. Gut – sie ist ein bisschen weit geworden, da der Stoff doch einen geringen Stretch-Anteil hat. Aber grundsätzlich finde ich, dass das Projekt echte Hose selbstgenäht gut gelungen ist! Und jetzt spanne ich Euch nicht länger auf die Folter:

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So, und jetzt husche ich schnell rüber zu RUMS und dann genieße ich den kurzen Sommerauftritt!

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Perla trifft auf Zwergenliebe

Ihr Lieben,

tja, das habt Ihr jetzt davon, dass wir Zuhause geblieben sind. Lach! Da hat die Mama ordentlich Zeit, um den Blog zu entstauben. GRINS!

Gestern ist ein Sahnestückchen aus der Feder von Saskia aka Mamasliebchen online gegangen. Endlich mal ein toller Schnitt für Webware (Gr. 62 – 164), der darüber hinaus zum Mixen von Stoffen einläd. Ich liebe es ja im Sommer, wenn mein Kind luftig leichte Kleidung trägt – dann zum Spielen auch gern mit langen Ärmeln als Sonnenschutz. Aber es gibt auch soooo wundervolle Flügelärmel, die muss ich unbedingt noch für die extra heißen Tage testen. Und dann noch die Kleidervariante oder doch eine aus Jersey? Wie ihr seht, ich bin selbst bei der Vielfältigkeit total überfordert! Lach!

Vor ein paar Wochen war hier Stoffmarkt und ich bin mit dem Vorsatz hingegangen, meinen Webware-Vorrat wieder aufzustocken. Es war enttäuschend! Offensichtlich stehen Sommersweat und Jersey so hoch im Kurs, dass die Nachfrage gerade total rückläufig ist. Wie gut, dass meine Vorräte noch nicht gänzlich aufgebraucht waren und da noch das ein oder andere Streichelstöffchen auf seinen Einsatz wartet. Für die Perla, so heißt das Blusen-Tunika-Kleid-Schnittchen, mussten es die Carlitos von Lila-Lotta sein! Ich liebe die lustigen kleinen Zwerge und die werden, samt ihrer Kombistoffe, nur für Herzensprojekte vernäht oder gestreichelt!

Und nun Vorhang auf für unsere Perla!

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Wie Ihr seht, sie macht alles mit. Die Bilder vom “Beton machen” an der Schubkarre hab ich mal weggelassen. Lach! Sie kann also auch im Arbeitseinsatz mithalten. Und das Räubermädchen hat sich RIESIG über die Zwergentunika gefreut!

Schaut unbedingt mal bei Mamasliebchen vorbei – hier werden in den nächsten Tagen unzählig viele Perlas aus unserem RIESIGEN Probenähteam von 80 begeisterten Perla-Fans vorgestellt. Absolut anfängertauglich – ich sage dazu nur 102 Seiten Anleitung! Hier wurde nichts dem Zufall überlassen! Das Schnittmuster bekommt Ihr noch bis Dienstag zum Einführungspreis! Und – hinter vorgehaltener Hand: Perla ist der Anfang von Mamaliebchens Sommerset! Es geht weiter und es folgen noch mehr tolle Schnitte! Stay tuned!

Genießt den Sonntag!

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

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Schnittmuster bekommt Ihr hier.

Große Mützenliebe

Hallo Ihr Lieben,

eigentlich wollten wir das Pfingstwochenende am Bodensee verbringen. Aber wenn von drei Tagen zwei Tage Dauerregen und Sturm gemeldet sind, macht es nicht wirklich Spaß zu verreisen. Gestern schrieb mir meine Schwägerin, dass am See sintflutartige Niederschläge runtergegangen sind… Gut, dass wir Zuhause geblieben sind.

Und zum Glück hab ich gestern Abend noch eine kleine Tauchrunde in meiner Restekiste eingeschoben. Hachz! Was da nicht noch alles für Reste-Raritäten drin lagen…

Seit gestern gibt es bei Farbenmix eine ganz wunderbare Möglichkeit, aus den Raritäten-Resten wunderschöne, individuelle Mützen zu zaubern! Die liebe July von Tullebunt und Lille Sno hat mit ihrer Tullelue einen traumhaften Schnitt entworfen, den es in zwei Varianten gibt. Einmal als Original Tullelue und einmal Mias Tullelue, die extra für Kinder mit Down Syndrom oder anderen Menschen mit flachem Hinterkopf gradiert wurde. ENDLICH gibt es eine Mütze, die unseren Kindern passt! Danke an dieser Stelle, dass ich beim Probenähen dabei sein durfte! Ich habe schon unzählige Mützen gekauft und genäht, die auf der besonderen Kopfform meines Räubermädchens einfach nicht sitzen.

Ich bin total begeistert, vor allem davon, dass die Tullelue so vielfältig daherkommen kann! Man kann sie schlicht gestalten oder sich total austoben. Das Highlight sind die außenliegenden Nähte, die bei Mädels gut als Rollsaum daherkommen, bei den Jungs normal mit dem Overlockstich vernäht werden können. Eigentlich stehe ich nicht auf Rollsäume, aber bei der Mütze sind sie einfach der Hingucker.

Ich habe Euch meine erste Tullelue ja bereits im letzten Post gezeigt. Jetzt zeige ich Euch das Schätzchen, welches ich gestern Abend noch schnell gezaubert habe. Was habe ich mich über das Raritätenrestchen der ersten Auflage des FuchsGans-Stöffchens von Hamburger Liebe gefreut! Das schrie förmlich nach einer Tullelue! Heute morgen um 9:00 h wurde hier die erste Spielrunde im Garten eingeläutet und Dank der 10° C kam die Mütze gerade recht. Haaaaaalloooo Maaaaaaiiii! Wo hast Du Dich versteckt?

Jetzt müsst Ihr leider die Bilderflut ertragen. Lach!

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Habt ein schönes Pfingstwochenende – hoffentlich mit etwas Sonne und Temperaturen über 10° C…

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

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Schnitt: Mias Tullelue von hier.

 

Das große Krabbeln…

Ihr Lieben,

brrrrrhhhhh…. Wenn ich daran denke, dass am Sonntag die Freibad-Saison losgeht, bibber ich am ganzen Körper… Was für ein April! Launisch ohne Ende zeigt er doch alles, was geht. Da hab ich für die Motte doch nochmal was Warmes gezaubert.

Ants heißt das neue Stöffchen aus Sweat von Andrea Lauren, welches es seit gestern Abend bei Alles für Selbermacher gibt. Ich fand die Krabbeltierchen beim ersten Anblick ganz süß.

Beim Vernähen fiel mir dann mein besonderer Bezug zu den kleinen 6-Beinern wieder ein. Wir wohnen in einem Haus aus dem Jahre 1928 und wie es hier in der Gegend oft üblich ist, hat das Haus einen Sockel aus Buntsandstein. Ich hab nichts gegen Ameisen, aber die kleinen Tierchen finden in den Fugen des Buntsandsteins immer wieder Wege, um ins Haus zu gelangen. Grrrrrhhhhh! Wenn sie dann auch noch meinen, sich im Spielzimmer häuslich niederzulassen, ist der Spaß bei mir vorbei! Die letzten Jahre hatten wir echt viele Probleme mit den kleinen Krabblern. Des einen Leid ist des anderen Freud und so hat sich im Laufe der Zeit ein bestimmter Dienstleister bei uns ein nettes Sümmchen in seinen Geldbeutel stecken können… Eigentlich bin ich ganz froh, dass der Frühling mit angezogener Handbremse unterwegs ist und die Ameisen sich noch sehr träge durch die Welt bewegen.

Nun denn – da lob ich mir doch die Ameisen, die keine Probleme machen, höchstens im Stoffregal, da dort kein Platz mehr ist. Lach! Aber dort liegen sie eh nicht lange, denn die wollen auf jeden Fall schnell getragen werden!

Seid Ihr bereit für Ameisen? Dann los!

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Und wenn wir jetzt wirklich alle alle zusammen fest dran glauben, kommt der Frühling! Bestimmt!!!

Ganz liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

 

Stoff: Ants s.o.; der Rest aus dem eigenen Fundus

Mütze: Tullelue von TULLEBUNT UND LILLE SNO – coming soon!

Pullunder: Freya von Finleys

Hose: Jox von KNUTSCH(B)ENGEL – coming soon!

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Cherry Cherry Lady… Ein Ausflug in die 80er!

Hallo Ihr Lieben,

ich würde sagen, es läuft. Schon wieder bei RUMS dabei. Lach! So langsam sieht mein Kleiderschrank auch so aus, wie der des Räubermädchens. Er füllt sich – langsam aber sicher – zwar nicht zwingend so farbenfroh wie beim Kind, aber dafür zumeist mit Stöffchen, bei denen man kein schlechtes Gewissen haben muss, diese zu vernähen.

Sorry, wenn ich Euch jetzt mit dem Titel einen Ohrwurm der 80er eingepflanzt habe. Das war mein erster Gedanke, als ich die schönen Cherry Dots von Alles-für-Selbermacher zum ersten Mal gesehen habe. Und seither spukt das Lied in meinem Kopf herum.

Dazu hab ich Euch eine kleine Anekdote mitgebracht. In den 80ern war Modern Talking ja sowas von immer mit dabei in den Charts. Nur wer hat die ganzen Platten damals gekauft? Also in meinem Freundeskreis gab es niemanden, der sich dazu öffentlich bekannt hätte. Lach! Als Teenie der 80er habe ich montags abends vorm Radio mit Kassettendeck geklebt, um die Charts bei Mel Sondocks Hitparade mitzuschneiden. Das war Kult – zumindest in NRW. Damals waren Radio und Fernsehen ja noch nicht so grenzübergreifend und international wie heute. Da wurden stümperhaft Titel aufs Tape gebracht. Mein erster Radiorecorder konnte damals nur mono und war mit seiner Qualität eigentlich disqualifiziert. Wenn man Glück hatte, gab es im Freundeskreis jemanden, der eine LP, eine Maxi-Single oder auch nur die Single der Lieblingsgruppe, des Sängers oder der Sängerin hatte und das nötige Gerät – nämlich eine Stereoanlage, um von der Platte aufs Tape zu überspielen. Ich rede hier übrigens von Vinyl und Chromdioxid-Kassetten. Bei  letzteren kam häufiger ein Bleistift zum Einsatz, wenn es mal wieder Bandsalat gab. Nur so für die jüngeren Leser unter Euch. Grins!

Eine liebe Freundin von mir hat gerne mal noch kleine Zugaben auf die Kassetten gespielt. Da folgte dann nach einem U2-Album kurzerhand ein überraschendes Ende mit einem krassen Stilbruch von Modern Talking oder später von der Kelly Family! Ich muss mal gucken, ob ich diese Überraschungs-Tapes noch habe. Eigentlich habe ich noch alle meine Kassetten. Da sind nämlich richtig gute Mischungen – vorzugsweise von meinem Bruder – dabei, der mir damals in den 80er und 90er Jahren ein bisschen Gespür für gute Musik mit auf den Weg gegeben hat – vielfach jenseits des Mainstreams. Die Überraschungs-Tapes meiner Freundin sollte ich vielleicht beim nächsten Besuch mal mitnehmen, um sie ihren Kindern vorzuspielen. GRINS!

Soviel zum Ausflug in die gute alte Zeit!

Also, mit dem Ohrwurm im Ohr war eigentlich klar, dass die Kirschen für mich verarbeitet werden. Glücklicherweise habe ich bei der lieben Katja von Schönstebastelzeit auf Instagram das neue Schnittmuster Edda von Hedi näht gewonnen. Das wollte ich eh haben und so wurden aus den Kirschen flott ein Edda-Shirt.

Ein Plott mit “Cherry cherry lady” wäre dann doch zu viel des Guten gewesen. Lach!

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Die süßen Früchtchen gehen also auch für uns große Mädels. Allerdings muss ich mich an pink bei mir erst noch gewöhnen.

Jetzt aber flott zu RUMS und dann ins Bett!

Habt einen wunderbaren Donnerstag!

Eure Oktoberkind-Mama

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Stoff: Cherry Dots von AfS – gibt es in vier Farbstellungen und natürlich wieder in GOTS-Qualität.

Schwarze Fingernägel, Kletten im Haar!

Ihr Lieben,

heute gibt es endlich mal wieder einen kleinen Einblick in das Leben und die Entwicklung vom Räubermädchen.

Das letzte Vierteljahr im Kindergarten ist angebrochen. Waaaas? Wirklich nur noch so wenig Zeit in dieser tollen Einrichtung, in der wir uns dann vier Jahre Zuhause fühlten? Wenn ich daran denke, wird mir schon ganz flau im Magen…

Eigentlich möchte ich Euch an dieser Stelle gerne schon ein wenig Ausblick auf den nächsten spannenden Lebensabschnitt des Räubermädchens geben, aber da muss ich Euch leider noch ein wenig vertrösten. Wir haben uns einige Schulen angesehen, haben gute, aber leider auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht. In Kürze erwarten wir das Fördergutachten und dann kann ich Euch hoffentlich bald einen ausführlichen Bericht über die Schulwahl präsentieren.

Motorik steht gerade hoch im Kurs. Überall wird geklettert und balanciert. Es wird versucht, auf einem Bein zu hüpfen. Das Trampolin ist gerade das Highlight schlechthin, seit es wieder nutzbar ist. Ist das Wetter schlecht, werden Sofa und Bett kurzerhand zum Trampolin umfunktioniert. Zu meinem Leidwesen, da ich echt Schiss hab, dass die Maus sich mal heftigst weh tut… Aber Augen zu und durch. Nur so kann man sich entwickeln… Auch feinmotorisch geht es voran. Sie schreibt gerne Buchstaben, beim Malen werden die Bilder gegenständlicher. Papier mit der Schere zerschnipseln macht ihr einen Riesen-Spaß.

Seit Januar ist das Räubermädchen ja ein richtiges Waldkind. Sie fährt gern mit in den Wald, obwohl sie mit den kurzen Beinen und der nach wie vor fehlenden 100% Sicherheit in unwegsamem Gelände schwer zu kämpfen hat. Der liebste Platz ist somit – gerade in der kalten Winterzeit – ein Plätzchen am Lagerfeuer. Feuer im Wald, werdet Ihr Euch jetzt sicherlich fragen. Geht das denn überhaupt? Ja – es darf an einer dafür eingerichteten Feuerstelle offenes Feuer im Wald gemacht werden und das ist jede Woche ein großes Erlebnis, wenn auf der Feuerstelle das Mittagessen gekocht wird.

Die Kinder machen tolle Erfahrungen im Wald – sie haben schon in einem großen Wasserloch nach Haien geangelt, sie sind Dinosauriern auf der Spur gewesen, sie bauen sich Brücken und erleben Abenteuer in einer Schlucht. Sie schnitzen, sie suchen nach Tieren – da reichen durchaus Regenwurm, Käfer, Spinne und co – und beobachten diese. Woher ich das weiß? Netterweise wird jede Woche ein Waldtagebuch geführt, welches dann öffentlich in der Kita ausliegt und wir Eltern somit bestens darüber informiert sind, was da so im Wald alles passiert.

Was ich von den ganzen Erlebnissen als einziges mitbekomme, zeige ich Euch auf den nächsten Bildern. Lach!

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Die Wanderschuhe hatten jetzt ihren ersten Waldeinsatz, ich würde sagen, sie haben den Test bestanden. Der Schneeanzug hätte sicherlich vor der Waschmaschine ohne Hilfe gestanden. Jetzt ist alles wieder sauber, die Schuhe warten gut abgebürstet auf ihren nächsten Einsatz, der Schneeanzug hat jetzt hoffentlich mal ausgedient.

Und das Lied der Waldkinder wird hier fleißig rauf und runter gesungen!

Schwarze Fingernägel, Kletten im Haar, 

die Klamotten, die stinken nach Ofen, 

Nasse Hosenbeine,

rat´ mal, wo ich heute war.

Haut riecht nach Erde und Sand.

Ritzen und schnitzen, 

im Baumhaus sitzen,

Hier ist was los. 

Äste zerhacken, 

Chapatis backen mit Apfelmus. 

 

Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Tochter diese intensiven Walderfahrungen machen darf. Klar gehen wir auch im Wald spazieren, aber das ist einfach was anderes! Und je dreckiger die Klamotten donnerstags nachmittags sind, um so glücklicher die Kinder! Da wasche ich doch gerne und bürste nach dem Antrocknen dicke Lehmschichten von den Stiefeln!

Und wie seht Ihr das? Dürfen sich Eure Kinder nach Herzenslust einsauen?

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama.

 

 

Gestatten? Columbo – Columbo Mops!

Da bin ich wieder, Ihr Lieben!

Die Ferien sind nun um und die ganze Feierei auch. Ostern fettes Gelage mit der Family, dann die Woche drauf das Wochenende die Kommunion vom jüngsten Patenkind. Eine leckere Völlerei war das – jetzt ist aber mal langsam Schluss mit dem ständigen Kuchen und so! Die Festtagsröllchen lassen sich auch nicht mehr wirklich gut verstecken. Ich werde die Tage endlich meine Laufschuhe entstauben und ein wenig gegen den Stau am mittleren Ring arbeiten…

Heute habe ich es schon wieder zu RUMS geschafft. Dieses Mal zeige ich Euch den tollen Basic-Raglanschnitt Billund von Pech & Schwefel. Ausgelegt ist der Schnitt auf dünnen Sweat, geht aber auch hervorragend dünner aus Jersey. Er ist wirklich ganz easy flott zu nähen und sogar für die ganze Familie zu haben: Für Räubermädchen und Rabauken, aber genauso für die großen Mädchen und Jungs – also für uns Erwachsenen. Dazu noch für wirklich kleines Geld.

Mein Schrank schreit gerade nach Basics – so hab ich – völlig ungewohnt – einen unifarbenen Pulli aus Sommersweat genäht. War mir dann auch echt zu langweilig. Also habe ich länger online nach einem schönen Plott zum pimpen gesucht, als zu nähen. In der Zeit hätte ich wahrscheinlich 3 – 5 von den Shirts genäht. Lach!

Eigentlich stehe ich nicht auf Tiermotive. Ob das am Einfluss meiner sich sehnlichst einen Hund – nicht irgendeinen Hund, sondern einen Mops – wünschenden Freundin Katharina liegt, ober einfach an der coolen Umsetzung des Motivs, kann ich Euch nicht sagen. Ich war sofort verliebt in den Inspektor Columbo Mops!

Heute war ich ganz allein zum Bilder machen unterwegs. Der Selbstauslöser ist also auf vielen Bildern mit von der Partie – aber bei so genialem Wetter musste ich einfach raus. In der Sonne Bilder machen ist dann auch wieder eine Herausforderung. Und an die Blicke der vorbeilaufenden Leute muss ich mich wohl auch erst gewöhnen. Sicherlich habe ich bei einigen Leutchen für Belustigung gesorgt. Lach!

Das nächste Mal suche ich mir allerdings eine Location, die etwas weniger Wind hat. Der Turm Luxemburg ist echt cool, aber leider ist es dort immer verdammt windig.

Jetzt hab ich aber genug um den Mops herum geredet! Zuerst zeige ich Euch die zuletzt entstandenen Bilder im Schatten und fast ohne Wind:

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Und jetzt noch ein paar Sonnenbilder und Outtakes – Ihr sollt ja schließlich auch was zu Lachen haben. Grins!

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Hier noch ein Detail-Bild von meiner Bündchenvariante: die Bündchen sind alle mit der linken Seite nach außen angenäht, quasi als kleiner Hingucker. Einen ungewollten Hingucker hab ich beim Halsbündchen eingebaut. Wer findet den Fehler?

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Und jetzt damit flott zum RUMS! Und schnell mal schauen, was die anderen Mädels heute so zeigen.

Genießt den nun hoffentlich bleibenden Frühling!

Eure Oktoberkind-Mama

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Schnitt: Billund von hier oder hier.

Stoff: Sommersweat in der Farbe taupe von AfS.

 

Da RUMSt sie schon wieder!

Hallo Ihr Lieben,

die letzten Tage geht es hier wie am Schnürchen. Lach! Manchmal läuft es halt.

Daher zeige ich Euch heute noch einen Lieblings-Pulli. Grins. Ist ja nicht so, als würde ich nichts für mich zaubern, nur ergibt sich nicht immer die passende Gelegenheit, die Sachen auch ordentlich abzulichten. Mit Selbstauslöser und Co bin ich noch in der Anbahnungsphase. Um so schöner, dass meine liebe Freundin Yvonne die Rolle der Fotografin übernommen hat. Danke, Liebes!

Als die liebe Nadine von Alles-für-Selbermacher uns GOTS-Probenähmädels diesen Stoff zeigte, sprach sie selbst von einer Herausforderung. Es gibt Stoffe, die sehen als laufender Meter völlig unspektakulär und langweilig aus. So auch anfangs der Flash von Andrea Lauren. Trotzdem löste er bei mir gleich die Assoziation zu den verrückten 80er Jahren aus! Und irgendwie verbinde ich mit den 80ern ebenso den Vokuhila – oder kam der später in den 90ern? Egal. Und es wurden sagenhafte Teile gezaubert, die ihr hier bewundern könnt.

Ich hab mir My Favorite Sweater von Schaumzucker genäht und ihn mit einem EIGTHIES Plott gepimpt. Ein gemütlicher Sweater aus gemütlichem Sweat – genau meine Wahl, wenn das Wetter noch so launenhaft ist wie in der letzten Zeit. Ich liebe ja die grau-schwarz-rot-Kombi und vor allem die extralangen Bündchen am Ärmel und in diesen Schnitt passen auch die überflüssigen Winterkilos. Schnief! Da wird es nach Ostern eine radikale Kampfansage geben – der Winterspeck muss weg! Mein Räubermädchen würde dem jetzt mit einem überzeugenden “Aber so was von” Nachdruck verleihen! Wer ein wenig Disziplin über hat, darf sie gern bei mir abgeben. Ich hätte als Tausch einen hartnäckigen Schweinehund anzubieten. 
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Hi hi hi – das nächste Plott-gepimpte Shirt bekommt den Plott vielleicht auch gerade aufgebügelt. Lach!

Ich husche dann mal rüber zu RUMS und dann geht es an die letzten Ostervorbereitungen!

Kommt gut ins lange Osterwochenende!

Eure Oktoberkind-Mama

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Happy World Down Syndrome Day!

Hallo Ihr Lieben,

ja ist denn schon wieder ein Jahr um? Wahnsinn, wie die Zeit vergeht…

Heute ist der 21.03.2016 – der Internationale Welt-Down-Syndrom-Tag! Vielerorts laufen weltweit Kampagnen zum Thema Down Syndrom und Inklusion. Wir feiern heute auch, aber ganz anders. Denn Emma feiert heute ganz exklusiv den Geburtstag von ihrer Freundin Mia nach. An Mias Geburtstag waren wir in Südtirol im Urlaub und sie konnte daher nicht an der offiziellen Geburtstagsfeier teilnehmen.

Heute möchte ich Euch mit nach Südtirol nehmen und Euch etwas von unserem Urlaub erzählen. Für mich sagt diese kleine Geschichte eigentlich mehr, als die vielen Workshops, Arbeitskreise oder ähnliches zum Thema Inklusion.

Wir haben zum ersten Mal Urlaub in einem Familhotel gemacht – also einem Hotel, welches total auf Familien mit Kindern ausgelegt ist. Mit Freunden aus der Schweiz sollte es eine Woche in den Winterurlaub gehen. Die Freunde waren schon mehrfach dort gewesen und schwärmten vom Hotel und all ihren Angeboten. Wir waren sehr begeistert – insbesondere von den vielfältigen Angeboten der Kinderbetreuung. Bei der Buchungsanfrage per Telefon erzählten wir dem Chef des Hotels von der kleinen Besonderheit unseres Räubermädchens und fragten ihn, ob sie denn auch die Kinderbetreuung nutzen könne. Die Antwort war sehr verhalten. Man müsse erst einmal sehen, wie das denn vor Ort läuft. Das war irgendwann im frühen Herbst letzten Jahres. Und alles noch ganz weit weg.

Dann rückte der Urlaub immer näher und plötzlich waren wir da. Direkt am Samstagnachmittag besuchten wir mit Emma die Kinderbetreuung. Sie war sofort Feuer und Flamme, wurde mit offenen Armen aufgenommen und ihre Extraausstattung war überhaupt kein Thema mehr. Natürlich kannte in kurzer Zeit fast jeder im Hotel unser Kind, was aber wohl eher an ihrer Aufgeschlossenheit lag. Italienische Kinder riefen auf dem Flur “Ciao Emma”, wenn wir zum Beispiel auf dem Weg ins Schwimmbad waren. Ich wurde von einigen Mamas angesprochen, wie toll sie es finden würden, dass Emma so aufgeschlossen sei und direkt freudenstrahlend in die Betreuung ging, während sie selbst über einen langen Zeitraum versuchten, ihre Kinder für kurze Zeit in die Betreuung zu geben. Natürlich war die Woche nicht jeden Tag nur Sonnenschein auf dem Launenbarometer vom Räubermädchen. Je nach Programmpunkt konnte das auch schnell auf ein stürmisches Tief umschlagen. Aber auch das war kein Thema!

Unser Räubermädchen überraschte uns am vorletzten Abend nicht schlecht, als sie mit vielen anderen Kindern auf der Bühne stand und bei der Kinder-Show mitwirkte. Und wir waren nicht nur wahnsinnig stolz auf unser mittlerweile nicht mehr so kleines Mädchen sondern hatten auch die ein oder andere Träne im Augenwinkel, als sie ganz allein auf der Bühne stand und auf zwei auf dem Boden ausgelegten Seilen balancierte. Sie hat uns gar nicht erzählt, dass sie aktiv bei der Show mitmacht. Es kam erst raus, als sie nachmittags von anderen Kindern zur Generalprobe abgeholt wurde.

Kurz gesagt, sie war mittendrin statt nur dabei! Es war völlig normal, anders zu sein!

Und wir haben alle Urlaub gemacht! Wir Erwachsenen konnten mal gemeinsam Ski fahren oder auch einfach nur in Ruhe einen Kaffee trinken, das Räubermädchen war in der Zeit bestens versorgt. Das Abendessen war total entspannt – wir Großen konnten gemütlich unser Menü genießen, während die Kinder im Spielzimmer Spaß hatten.

So – und jetzt Konfetti, Luftschlangen, Tröten, Luftballons, Kuchen und Saft auf den Tisch! Laute Musik dazu und es darf nach Herzenslust gefeiert und getanzt werden!

Habt einen schönen WDSD!

Eure Oktoberkind-Mama

 

Der Sommer wird retro!

Hallo Ihr Lieben,

raxn´s 2. Streich ist da – wieder ein tolles Retro-Muster, dieses Mal auf Jersey. Natürlich ökologisch und sozial verträglich hergestellt, nach GOTS-Standard und erhältlich bei Alles-für-Selbermacher! Markuna gibt es übrigens in 4 Farbstellungen, nicht leicht, sich zu entscheiden. GRINS!

Eigentlich bin ich ja nicht so auf rosa – aber in der letzten Zeit zieht halt doch immer mehr davon in den Kleiderschrank des Räubermädchens ein. Gerade die Stoffe mit Retro-Muster und vielen Kombi-Möglichkeiten machen mir es leicht, diese Farbe in den Schrank einziehen zu lassen. Zum Glück ist das Räubermädchen sehr genügsam bei den Farben. Sie ist noch sehr pflegeleicht und zieht eigentlich alles an. GRINS! Und weil jetzt draußen noch immer alles kalt und überhaupt nicht so ist, wie ich es gerne hätte, fülle ich den Schrank jetzt mit frühlings- und sommertauglichen Kleidern! So!!!

Übrigens war ich gleich schockverliebt in das süße Mädchenshirt aus dem Lillestoff-Buch und wusste gleich, das Shirt soll es sein. Nun stehe ich jedes Mal vor der Herausforderung, die Schnittmuster an den speziellen Körperbau unserer Tochter anzupassen. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, nähen zu können. Kaufkleidung zu finden, die passt und genügend Bewegungsfreiheit lässt, ist mittlerweile echt eine Herausforderung.

Genug der Worte – seid herzlich eingeladen zur Bilderflut am Sonntagabend!

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Und jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntagabend – gehört Ihr auch zur Tatort-Fraktion?

Liebe Grüße,

Eure Oktoberkind-Mama

Schnitt: süßes Mädchenshirt (Lillestoff-Buch); Rock – Jolly (Farbenmix)

Stoffe: Markuna und Kombistoffe AfS, blauer Jersey aus dem Fundus

Enthält überzeugte Werbung!